Villa Häusle (Rankweil): Unterschied zwischen den Versionen

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== Gebäude ==
== Gebäude ==
Die denkmalgeschützte zweigeschossige, teilweise unterkellerte, Villa mit Dachgeschoss und [[w:Jugendstil|Jugendstilelementen]], geschwungenem Giebel und turmartigem Aufbau im Nordosten wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.<ref>Adresse: St.-Peter-Gässele 1. Grundstücksnummer: .269 und teilweise .526 und .527 in EZ 1897 (GB Rankweil 92117).</ref> Bauherr war der Sticker Johann Marte. Vorbild für diesen Baustil soll eine Villa eines Stickers in [[w:St. Gallen|St. Gallen]] gewesen sein. Der turmartige Aufbau und die Holzveranda wurden erst einige Jahre nach dem Bau des Gebäudes errichtet. Das [[w:Polygon|polygonale]] Gebäude ist etwa 16 Meter lang und 11 Meter breit.<ref>Gemäß Grundbuchauszug beträgt die Baufläche 175&nbsp;m².</ref> Gemäß den Bauplänen<ref>Im Archiv der Marktgemeinde Rankweil.</ref> waren im Erdgeschoss der Villla ursprünglich die Büro- und Lagerräume vorgesehen (ursprünglich 4, nach der Erweiterung 1902 dann 8 Zimmer), im Obergeschoss der Wohnbereich (ursprünglich 4, dann 9 Zimmer).
Die denkmalgeschützte zweigeschoßige, teilweise unterkellerte, Villa mit Dachgeschoß und [[w:Jugendstil|Jugendstilelementen]], geschwungenem Giebel und turmartigem Aufbau im Nordosten wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.<ref>Adresse: St.-Peter-Gässele 1. Grundstücksnummer: .269 und teilweise .526 und .527 in EZ 1897 (GB Rankweil 92117).</ref> Bauherr war der Sticker Johann Marte. Vorbild für diesen Baustil soll eine Villa eines Stickers in [[w:St. Gallen|St. Gallen]] gewesen sein. Der turmartige Aufbau und die Holzveranda wurden erst einige Jahre nach dem Bau des Gebäudes errichtet. Das [[w:Polygon|polygonale]] Gebäude ist etwa 16 Meter lang und 11 Meter breit.<ref>Gemäß Grundbuchauszug beträgt die Baufläche 175&nbsp;m².</ref> Gemäß den Bauplänen<ref>Im Archiv der Marktgemeinde Rankweil.</ref> waren im Erdgeschoß der Villla ursprünglich die Büro- und Lagerräume vorgesehen (ursprünglich 4, nach der Erweiterung 1902 dann 8 Zimmer), im Obergeschoß der Wohnbereich (ursprünglich 4, dann 9 Zimmer).


Im nördlichen Teil des Grundstücks befindet sich das denkmalgeschützte eingeschossige Wirtschaftsgebäude (ehemalige Stickerei), welches 1906 errichtet wurde.<ref>Barbara Motter, Barbara Grabherr-Schneider: Orte - Fabriken - Geschichten: 188 historische Industriebauten in Vorarlberg, Innsbruck/Wien 2014, Haymon Verlag, ISBN 978-3-7099-3575-0.</ref> Diese ehemalige Stickerei ist etwa 21 Meter lang und 6,5 Meter breit.<ref>Adresse: St.-Peter-Gässele 3. Grundstücksnummer: .607 in EZ 1897 (GB Rankweil 92117). Gemäß Grundbuchauszug 164&nbsp;m² Baufläche.</ref>
Im nördlichen Teil des Grundstücks befindet sich das denkmalgeschützte eingeschoßige Wirtschaftsgebäude (ehemalige Stickerei), welches 1906 errichtet wurde.<ref>Barbara Motter, Barbara Grabherr-Schneider: Orte - Fabriken - Geschichten: 188 historische Industriebauten in Vorarlberg, Innsbruck/Wien 2014, Haymon Verlag, ISBN 978-3-7099-3575-0.</ref> Diese ehemalige Stickerei ist etwa 21 Meter lang und 6,5 Meter breit.<ref>Adresse: St.-Peter-Gässele 3. Grundstücksnummer: .607 in EZ 1897 (GB Rankweil 92117). Gemäß Grundbuchauszug 164&nbsp;m² Baufläche.</ref>


Beide Gebäude befinden sich auf einem Grundstück mit vier verschiedenen Grundstücksnummern, das Grundstück hat eine Fläche von 839&nbsp;m².<ref>Grundstücksnummern: .269, .526, .527 und .607 in EZ 1897 (GB Rankweil 92117).</ref>
Beide Gebäude befinden sich auf einem Grundstück mit vier verschiedenen Grundstücksnummern, das Grundstück hat eine Fläche von 839&nbsp;m².<ref>Grundstücksnummern: .269, .526, .527 und .607 in EZ 1897 (GB Rankweil 92117).</ref>

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