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* [[Heiligenkreuz (Niederösterreich)|Heiligenkreuz]]: In seinen letzten Lebensjahren hielt sich Friedrich "''der Schöne''" einige Male im [[Stift Heiligenkreuz]] auf.<ref name ="nieder129"/> | * [[Heiligenkreuz (Niederösterreich)|Heiligenkreuz]]: In seinen letzten Lebensjahren hielt sich Friedrich "''der Schöne''" einige Male im [[Stift Heiligenkreuz]] auf.<ref name ="nieder129"/> | ||
* [[Krems an der Donau|Krems]]: In seinen letzten Lebensjahren hielt sich Friedrich einige Male Krems auf.<ref name ="nieder129"/> | * [[Krems an der Donau|Krems]]: In seinen letzten Lebensjahren hielt sich Friedrich einige Male Krems auf.<ref name ="nieder129"/> | ||
* [[Mauerbach]]: Am 18. April 1316 stellte Friedrich gemeinsam mit seinen Brüdern [[Leopold I. (Habsburg)|Leopold]], [[Albrecht II. (Österreich)|Albrecht]], [[w:Heinrich der Sanftmütige|Heinrich]] und [[Otto der Fröhliche|Otto]] die große Stiftungsurkunde für die Kartause von Mauerbach aus. Die ersten Planungen zur Gründung dieses "Wienerwald-Klosters" verweisen auf die Zeit um 1314. Ihr erster Vorsteher (1314-1338) war Gottfried († 1338), der zuvor Prior der [[w:Kartäuserkloster Seiz|Kartause Seiz]] (damals zum Herzogtum Steier gehörig) (1304-1314) gewesen war. Er gilt als der Beichtvater Friedrichs.<ref>vgl. [[w:Christian Lackner|Christian Lackner]]: Der erste 'österreichische' Habsburger. In: [[w:Matthias Becher|Matthias Becher]] - [[w:Harald Wolter-von dem Knesebeck|Harald Wolter-von dem Knesebeck]] (Hrsg.): ''Die Königserhebung Friedrichs des Schönen im Jahr 1314''. Krönung, Krieg und Kompromiss. Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien, 2017, ISBN 978-3-412-50546-2, S. 162</ref> Friedrich wurde nach seinem Tod in der Kirche der Kartause beigesetzt. Nach der Aufhebung des Klosters 1789 unter [[Joseph II.|Kaiser Joseph II.]] wurden seine Überreste in die Herzogsgruft im [[Stephansdom (Wien)|Stephansdom]] überführt.<ref name ="czeike"/> Nach seinem Tod sollen einer mündlichen Überlieferung nach die Kartäuser von Mauerbach seine Leiche persönlich von Gutenstein in ihr Kloster | * [[Mauerbach]]: Am 18. April 1316 stellte Friedrich gemeinsam mit seinen Brüdern [[Leopold I. (Habsburg)|Leopold]], [[Albrecht II. (Österreich)|Albrecht]], [[w:Heinrich der Sanftmütige|Heinrich]] und [[Otto der Fröhliche|Otto]] die große Stiftungsurkunde für die Kartause von Mauerbach aus. Die ersten Planungen zur Gründung dieses "Wienerwald-Klosters" verweisen auf die Zeit um 1314. Ihr erster Vorsteher (1314-1338) war Gottfried († 1338), der zuvor Prior der [[w:Kartäuserkloster Seiz|Kartause Seiz]] (damals zum Herzogtum Steier gehörig) (1304-1314) gewesen war. Er gilt als der Beichtvater Friedrichs.<ref>vgl. [[w:Christian Lackner|Christian Lackner]]: Der erste 'österreichische' Habsburger. In: [[w:Matthias Becher|Matthias Becher]] - [[w:Harald Wolter-von dem Knesebeck|Harald Wolter-von dem Knesebeck]] (Hrsg.): ''Die Königserhebung Friedrichs des Schönen im Jahr 1314''. Krönung, Krieg und Kompromiss. Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien, 2017, ISBN 978-3-412-50546-2, S. 162</ref> Friedrich wurde nach seinem Tod in der Kirche der Kartause beigesetzt. Nach der Aufhebung des Klosters 1789 unter [[Joseph II.|Kaiser Joseph II.]] wurden seine Überreste in die Herzogsgruft im [[Stephansdom (Wien)|Stephansdom]] überführt.<ref name ="czeike"/> Nach seinem Tod sollen einer mündlichen Überlieferung nach die Kartäuser von Mauerbach seine Leiche persönlich von Gutenstein in ihr Kloster geleitet haben.<ref name ="lackner163">vgl. [[w:Christian Lackner|Christian Lackner]]: Der erste 'österreichische' Habsburger. In: [[w:Matthias Becher|Matthias Becher]] - [[w:Harald Wolter-von dem Knesebeck|Harald Wolter-von dem Knesebeck]] (Hrsg.): ''Die Königserhebung Friedrichs des Schönen im Jahr 1314''. Krönung, Krieg und Kompromiss. Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien, 2017, ISBN 978-3-412-50546-2, S. 163</ref> In der Geschichtsforschung gilt als ziemlich wahrscheinlich, dass die Beisetzung in der Kartause von Mauerbach selbst als seine Grablege bestimmt haben dürfte, doch fehlen dafür schriftliche Belege.<ref name ="Kamenzin475">vgl. Manuel Kamenzin: ''Die Tode der römisch-deutschen Könige und Kaiser (1150-1349)'', 2020, S. 475</ref> | ||
* [[Weitra]]: Nicht sichtbar aber doch rechtlich erhielt von ihm die Stadt im Jahr 1321 nicht nur ihr Stadtrecht sondern auch das Braurecht, sodass Weitra heute die älteste Braustadt Österreichs ist. | * [[Weitra]]: Nicht sichtbar aber doch rechtlich erhielt von ihm die Stadt im Jahr 1321 nicht nur ihr Stadtrecht sondern auch das Braurecht, sodass Weitra heute die älteste Braustadt Österreichs ist. | ||
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