Wiener Eishockey-Meisterschaft 1933/34
Die Wiener Eishockey-Meisterschaft 1933/34 war die zweite ihrer Art mit der Scheibe.
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Geschichte
15 Vereine mit 24 Eishockey-Mannschaften nehmen an der Wiener Eishockey-Meisterschaft in dieser Saison teil, also zwei Vereine und drei Reserve-Mannschaften wenige als zuletzt. Die Wiener Eishockeyvereine dominieren weiterhin das Eishockeyspiel um den Titel des Jahresmeisters.
Wiener Eishockey-Meisterschaft 1933/34
- Die 1. Klasse der Wiener Eishockey-Meisterschaft bleibt mit fünf Vereinen bestehen. In der Wiener 2. Klasse spielen in der Gruppe A sechs Vereine und in der Gruppe B vier. Die Wiener Reserveklasse hat nur noch zwei Gruppen mit fünf und vier Mannschaften. Wiener Eishockey-Meister 1933/34 wird der Eishockey Klub Engelmann (EKE) vor dem Wiener Eislauf Verein (WEV). Entscheidend ist das Spiel am 15. Jänner 1934 in Wien, Heumarkt, bei dem der WEV nicht antritt. Das Spiel wird mit 6:0 für den EKE durch den Verband strafbeglaubigt. Der Österreichischer Wintersport Club (ÖWSC) muss in die Wiener 2. Klasse Gruppe A absteigen. In der Gruppe A der Wiener 2. Klasse wird der Wiener Bewegungssport Club (WBC) als Gruppensieger Aufsteiger in die 1. Klasse. Aufsteiger der Gruppe B der 2. Klasse in die A-Klasse ist der Reichsbund Wien. Gruppensieger in den Reservespielen werden der Eishockey Klub Engelmann (EKE) und der Wiener Bewegungssport Club (WBC)
Teilnehmer 1932/33
Verein |
---|
Cottage Eislauf Verein (CEV ) |
Cottage Eislauf Verein II (CEV ) |
Cottage Eislauf Verein III (CEV ) |
Eishockey Klub Engelmann (EKE) |
Eishockey Klub Engelmann II (EKE) |
Eislauf Verein Stockerau (Stockerau) (Hakoahs Platz bekommen) |
Eislaufverein St. Pölten (St. Pölten) |
Hockeyclub Währing (HC Währing) |
Hockeyclub Währing II (HC Währing) |
Klub der Absolventen der BEA Österreichs Alt-Turm (Alt-Turm) |
Mödlinger Eislauf Club (MEC) |
Mödlinger Eislauf Club (MEC) II |
Österreichischer Wintersport Club (ÖWSC) |
Österreichischer Wintersport Club II (ÖWSC) |
Reichsbund Wien (Reichsbund) |
Reichsbund Wien (Reichsbund) II |
Reichsbund Mauer (Rbd. Mauer) |
Reichsbund St. Pölten (Rbd. St. Pölten) |
Verein für Bewegungsspiele (VfB) |
Verein für Bewegungsspiele II (VfB) |
Wiener Athletiksport Club (WAC) |
Wiener Bewegungssport Club (WBC) |
Wiener Bewegungssport Club II (WBC) |
Wiener Eislauf Verein I (WEV ) |
Wiener Eishockey-Meisterschaft 1. Klasse
Eishockeyspiele
Datum | Spielort | Mannschaften | Art | Ergebnis | Zuschauer | Bemerkungen |
---|---|---|---|---|---|---|
01. Dezember 1933 | Mödling, Kunsteisbahn | EKE - ÖWSC | M | 5:0(2-0,0-0,3-0) | s.u. | |
01. Dezember 1933 | Wien, WEV-Platz | WEV - HC Währing | M | 3:0(0-0,3-0,0-0) | s.u. | |
1. Dezember 1933 | Mödling, Kunsteisbahn | MEC - HC Währing | M | 0:1 | 300 | |
04. Dezember 1933 | Wien, WEV-Platz | WEV - ÖWSC | M | 7:1(1-0,2-0,4-1) | s.u. | |
06. Dezember 1933 | Mödling, Kunsteisbahn | WEV - MEC | M | 4:0(2-0,2-0,0-0) | 200 | s.u. |
08. Dezember 1933 | Wien, Engelmann-Platz | EKE - HC Währing | M | 2:1(0-1,0-0,2-0) | 300 | s.u. |
09. Dezember 1933 | Mödling, Kunsteisbahn | ÖWSC - MEC | M | 0:5(0-1,0-0,0-4) | 600 | s.u. |
13. Dezember 1933 | Wien, Engelmann-Platz | EKE - WEV | M | abgesagt | s.u. | |
16. Dezember 1933 | Mödling, Kunsteisbahn | EKE - Mödling | M | 6:0(1-0,1-0,4-0) | s.u. | |
17. Dezember 1933 | Wien, Engelmann-Platz | EKE - WEV | M | 2:1(2-0,0-1,0-0) | s.u. | |
18. Dezember 1933 | Mödling, Kunsteisbahn | ÖWSC - HC Währing | M | 0:7(0-4,0-3,0-0) | s.u. | |
20. Dezember 1933 | Wien, Engelmann-Platz | EKE - HC Währing | M | 2:0(1-0,0-0,1-0) | 500 | s.u |
21. Dezember 1933 | Mödling, Kunsteisbahn | WEV - ÖWSC | M | ausgef. | s.u. | |
22. Dezember 1933 | Wien, WEV-Platz | WEV - MEC | M | 5:1(1-0,3-1,1-0) | s.u. | |
12. Jänner 1934 | Wien, WEV-Platz | HC Währing - Mödling | M | 0:1(0-0,0-1,0-0) | s.u. | |
13. Jänner 1934 | Wien, WEV-Platz | EKE - WEV | M | abges. | s.u. | |
14. Jänner 1934 | Semmering | ÖWSC - MEC | M | 1:0(1-0,0-0,0-0) ) | s.u. | |
15. Jänner 1934 | Wien, WEV-Platz | EKE - WEV | 6:0 | s.u. | ||
17. Jänner 1934 | Wien, Engelmann-Platz | EKE - Mödling | M | 0:0(0-0,0-0,0-0) | s.u. | |
17. Jänner 1934 | Wien, WEV-Platz | ÖWSC - HC Währing | M | 0:1(0-0,0-0,0-1) | s.u. | |
19. Jänner 1934 | Wien, Engelmann-Platz | EKE - ÖWSC | M | 8:0(2-0,2-0,4-0) | s.u. | |
19. Jänner 1934 | Wien, WEV-Platz | WEV - HC Währing | M | 4:3(1-0,1-0,2-3) | s.u. |
Spiel 1. Dezember 1933 EKE - ÖWSC M-Spiel
- Schiedsrichter: Hauptmann Tolar,
- Team EKE: Karl Oerdögh, Verteidiger. Kurt Stuchly, Franz Schüssler, Stürmer: Hans Tatzer, Oskar Nowak, Konrad Glatz, Hans Schneider, Herbert Klang, Franz Henhapel,
- Team ÖWSC: Tor: Ing. Zadrazil, Verteidiger: Nägler, Giannelia, Sturm: Rehammer, Ditfurth, Reichl, Lebmann, Eisenstein, Hauser,
- Der EKE gewann auf der Mödlinger Kunsteisbahn das Spiel gegen den ÖWSC mit 5:0(2-0,0-0,3-0) Toren. Der Tormann Zadrazil beim Wintersportclub musste viel Arbeit leisten. Hans Tatzer schoss drei Tore, Oskar Nowak zwei.
- Die Kunsteisbahn, auf der gespielt wurde, ist renoviert worden. Auf den Kopfseiten sind Holzwanden angebracht worden, so dass Verletzungen, wie in der Vergangenheit passiert, wohl hier nicht mehr geschehen können.
Spiel 1. Dezember 1933 HCW - WEV M-Spiel
- Schiedsrichter: Alfred Revy,
- Team HCW: Tor: Benesch, Verteidiger: Albert Trappl, Rudolf Vojta, Sturm: Lambert Neumayer, Franz Csöngei, Brandl, Howarth, Willibald Stanek, Hans Klinger,
- Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Hans von Trauttenberg, Jaques Dietrichstein, 1. Sturm: Ferdianand Demmer, Karl Kirchberger, Walter Sell, 2. Sturm: Reinl, Josef Göbl,
Karl Rammer,
- Der WEV gewann gegen den HCW mit 3:0(0-0,3-0,0-0) Toren. Aus dem Ergebnis kann man schon erkennen, dass der HCW im ersten und letzen Drittel dem WEV größeren Widerstand leistete. Der junge Howarth, der aus der Jugendmannschaft kommt, zeigte sich sehr talentiert. Csöngei fehlte bei den Währingern. Die Treffer erzielten bei den Wienern Demmer (2) und Reinl.
Spiel 4. Dezember 1933 WEV - ÖWSC M-Spiel
- Schiedsrichter: Hans Weinberger
- Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Josef Göbl, Jaques Dietrichstein 1. Sturm: Ferdianand Demmer, Karl Kirchberger, Walter Sell, 2. Sturm: Forda, Patzelt, Frieder,
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem ÖWSC endete 7:1(1-0,2-0,4-1). Die Tore für den WEV schossen Friedrich Demmer (2), Josef Göbl (2), Walter Sell (2) und Karl Kirchberger. für den Wintersportclub war Giannelio der Torschütze. Bei den Spielern fiel auf, dass sie sich mit den neuen Regeln noch nicht richtig auskennen. Den Treffer des Wintersportclubs hatte Weiss mitverschuldet. Fas hätte er auch noch ein zweites Tor hinnehmen müssen, als er meterweit aus dem Tor lief. Göbl konnte jedoch die Scheibe noch vor dem leeren Tor erwischen.
Spiel 6. Dezember 1933 WEV - MEC M-Spiel
- Schiedsrichter:
- Der WEV fährt mit dem eigenen Autobus nach Mödling. Der WEV gewinnt das Meisterschaftspiel gegen den MEC vor 200 Zuschauern mit 4:0(2-0,2-0,0-0) Toren. Die Torschützen des WEV warten der Verteidiger Hans von Trauttenberg (2), Karl Kirchberger und Friedrich Demmer. Hätten die Stürmer des WEV voll durchgespielt, wäre das Ergebnis noch viel höher ausgefallen.
Spiel 8. Dezember 1933 EKE - HCW M-Spiel
- Schiedsrichter: Aigner,
- Team EKE: Karl Oerdögh, Verteidiger. Kurt Stuchly, Franz Schüssler, 1. Sturm: Hans Tatzer, Oskar Nowak, Konrad Glatz, 2. Sturm: Hans Schneider, Herbert Klang, Franz Henhapel,
- Team HCW: Tor: Benesch, Verteidiger: Albert Trappl, Rudolf Vojta, Sturm: Lambert Neumayer, Franz Csöngei, Brandl, Howarth, Willibald Stanek, Hans Klinger,
- Das Meisterschaftsspiel des EKE gegen den HCW endet vor 300 Zuschauern 2:1(0-1,0-0,2-0). Im ersten Drittel konnte Brandl in der zweiten Minute für den HCW das Führungstor erzielen und überraschte damit den EKE. Er schien wie gelähmt. Benesch im Tor der Währinger hielt alles, was an Scheiben auf ihn abgeschossen wurde. Das zweite Drittel blieb torlos, der Kampf nahm aber schon schärfe Züge an. Im letzten Drittel erzielte Hans Tatzer den Ausgleichstreffer und später Oskar Nowak das zweite Tor für den EKE. Schiedsrichter Aigner hatte einige Probleme mit scheinen Entscheidungen. Wo nur kleine Vergehen vorlagen, schickte er die Spieler in die Auszeit. Dafür übersah er hinterliste Fouls und ahndete sie nicht. Die dann doch ausgensprochenen Ausschlüsse waren nicht wenige.
- Der EKE hat seine richtige Form noch nicht erreicht. Hans Tatzer ist der einzige, mit dem man zufrieden sein kann. Nowak hat noch versucht, das Eisen aus dem Feuer zu reißen. Gartner fehlt, da er noch verletzt ist. Henhapel ist ein großer Eisclown, aber zum guten Spieler fehtl ihm noch einiges. Glatz hätte einen guten Schuss, aber er kommt immer zu spät, weil er nie auf seinem Platz ist. Nowak, der ein guter Läufer ist, versteht sich aufs "Durchreißen" wie Tatzer und deshalb sind die beiden zur Zeit die einzigen, auf die man sich verlassen kann. Stuchly ist noch nicht in Form. Das Fehlen von Ertl macht sich doch bemerkbar. Die Währinger sind seit dem letzten Jahr nicht besser, aber erfahrener geworden. Dem Torwart Benesch ist es überwiegend zu verdanken, dass nicht mehr Tore gefallen sind. Stanek ist ein guter Stürmer und Csöngei ist noch ein wenig vorsichtig, aber er spielt mit Übersicht. Trappl hat ein wenig zu derb gespielt. Vojta, Neumayer und Hovarth sind sehr talentierte Spieler.
Spiel 9. Dezember 1933 MEC - ÖWSC M-Spiel
- Schiedsrichter: Wollinger
- Der MEC gewann im Meisterschaftsspiel gegen den ÖWSC vor 600 Zuschauern mit 5:0(1-0,0-0,4-0) Toren. Im ersten Drittel konnte Kerb für den MEC den Führungstreffer erzielen. Das zweite Drittel blieb torlos, da der ÖWSC stark verteidigte. Im letzten Drittel konnte Kerb noch zweimal einschießen, die anderen beiden Tore schossen Losert und Gutschreiter.
Spiel 13. Dezember 1933 WEV - EKE M-Spiel
- Schiedsrichter: Alfred Revy,
- Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Hans von Trauttenstein, Jaques Dietrichstein 1. Sturm: Ferdianand Demmer, Karl Kirchberger, Walter Sell, 2. Sturm: Karl Rammer, Josef Göbl, Reinl,
- Team EKE: Tor: Karl Oerdögh, Verteidiger: Kurt Stuchly, Franz Schüssler, 1. Sturm: Hans Tatzer, Oskar Nowak, Konrad Glatz 2. Sturm: Herbert Klang, Franz Henhapel, Hans Schneider,
- Das Spiel wurde wegen schwerem Schneefall abgesagt und auf den 17. Dezember 1933 verlegt.
Spiel 16. Dezember 1933 EKE - MEC M-Spiel
- Schiedsrichter: Aigner
- Der EKE siegte im Meisterschaftsspiel gegen den MEC auf der Kunsteisbahn Mödling mit 6:0(1-0,1-0,4-0) Toren. Im ersten Drittel konnte Kurt Stuchly in der 12. Minute den Führungstreffer für den EKE erzielen. Er brach von der Mittellinie her durch und konnte die Scheibe im Tor versenken. Im zweiten Drittel war Hans Tatzer in der 2. Minute erfolgreich. Im letzten Drittel wurde Kurt Stuchly wegen eines Body-Checks an der Bande auf zwei Minuten ausgeschlossen. Trotz dieses Ausschlusses fielen dann in kurzer Zeit drei Tore. Die Schützen waren Hans Tatzer und zweimal hintereinander Konrad Glatz. Auch in der 14. Minute war wieder Glatz der Torschütze zum 4:0 und damit zum Endstand der Party. Glatz war heute der überragende Spieler auf dem Platz.
Spiel 17. Dezember 1933 WEV - EKE M-Spiel
- Schiedsrichter: Alfred Revy,
- Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Hans von Trauttenstein, Jaques Dietrichstein 1. Sturm: Ferdianand Demmer, Karl Kirchberger, Josef Göbl, 2. Sturm: Karl Rammer, Reinl, Walter Sell,
- Team EKE: Tor: Karl Oerdögh, Verteidiger: Kurt Stuchly, Franz Schüssler, 1. Sturm: Hans Tatzer, Oskar Nowak, Konrad Glatz 2. Sturm: Herbert Klang, Franz Henhapel, Hans Schneider,
- Das Meisterschaftsspiel des EKE gegen den WEV endete mit einer großen Überraschung. Der EKE schlug den WEV vor 2000 Zuschauern mit 2:1(2-0,0-1,0-0) Toren. Damit hat der WEV seine Titelanwartschaft noch nicht verloren, da noch ein Rückspiel ansteht, wo sich die Meiterschaft dann entscheiden wird. Es war eines der besten Spiele des EKE seit langem. Es wurden Kombinationen gezeigt und mit Weitsicht gespielt. Das Ertl nicht mehr zur Mannschaft gehörte, spielte jetzt keine Rolle mehr. Setzte man bisher auf Hans Tatzer, Karl Oerdögh und Kurt Stuchly als die Säulen der Mannschaft, so spielten dieses Mal auch Okar Nowak, Franz Schüssler und Konrad Glatz ausgezeichnet. Auch die restlichen Spieler des EKE Hans Schneider, Franz Henhapel und Herbert Klang waren nicht schlecht. Alle Spieler hatten eine gute Kondition und spielten gut mit und ohne Scheibe. Hans Tatzer und Oskar Nowak zeigten gute und harte Schüsse. Die Spieler des WEV waren nicht schlecht, aber man zeigte kaum Kombinationen. Die Scheibe wurde ungenau und leichtsinnig weitergegeben. Als Einzelspieler waren die Spieler des WEV besser. Josef Göbl war der einzige Spieler, der mit Überlegung spielte. Friedrich Demmer und Karl Kirchberger hatten dazu noch Pech beim Abschluss. Bei Walter Sell, Reinl und Karl Rammer fehlten die gemeinsamen Aktionen. Hermann Weiss im Tor des WEV war nervös und die Verteidiger Hans von Trauttenberg und Jaques Dietrichstein wirkten zerfahren. Die WEV-Spieler fühlten sich auf dem Platz von Engelmann scheinbar nicht ganz wohl.
- Sell und Glatz übernehmen das Bully zu Beginn des ersten Bullys. Die Stürmer beider Mannschaften gehen vor und es gibt einige Abseitsstellungen. Nowak kann auf das Tor von Weiss schiessen, der nach vorne abwehrt. von Trauttenberg hat etwas Mühe, die Scheibe weg zu bekommen. Bei zwei guten Angriffen des EKE kann Weiss die Scheibe anwehren. In der 9. Minute fällt das erste Tor. Links wurde Schneider bedrängt und gibt an den in der Mitte stehenden Klang ab, der die Scheibe ins Tor der Wiener einschiessen kann. Klang und Demmer werden wegen kleiner Vergehen ausgeschlossen. Nowak gelingt dann ein Durchbruch und gibt die Scheibe an Glatz, der ins Tor von Weiss trifft. Im zweiten Drittel wird der WEV stärker. Demmer macht einen Vorstoß und die Scheibe kommt auf Oerdögh. Der wehrt sie zu kurz ab und Josef Göbl kann die Scheibe ins Tor "abstauben". Es folgen Ausschlüsse von Schüssler und Dietrichstein. Im letzten Drittel erfolgt ein Ausschluss von Hans von Trauttenberg, der Glatz an die Bande gestoßen hat. Auch Stuchly muss auf die Bank. Mit allen Mitteln kämpft der WEV um das Ausgleichstor. Hans Tatzer stürzt böse und muss ausscheiden. Es bleibt beim 2:1 für den EKE.
Spiel 18. Dezember 1933 HCW - ÖWSC M-Spiel
- Schiedsrichter: Laurer
- Das Spiel zwischen dem HCW und dem ÖWSC endet 7:0(4-0,3-0,0-0). Die Tore für den HCW schossen Brandl (3) und Csöngei. Zwei der Tore waren Eigentor des Wintersportclubs. Sein Torwart hatte einen schlechten Tag. Das Spiel wurde fair geführt.
Spiel 20. Dezember 1933 EKE - HCW M-Spiel
- Schiedsrichter: Alfred Revy
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem EKE und dem HCW endete vor 600 Zuschauern 2:0(1-0,0-0,1-0) für den EKE. Währing konnte wieder mit Csöngei antreten. Im ersten Drittel begann das Spiel mit Angriffen der Währinger. Danach setzte sich der EKE immer stärker durch. Hans Tatzer erzielte das Führungstor für den EKE. Das zweite Drittel blieb torlos. Die Torhüter Oerdögh und Benesch hatten jedoch gut zu tun. Im letzten Drittel wagte Glatz einen Angriff auf der rechten Seit, spielte die Scheiben an Nowak, der weiter nach vorne lief und zum 2:0 ins Tor des HCW traf. Trappl vom HCW spielte heute sehr fair.
Spiel 21. Dezember 1933 WEV - ÖWSC M-Spiel
- Schiedsrichter: Wollinger
- Das Spiel hat nicht stattgefunden. Hierzu nachstehende Meldung im SportTagblatt vom 22. Dezember 1933 unter der Überschrift: Ein Spiel, von dem der Partner nichts wußte?
Gestern, den 21. Dezember 1933, hätte das Meisterschaftsspiel Wiener Eislauf Verein gegen Österreichischer Wintersport Club in Mödling aus der Kunsteisbahn stattfinden sollen. Nach Meinung des WEV war die Vereinbarung zu diesem Spiel nicht ganz klar, der ÖWSC habe seinen Gegner zu spät verständigt. Der Verbandsfunktionär des ÖWSC hat erklärt, dass er die Angelegenheit dem Verband melden werde, wenn der WEV nicht antritt. Diese Verhandlung bei der Moba wäre dem Verlust der diesjährigen Meisterschaft gleichzusetzen gewesen. Der Verantwortliche des WEV erklärte, dass die Spieler des WEV in der Vorweihnachtswoche dienstlich nicht in der Lage gewesen wären, um 21.00 Uhr in Mödling anzutreten. Zasche vom ÖWSC zeigte Verständnis und erklärte sich mit einer Verlegung des Spiels auf den 22. Jänner 1934 einverstanden. Nach dem Verband sind die Meisterschaftspiele jedoch bis zum 15. Jänner 1934 zu erledigen. Man geht davon aus, dass der Verband noch mit sich reden läßt.
- Nachtrag zum Spiel: Protestverhandlung am 2. Februar 1934
- Der Senat wird sich heute mit dem Protest des WEV befassen. Der ÖWSC erhielt wegen Nichtantritts des WEV 2 Punkte und 6:0 Tore gutgeschrieben. Hiergegen legte der WEV Protest ein. Der Senat besteht aus den Herren Dr. Otto Schindler (Landhockeyverband), Dr. Steingraber (OeEHV) und Herrn Schärf (OeEHV). Der Fall EKE - WEV wird in der kommenden Woche verhandelt.
- Nachtrag vom 10. Februar 1934: Dem Protest wird stattgegeben
Da der WEV gegen den ÖWSC nicht angetreten war, wurde das Spiel strafverifiziert. Hiergegen hatte der WEV Prostest eingelegt. Ein Senat hat dem Protest des WEV gegen diese Entscheidung jetzt entsprochen. Die Straverifizierung wird aufgehoben und das Spiel WEV - ÖWSC ist neu auszutragen. Diese Entscheidung ist sicherlich nicht abschließend, da davon ausgzugehen ist, dass betroffenen Beteiligten von dieser Entscheidung hiergegen wieder vorgehen werden.
Spiel 22. Dezember 1933 WEV - MEC M-Spiel
- Schiedsrichter: Hans Weinberger,
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem MEC endete 5:1(1-0,3-1,1-0). Das Spiel fand auf schlechtem Eis statt. Die Torschützen für den WEV waren Friedrich Demmer (2), Karl Kirchberger, Eisenstein und Karl Rammer. Für die Mödlinger war Gutschreiter erfolgreich.
- Spiel 12. Jänner 1934 HCW - MEC M-Spiel
- Schiedsrichter: Laurer
- Das Meisterspiel des HCW gegen den MEC endete 0:1(0-0,0-1,0-0). Nach einem torlosen ersten Drittel konnte Winkler für Mödling im zweiten Drittel ein Tor einschießen. Die Währinger waren als Favoriten ins Spiel gegangen. Aber sie liefen an diesem Tag ihrer Form hinterher. Die Niederlage geschah auch noch auf dem Eisplatz des WEV, wo der HCW trainiert.
13. Jänner 1934 EKE - WEV M-Spiel
- Schiedsrichter: Alfred Revy
- Der WEV sah sich gezwungen, wegen hohem Schneefall das Meisterschaftsspiel zwischen dem EKE und dem WEV abzugsagen. Die Absage war etwas peinlich, da der Schneefall um 17.00 Uhr aufhörte und herrliches Wetter herrschte. Die Absage des Spiels war durchs Radio bekannt gegeben worden, aber Scharen von Eishockeyfans hatten kein Radio gehört und waren zum WEV-Platz gekommen. Sie waren verärgert. Die Absage ist wohl zu früh herausgegeben worden, da es sicherlich möglich gewesen wäre, den Schnee von der Eisbahn und den Tribühnen zu entfernen.
Stand der Angelegenheit 14. Jänner 1934: Die Frage ist jetzt, wann das Spiel nachgeholt wird. Der WEV hat es damit nicht eilig, da ja in den nächsten Tagen auch zwei Spiele gegen kanadische Mannschaften anstehen. Die Hernalser wollen eine zeitnahe Wiederansetzung des Spiels, da man zum späteren Zeitpunkt nicht weiß, wie trainiert die Spieler sind. Also wurde der Verband eingeschaltet, um den Termin festzulegen. Der Verband tagte unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Alfred Schwarz und es wurde festgelegt, dass das Ersatzspiel schon am Montag, den 15. Jänner 1934, stattfinden soll. Jetzt kommt die nächste Peinlichkeit. Es ist gar nicht sicher, ob das Spiel zu diesem Termin stattfinden wird. Der WEV hat nämlich erklärt, dass im die Beistellung des Platzes in dieser Woche unter keinen Umständen möglich sein wird. Die Verhältnisse beim WEV sind problematischer als bei Engelmann. Der WEV hat viele Mitglieder und diese haben schon auf der letzten Generalversammlung beanstandet, dass ihnen zu oft Zeiten für das Eislaufen gestrichen werden. Nach dem damaligen Beschluss dürfen nur zwei Veranstaltungen pro Woche durchgeführt werden. Und diese zwei Veranstaltungen sind die Kanadier-Spiele. Ein Vorschlag war, ein Spiel der Kanadier auf dem Engelmann-Platz durchzuführen, womit sich Engelmann einverstanden erklärt hatte. Der WEV vertritt aber die Meinung, dass viele Mitglieder des WEV das Spiel sehen möchten und bei Engelmann nicht genügend Platz zur Verfügung stehen würde und so auch nicht genügend Einnahmen erzielt werden könnten. Die Kosten der Spiele sind hoch und verlangen gute Erträge. Der WEV bemühte sich am 14. Jänner eine Verwaltungsratssitzung einzuberufen. Dieses gelang nicht, da die meisten Mitglieder am Sonntag zu Ausflügen und zum Skifahren unterwegs waren. Somit besteht noch die Aussage des WEV mit der Absage des Platzes. Dem Verband waren die Schwierigkeiten des WEV mit dem Platz bei seinem Beschluss bekannt. Es besteht jetzt noch die Möglichkeit, dass der WEV zum Spiel nicht antritt. In diesem Falle würden die Hernalser das Spiel zuerkannt bekommen. Eine zweite Möglichkeit wäre, eine zusätzliche Bande aufzustellen. Das Eislaufen könnte dann stattfinden, aber die Tribühne nicht aufgebaut werden, was Einnahmeausfälle verursachen würde. Es bestehen somit also drei Möglichkeiten für eine Problemlösung:
- 1. Das Spiel findet mit großem Publikum auf dem WEV-Platz statt.
- 2. Nichtantreten des WEV und Spielwertung für die Hernalser
- 3. Abhaltung des Spieles unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Der WEV wird eine dieser Entscheidungen im Laufe des 15. Jänner 1934 fällen müssen.
Spiel 14. Jänner 1934 ÖWSC - MEC M-Spiel
- Schiedsrichter: Laurer
- Der ÖWSC gewann das Meisterschaftsspiel gegen den MEC mit 1:0(1-0,0-0,0-0) auf dem Eisplatz der Panhans AG auf dem Semmering. Zwei Minuten nach Spielbeginn kam Lebmann durch und gab die Scheibe an Rehammer weiter, der den Treffer erzielte. Nachdem der MEC den WAC einen Tag vorher noch geschlagen hatte, war niemand von dem Sieg des ÖWSC ausgegangen.
Spiel 15. Jänner 1934 EKE - WEV M-Spiel
- Schiedsrichter:
- Dieses Meisterschaftsspiel wurde vom Verband festgelegt, das sich EKE und WEV nicht auf einen Termin einigen konnten (siehe Ausführungen zum Spiel 13. Jänner 1934). Der WEV hat sich für den radikalsten Weg entschieden und das Spiel nicht ausgerichtet. Damit muss der Verband jetzt weiter entscheiden. Nach den Richtlinien bleibt nur die Entscheidung, das Spiel mit 6:0 Toren und zwei Punkten dem EKE zuzusprechen. Der WEV hat bereits ein Spiel gegen den EKE verloren und auch das schlechtere Torverhältnis. Zum zweiten steht noch die Entscheidung über das fehlende Spiel gegen den ÖWSC aus, da hier die Absage des WEV auch zu spät erfolgte. Da der EKE an dieser Misere nicht schuld ist, sind die Leidtragenden die Spieler des WEV, die ihre Revanche für das verlorene Spiel nicht erhaltn, und die Zuschauer, die um das Spiel zwischen den beiden Top-Vereinen gebracht werden.
- Nachtrag vom 22. Jänner 1934:
- Die Struma des Eishockeyverbandes hat in der heutigen Sitzung die Entscheidung getroffen, dass die beiden Punkte für das Spiel EKE-WEV vom 15. Jänner 1934 wegen Nichtantreten des WEV an den EKE gehen und dem EKE auch das Spiel 6:0 gutgeschrieben wird. Der Wiener Eislauf Verein hat die Protestfrist versäumt. Er kann jetzt nur noch gegen die Strafverifizierung Einspruch einlegen. Somit steht der EKE als Wiener Eishockeymeister der Saison 1933/34 fest. Das Spiel um die Staatsmeisterschaft gegen den KAC ist auf den 28. Jänner 1934 festgelegt worden. Auch der Schiedsrichter ist mit Aigner festgelegt worden.
- Nachtrag vom 10. Februar 1934: Dem Protest wurde stattgegeben
- Man war allgemein der Meinung, dass die Österreichische Eishockey-Meisterschaft 1933/34 erledigt sein und der Klagenfurter AC der Meister sei. Der Senat hat dem Protest des WEV gegen die Strafverifizierung des Spieles EKE - WEV entsprochen. In der Begründung wurde ausgeführt, das in den Verbandsvorschriften ausgeführt ist, dass eine gewisse Minimalfrist zur Einsetzung eines Meisterschafsspieles notwendig ist. Diese Frist wurde nicht eingehalten. Daher musste dem Protest stattgegeben werden. Es ist aber wohl davon auszugehen, dass die von dieser Entscheidung Betroffenen hiergegen wiederum rechtlich vorgehen werden.
- Nachtrag vom 13. März 1934: Revisionsprotest abgelehnt
- Dem Protestsenat gehörten die Herren Oberstleutnant Pötsch, Ellinger und Dr. Weiss an. Der Senat kam zu der Erkenntnis, dass der Wiener Eislauf Verein nach wie vor das Verschulden für das nicht ausgetragene Spiel trägt. Somit bleibt die Verifizierung des Spieles zu Gunsten des EKE mit 2 Punkten und 6:0 Toren bestehen und der EKE ist weiterhin Wiener Eishockey-Meister 1933/34. Es ist aber damit zu rechnen, dass der WEV einen neuen Protest gegen diese Entscheidung einlegen wird.
Spiel 17. Jänner 1934 EKE - MEC M-Spiel
- Schiedsrichter: Loria
- Das Spiel war eine der großen Überraschungen in den Meisterschaftsspielen. Der EKE konnte gegen den MEC nur ein 0:0(0-0,0-0,0-0) erzielen und gab damit einen Punkt ab. Der EKE hatte erhebliches Schusspech. Die Hernalser schienen auf Grund der Spiele gegen die Kanadier ermüdet, während die Mödlinger mit viel Kampfkraft spielten.
Spiel 17. Jänner 1934 HCW - ÖWSC M-Spiel
- Schiedsrichter: J. Dietrichstein
- Der HCW gewann das Meisterschaftsspiel gegen den ÖWSC mit 1:0(0-0,0-0,1-0). Dieses Spiel war nicht nur ein Meisterschaftskampf, sondern vielmehr ein Abstiegskampf für die Mannschaften. Das entscheidende Tor wurde in de 14. Minute des dritten Drittels erzielt. Die Scheibe wurde von Stanek auf Tor des Wintersportclubs geschossen. Die Scheibe kollerte aufs Tor zu. Der Tormann Zadrazil wollte die Scheibe mit der Hand abwehren. Die Scheibe sprang aber auf den Stock, von dort an die Schlittschuhe des Tormannes und dann ins Tor des Wintersportclubs.
Spiel 19. Jänner 1934 EKE - ÖWSC M-Spiel
- Schiedsrichter: Hans Weinberger
- Das Meisterschaftsspiel des EKE gegen den ÖWSC endete mit 8:0(2-0,2-0,4-0) Toren. Damit steht fest, dass der ÖWSC in der nächsten Meisterschaft in die 2. Klasse absteigt. Die Torschützen des EKE waren Oskar Nowak (3), Hans Schneider (2), Hans Tatzer, Herbert Klang und Konrad Glatz.
Spiel 19. Jänner 1934 WEV - HCW M-Spiel
- Schiedsrichter: Aigner
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem HCW endet mit 4:3(1-0,1-0,2-3) Toren. Die Torschützen des WEV waren Friedrich Demmer (2), Karl Rammer und Jaques Dietrichstein. Für den HCW erzielten Franz Csöngei, Trappl und Willibald Stanek die Treffer. In den ersten zwei Dritteln waren die Währinger wenig aktiv. Im letzten Drittel dann kämpften sie ungemein stark. Jeder fragte sich, warum das nicht eher geschah.
- Beim Spiel wurde dem Torwart Benesch der kleine Finger der linken Hand ausgerenkt, als er eine Scheibe abfangen wollte. Neumayer ist verletzt und konnte nicht antreten. Dazu kommt noch, dass ja Brandl in Krynica einen Gipsverband bekommen hat und auch nicht spielen kann.
Tabelle
Platz | Mannschaft | Spiele | gew. | unent. | verl. | Tore | Punkte | Bemerkungen |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|
1 | Eishockey Klub Engelmann | 8 | 7 | 1 | 0 | 31:2 | 15 | Wiener Eishockey-Meister 1933/34 |
2 | Wiener Eislauf Verein | 7 | 5 | 0 | 2 | 24:13 | 10 | |
3 | Hockeyclub Währing | 8 | 3 | 0 | 5 | 13:12 | 6 | |
4 | Mödlinger Eislauf Club | 8 | 2 | 1 | 5 | 7:17 | 5 | |
5 | Österreichischer Wintersport Club | 7 | 1 | 0 | 6 | 2:33 | 2 | Absteiger 2. Klasse A |
Wiener Eishockey-Meisterschaft 2. Klasse
Die Eishockey-Meisterschaft der 2. Klasse ist in die Grupen A und B aufgebaut.
Gruppe A
Eishockeyspiele
Datum | Spielort | Mannschaften | Art | Ergebnis | Zuschauer | Bemerkungen |
---|---|---|---|---|---|---|
15. Dezember 1933 | Wien, CEV-Platz | WAC - CEV | M | 2:4(2-0,0-1,0-3) | s.u. | |
17. Dezember 1933 | St. Pölten | WBC - St. Pölten | M | 3:1(2-0,0-0,1-1) ) | s.u. | |
08. Jänner 1934 | Wien, WEV-Platz | WBC - WAC | M | 1:1(0-0,0-1,1-0) | s.u. | |
12. Jänner 1934 | Wien, Weimarer-Platz | WBC - CEV | M | 3:2(2-0,0-1,1-1) | s.u. | |
12. Jänner 1934 | Stockerau | WAC - Stockerau | M | 9:2(4-1,3-1,2-0) | 200 | s.u. |
14. Jänner 1934 | St. Pölten | EV St. Pölten - Stockerau | M | 5:1(1-1,2-0,2-0) | s.u. | |
19. Jänner 1934 | Stockerau | WBC - Stockerau | M | 6:0 | strafbeglaubigt | |
19. Jänner 1934 | Wien, Cottage-Platz | VfB - CEV | M | 1:1(0-0,0-0,1-1) | s.u | |
24. Jänner 1934 | Stockerau | VfB - Stockerau | M | 3:1(0-1,2-0,1-0) | s.u. | |
26. Jänner 1934 | Stockerau | Stockerau - CEV | M | 0:3(0-0,0-1,0-2) | s.u | |
27. Jänner 1934 | Wien, Weimarer-Platz | WBC - VfB | M | 3:1(0-1,2-1,1-0) | s.u. | |
28. Jänner 1934 | St. Pölten | EV St. Pölten - CEV | M | 1:5(0-0,1-4,0-1) | s.u. | |
04. Februar 1934 | St. Pölten | EV St. Pölten - VfB | M | 2:3(1-1,2-1,0-1) | s.u. Teilz. falsch | |
11. Februar 1934 | St. Pölten | EV St. Pölten - WAC | M | 6:0 | strafbeglaubigt | |
03. März 1934 | Wien, WEV-Platz | WAC - VfB | M | 3:2(1-1,1-1,1-0) | s.u. |
Spiel 15. Dezember 1933 CEV - WAC M-Spiel
- Schiedsrichter: Jahnke (WBC)
- Der CEV musste für Cernyer und Freund Ersatzleute zum Einsatz bringen. Trotzdem siegte der CEV im Meisterschaftsspiel gegen den WAC mit 4:2(0-2,1-0,3-0) Toren. Im ersten Drittel konnte der WAC sofort zwei Tore durch Grünbaum und Egon Winter. Durch die beiden Treffer des WAC wurden der CEV unsicher und spielte ungenau. Im zweiten Drittel konnte Schuster den Anschlusstreffer für den CEV einschießen. Die Gastgeber spielten jetzt genauer und mit guten Kombinationen. Dem guten WAC-Tormann war es zu verdanken, dass nicht mehr Tore fielen. Im letzten Drittel wurde der WAC immer stärker. In den letzten sieben Minuten raffte der CEV sich dann auf und schoss noch drei Tore durch Pelzmann (2) und Caucig. Das Spiel wurde von Seiten des WAC zeitweiglig sehr hart gespielt. Dr. Schenner war einer der Spieler, der die schärfe ins Match brachte.
Spiel 17. Dezember 1933 WBC - St. Pölten M-Spiel
- Schiedsrichter: Hauptmann Tolar
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WBC und St. Pölten endet 3:1(2-0,0-0,1-1 ). Im ersten Drittel konnte Sommer für den WBC schon das Führungstor einschießen. Schmiedt erhöhte dann auf 2:0. Im zweiten Drittel verflachte das Spiel etwas. Im letzten Drittel erhielten die St. Pöltner von ihren Fans eine große Unterstützung. Mit dieser Unterstüzung konnten sie auch den Anschlusstreffer erzielen. Dann aber konnte Hanka für den WBC den dritten Treffer einschießen, was gleichzeitig den Endstand darstellte. Die St. Pöltener hatten die bessere Mannschaft, die aber nicht das notwendige Zusammenspiel umsetzte.
Spiel 8. Jänner 1934 WAC - WBC M-Spiel
- Schiedsrichter: Alfred Revy
- Der WAC spielte gegen den WBC 1:1(0-0,1-0,0-1). Die Tore schossen beim WAC Diamant und beim WBC Jahnke. Die bisherige Stärke des WAC scheint in dieser Saison nicht mehr vorhanden zu sein.
Spiel 12. Jänner 1934 CEV - WBC M-Spiel
- Schiedsrichter: Loria
- Der CEV verliert das Meisterschaftsspiel gegen den WBC mit 2:3(0-2,1-0,1-1) Toren. Für den WBC war Dirrigl mit drei Toren, für den CEV Pelzmann und Caucig erfolgreich.
- Spiel 14. Jänner 1934 Eislaufverein St. Pölten - Stockerau
- Schiedsrichter: Hauptmann Tolar,
Das Meisterschaftsspiel zwischen dem EV St. Pölten und Stockerau endete vor 200 Zuschauern mit 5:1(1-1,2-0,2-0). Die Tore für St. Pölten erzielten Bogner (2), Balan, Housar und Hofstätter. Bei Stockerau waren Rickel und Lederer die besten Spieler. Bei St. Pölten waren es Fullner, Housar und Bognar.
Spiel 19. Jänner 1934 CEV - VfB M-Spiel
- Schiedsrichter: Oerdögh
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und dem VfB endete 1:1(0-0,0-0,1-1) unentschieden. Das Tor für den CEV schoss Pelzmann und das Tor für den VfB Fink.
Spiel 24. Jänner 1934 VfB - Stockerau M-Spiel
- Schiedsrichter: Aigner
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem VfB und Stockerau endete mit 3:1(0-1,2-0,1-0) Toren. Die Tore des VfB schoss alle drei Walter.
Spiel 26. Jänner 1934 Stockerau - CEV M-Spiel
- Schiedsrichter: Laurer
- Das Meisterschaftsspiel zwischen Stockerau und dem CEV in Stockerau endete 0:3(0-0,0-1,0-2). Die Tore für den CEV schossen Caucig (2) und Pelzmann.
Spiel 27. Jänner 1934 WBC - VfB M-Spiel
- Schiedsrichter: Ing. Langfelder
- Team: WBC: Tor: Feldspieler: Hanke, Sommer, Houschka, Schmitt, Bobenberger,
- Team: VfB: Tor: Glanz, Feldspieler: Walter, Fink, Singer, Wildam,
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WBC und dem VfB endete mit 3:1(0-1,1-0,2-0) Toren. Im ersten Drittel konnte Walter in der 1. Minute für den VfB mit einen Weitschuss das Führungstor einschießen. Diesen Vorsprung verteidigte der VfB auch über das ganze Drittel. Im zweiten Drittel wurde der WBC stärker, was vor allem den Spiel von Hanke als Mittelstürmer zu verdanken war. Durch ihn wurden die beiden Flügelstürmer Sommer und Houschka freigespielt. Hanke konnte dann durch einen placierten Schuss das Ausgleichstor erzielen. Im letzten Drittel war es Sommer, der den dritten Treffer für den WBC einschoss. Houschka konnte dann noch einen weiteren Treffer landen und damit den Endstand von 3:1 herstellen. Bei diesem letzten Treffer war der VfB der Meinung, das es kein reguläres Tor gewesen sei. Der Schiedsrichter erkannte es aber an.
- Der WBC ist damit Erster der Gruppe A der 2. Klasse geworden.
- Spiel 28. Jänner 1934 CEV - St. Pölten M-Spiel
- Schiedsrichter: Laurer
Der CEV schlug in St. Pölten im Meisterschaftsspiel den EV St. Pölten mit 5:1(0-0,4-1,1-0). Die Torschützen des CEV waren Caucig (3), Eisermann und Pelzmann. Für St. Pölten war Hofstätter erfolgreich.
- Spiel 04. Februar 1934 VfB - St. Pölten M-Spiel
- Schiedsrichter: Jahnke
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem VfB und dem EV St. Pölten endete 3:2(1-1,1-2,1-0)Teilzeit falsch). Walter schoss die drei Tore für den VfB, für St. Pölten traf zweimal Schneider.
Spiel 03. März 1934 WAC - VfB M-Spiel
- Schiedsrichter: Aigner
- Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WAC und dem VfB endet mit 3:2(1-1,1-1,1-0) Toren. Für den WAC waren Stikarovski, Altbach und Mayer erfolgreich. Die beiden Tore des VfB erzielte Walter.
Tabelle
Platz | Mannschaft | Spiele | gew. | unent. | verl. | Tore | Punkte | Bemerkungen |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|
1 | Wiener Bewegungssport Club | 5 | 4 | 1 | 0 | 16:5 | 9 | Aufteiger 1. Klasse |
2 | Cottage Eislauf Verein | 5 | 3 | 1 | 1 | 15:7 | 7 | |
3 | Wiener Athletiksport Club | 5 | 2 | 1 | 2 | 15:15 | 5 | |
4 | Verein für Bewegungsspiele | 5 | 2 | 1 | 2 | 10:10 | 5 | |
5 | Eislaufverein St. Pölten | 5 | 2 | 0 | 3 | 15:12 | 4 | |
6 | Eislauf Verein Stockerau | 5 | 0 | 0 | 5 | 4:26+ | 0 | Absteiger 2. Klasse B |
+) Lt. offizieller Tabelle beträgt die Tordifferenz 4:27. Nach den beglaubigten Ergebnissen sind es jedoch nur 4:26.
Gruppe B
Eishockeyspiele
Datum | Spielort | Mannschaften | Art | Ergebnis | Zuschauer | Bemerkungen |
---|---|---|---|---|---|---|
14. Dezember 1933 | Wien, Gartenbau-Platz | Rbd Wien - Rbd Mauer | M | 5:2 | s.u. | |
12. Jänner 1933 | Wien, WEV-Platz | Rbd Wien - Alt-Turm | M | 6:0(3-0,3-0,0-0) | s.u. | |
27. Jänner 1934 | Wien, Gartenbau-Platz | Rbd Wien - Rbd St. Pölten | M | 12:1( ) | s.u | |
28. Jänner 1933 | Wien, Gartenbau-Platz | Rbd. Mauer - Rbd. St. Pölten | M | 1:5 | s.u. Begl. 6:1 | |
03. Februar 1933 | Wien, Gartenbau-Platz | Rbd. Mauer - Rbd. St. Pölten | M | 2:5 | s.u. | |
4. Februar 1934 | Wien, Gartenbauplatz | Rbd St. Pölten - Alt-Turm | M | 3:1 | s.u. | |
07. Februar 1933 | Wien, Gartenbau-Platz | Rbd. Mauer - Alt-Turm | M | 2:1 | s.u. |
Spiel 14. Dezember 1933 Rbd Wien - Rbd Mauer M-Spiel
- Schiedsrichter: Heugl
- Das Meisterschaftsspiel zwischen Rbd Wien und Rbd Mauer endete 5:2. Spielnummer: 510.
- Anmerkung: Die Seite 107 fehlt in der Veröffentlichung der Zeitschrift "Der Eishockeysport. Auf dieser Seite sind die Beglaubigungen aufgeführt gewesen. Nur mit diesem Spiel ist die Veröffentlichung der Tabelle des OeEHV rechnerisch nachzuvollziehen.
- Spiel 12. Jänner 1934 Reichsbund Wien - Alt-Turm M-Spiel
- Schiedsrichter: Fichtenthal,
Der Reichsbund Wien schlug Alt-Turm in einem Meisterschaftsspiel 6:0(3-0,3-0,0-0). Spielnummer: 559. Die Tore für den Reichsbund schossen Schmutzer (3), Halper (2) und Sedlak.
Spiel 27. Jänner 1934 Rbd Wien - Rbd St. Pölten M-Spiel
- Schiedsrichter: Fichtenthal
- Das Meisterschaftsspiel zwischen Rbd Wien und Rbd St. Pölten endete 12:1. Spielnummer: 582.
- Anmerkung: Dieses Spiel wird im SportTagblatt am 2. Februar 1934 mit 9:1 veröffentlicht.
Spiel 28. Jänner 1933 Rbd. Mauer - Rbd. St. Pölten M-Spiel
- Schiedsrichter: Ing. Langfelder
- Das Meisterschaftsspiel zwischen Rbd Mauer und Rbd St. Pölten endete 1:6 durch Beglaubigung des MOBA. Das Spiel ging nach den Presseberichten 1:5 aus. Spielnummer: 583.
- Anmerkung: Dieses Spiel wurde beglaubigt, ist in der Tabelle aber nicht aufgenommen worden. In der Tabelle steht das Spiel vom 3.2.1934 mit 2:5. Im SportTagblatt wird das Spiel am 2. Februar 1934 sogar mit 1:7 gemeldet.
Spiel 03. Februar 1933 Rbd. Mauer - Rbd. St. Pölten M-Spiel
- Schiedsrichter: Woratscheck
- Das Meisterschaftsspiel zwischen Rbd Mauer und Rbd St. Pölten endete 2:5. Spielnummer: 591.
Spiel 4. Februar 1934 Rbd St. Pölten - Alt-Turm M-Spiel
- Schiedsrichter: Ing. Langfelder
- Das Meisterschaftsspiel zwischen Rbd St. Pölten und Alt-Turm endete 3:1. Spielnummer: 592.
Spiel 07. Februar 1933 Rbd. Mauer - Alt-Turm M-Spiel
- Schiedsrichter:
- Das Meisterschaftsspiel zwischen Rbd Mauer und Alt-Turm endete 2:1. Spielnummer: 597.
Tabelle
Platz | Mannschaft | Spiele | gew. | unent. | verl. | Tore | Punkte | Bemerkungen |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|
1 | Reichsbund Wien | 3 | 3 | 0 | 0 | 23:3 | 4 | Aufsteiger Gruppe A |
2 | Reichsbund St. Pölten | 3 | 2 | 0 | 1 | 9:15 | 4 | |
3 | Reichsbund Mauer | 3 | 1 | 0 | 2 | 6:11 | 2 | |
4 | Alt-Turm | 3 | 0 | 0 | 3 | 2:11 | 0 |
- Anmerkung: In der Originaltabelle des OeEHV fehlt das Spiel zwischen Rbd Wien und Rbd St. Pölten mit 12:1. Die Beglaubigung wurde vom Verband veröffentlicht. Dieses Spiel ist in die Tabelle eingebaut, so dass alle Teilnehmer drei Spiel absolviert haben.
Wiener Eishockey-Meisterschaft Reserveklasse
Die Eishockey-Meisterschaft der Reserven ist in die Gruppen A und B aufgeteilt.
Gruppe A
Eishockeyspiele
Datum | Spielort | Mannschaften | Art | Ergebnis | Zuschauer | Bemerkungen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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29. Dezember 1933 | Wien,Engelmann-Platz | EKE II - CEV II | M | 4:0(0-0,1-0,3-0) | s.u. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
30. Dezember 1933 | Mödling | HC Währing II - MEC II | M | 0:6 | s.u. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
01. Jänner 1934 | Mödling, Kunsteisbahn | ÖWSC II - MEC II | 4:1 | Wollinger | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
15. Jänner 1934 | Mödling, Kunsteisbahn | EKE II - MEC II | M | 1:1 | s.u. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
20. Jänner 1934 | Wien, Engelmann-Platz | EKE II - HC Währing II | M | 1:1(1-0,0-1,0-0) | s.u. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
21. Februar 1934 | Mödling, Kunsteisbahn | MEC II - CEV II A | M | 2:0 | Jahnke | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
22. Februar 1934 | Mödling, Kunsteisbahn | ÖWSC II - HC Währing II | M | 2:4 | Heugl | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
02. März 1934 | Wien, Engelmann-Platz | EKE II - ÖWSC II | M | 3:0(3-0,0-0,0-0) | s.u.
Spiel 30. Dezember 1933 HC Währing II - Mödling II M-Spiel
Spiel 15. Jänner 1934 EKE II - Mödling II M-Spiel
Spiel 02. März 1934 EKE II - ÖWSC II M-Spiel
Tabelle
Gruppe BEishockeyspiele
Tabelle
Vorschriften der Wiener Meisterschaft 1932/33Ausschreibung der Wiener Meisterschaft
Bestimmungen der Wiener Meisterschaft
Durchführungsbestimmungen der Wiener Meisterschaft 1932/33
TerminauslosungDie Auslosung der Spiele der Wiener Meisterschaft wird in der Ausgabe der Zeitschrift "Der Eishockeysport" vom 9. Dezember 1933 veröffentlicht. besondere Bestimmungen Wiener Meisterschaft - Reserven
Einzelnachweise
QuellenangabeZeitschrift des österreichischen Eishockeyverbandes "Der Eishockeysport", Jahrgang 1933/34 |