Hugo I. Turse

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Die Burg Rauhenstein, die Otto (II.) Turse gehörte, heute. Sie war des Teil seines väterlichen Erbes.

Hugo (I.) Turs(e) von Weyerburg (* im 12. Jahrhundert; † im 13. Jahrhundert), auch Hugo von Weyerburg oder Hugo Turse, war ein Ministeriale[A 1] im heutigen Niederösterreich. Er gilt als Begründer jener Tursenfamilie, die später nach der Burg Lichtenfels benannt war.

Herkunft und Familie

Hugo (I.) Turse von Weyerburg war einer der Söhne von Otto (I.) Turse und über seine Mutter ein Enkel von Hugo von Aigen. Er war der Bruder von Otto (II.) Turse von Rauhenstein, mit dem er häufig gemeinsam genannt ist ("Hugo et Otto Tursones").[1]

Leben

Erstmals wird Hugo (I.) Turse, gemeinsam mit seinem Bruder Otto (II.) 1233 beim Begräbnis seines Vaters genannt. 1234 und 1235 finden sich beide Brüder häufig im Umfeld von Herzog Friedrich (II.) "dem Streitbaren".[1]

Literatur

  • Anna Maria Sigmund: Die Tursen von Lichtenfels. Geschichte und Genealogie eines niederösterreichischen Ministerialengeschleches. (Ungedruckte) Dissertation, Wien, 1981

Einzelnachweise

  1. Hochspringen nach: 1,0 1,1 vgl. Anna Maria Sigmund: Die Tursen von Lichtenfels, 1981, S. 27

Anmerkungen

  1. Die Ministerialen, auch als "Dienstadel" bezeichnet, bildeten im Mittelalter innerhalb des "niederen" Adels eine eigene Gruppe. Ursprünglich "Unfreie", waren sie durch ein Dienst- oder Lehnsverhältnis in den "niederen" Adel aufgestiegen, im Unterschied zu den "edelfreien" oder "hochfreien" Adelsfamilien.