Gilgenberg (Gemeinde Waldkirchen an der Thaya)
Gilgenberg (Dorf) Ortschaft Gilgenberg Katastralgemeinde Gilgenberg | ||
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Ganzseitige Karten48.94916666666715.354722222222 | ||
Basisdaten | ||
Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |
Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |
Pol. Gemeinde | Waldkirchen an der Thaya | |
Koordinaten | 48° 56′ 57″ N, 15° 21′ 17″ O48.94916666666715.354722222222466Koordinaten: 48° 56′ 57″ N, 15° 21′ 17″ O | |
Höhe | 466 m ü. A. | |
Einwohner der Ortschaft | 31 (1. Jän. 2022) | |
Fläche d. KG | 4,614499 km² | |
Statistische Kennzeichnung | ||
Ortschaftskennziffer | 06540 | |
Katastralgemeinde-Nummer | 21119 | |
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS |
Gilgenberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Waldkirchen an der Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya im Waldviertel.
Geografie
Das Dorf nördlich von Waldkirchen liegt am Feinitzbach und kann über die Landesstraße L8156 erreicht werden.
Geschichte
Vermutlich schon im 13. Jahrhundert bestand an der Stelle der Ägidiuskapelle in Gilgenberg eine Burg, deren Name aber nicht überliefert ist. Im 14. Jahrhundert benannte sich Niclas Pillung erstmals mit dem Prädikat „von Gilgenberg“. Der Burghügel, der 1250/1260 als mons Egidii bezeichnet wird, kann als „Giligen“ oder „Gilgen“ übersetzt werden.
Ab dem 14. Jahrhundert sind die Besitzer der Burg bekannt und um 1575 wird sie als öde veste Gillingberg bezeichnet. Freiherr Jakob von Mollart ließ im späten 16. Jahrhundert unterhalb der Ruine ein Schloss errichten und auf dem Burgfelsen wurde die mit 1657 datierte Ägidiuskapelle errichtet.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Gilgenberg zwei Gastwirte, eine Schneiderin, ein Schuster, zwei Tischler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig, darunter auch die Willheim'sche Gutsverwaltung, die hier eine Spiritusbrennerei und eine Stärkefabrik betrieb.[1]
Sehenswürdigkeiten
- Schloss Gilgenberg
- Ägidiuskapelle
Weblinks
Waldkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
- Gilgenberg in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 253
Katastralgemeinden: Fratres | Gilgenberg | Rappolz | Rudolz | Schönfeld | Waldhers | Waldkirchen
Ortschaften: Fratres | Gilgenberg | Rappolz | Rudolz | Schönfeld | Waldhers | Waldkirchen an der Thaya
Marktort: Waldkirchen an der Thaya Dörfer: Fratres | Gilgenberg | Rappolz | Rudolz | Schönfeld | Waldhers Rotten: Hanftal Sonstige Ortslagen: Schloss Gilgenberg
Zählsprengel: Waldkirchen an der Thaya | Gilgenberg | Rappolz | Waldhers | Rudolz | Schönfeld-Fratres