Reambulierung: Unterschied zwischen den Versionen
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Reambulierung (lat.), wiederholte Begehung, z. B. Reambulatio metarum, Grenzbewandelung,-Besichtigung; in Österreich ist der Ausdruck speziell gebräuchlich für Revidierung einer Landkarte auf Grund neuerlicher Begehung des Geländes. | Reambulierung (lat.), wiederholte Begehung, z. B. Reambulatio metarum, Grenzbewandelung,-Besichtigung; in Österreich ist der Ausdruck speziell gebräuchlich für Revidierung einer Landkarte auf Grund neuerlicher Begehung des Geländes. | ||
In den letzten 30 Jahren hat sich der Begriff Reambulierung in der Vermessung etabliert. Bestehende Vermessungsaufnahmen (Naturbestandsdaten) werden mittels Feldvergleich (Abgleichen von Veränderungen in den letzten Jahren) besichtigt. Die Veränderungen werden dann vermessungstechnisch (unterschiedliche Messmethoden sind dafür zulässig) erfasst und in die bestehenden digitalen Daten eingepflegt. Reambulierungen werden vor allem von Kommunen mit GIS (Geoinformationssystem) und von großen Leitungsträgen beauftragt. | In den letzten 30 Jahren hat sich der Begriff Reambulierung in der Vermessung etabliert. Bestehende Vermessungsaufnahmen (Naturbestandsdaten) werden mittels Feldvergleich (Abgleichen von Veränderungen in den letzten Jahren) besichtigt. Die Veränderungen werden dann vermessungstechnisch (unterschiedliche Messmethoden sind dafür zulässig) erfasst und in die bestehenden digitalen Daten eingepflegt. Reambulierungen werden vor allem von Kommunen mit GIS (Geoinformationssystem) und von großen Leitungsträgen beauftragt. | ||
Version vom 27. November 2018, 16:20 Uhr
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Reambulierung (lat.), wiederholte Begehung, z. B. Reambulatio metarum, Grenzbewandelung,-Besichtigung; in Österreich ist der Ausdruck speziell gebräuchlich für Revidierung einer Landkarte auf Grund neuerlicher Begehung des Geländes.
In den letzten 30 Jahren hat sich der Begriff Reambulierung in der Vermessung etabliert. Bestehende Vermessungsaufnahmen (Naturbestandsdaten) werden mittels Feldvergleich (Abgleichen von Veränderungen in den letzten Jahren) besichtigt. Die Veränderungen werden dann vermessungstechnisch (unterschiedliche Messmethoden sind dafür zulässig) erfasst und in die bestehenden digitalen Daten eingepflegt. Reambulierungen werden vor allem von Kommunen mit GIS (Geoinformationssystem) und von großen Leitungsträgen beauftragt.