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* Die [[w:Hofkammer (Habsburgermonarchie)|kaiserliche Hofkammer]] forderte beim Bau von [[w:Schloss Neugebäude|Schloss Neugebäude]] in Wien Simmering am 17. April 1576 die Herrschaft [[Trautmannsdorf an der Leitha|Trautmannsdorf]] auf, eine Brücke über die [[w:Leitha|Leitha]] auszubessern, damit die '''Fuhrleute''' mit ihren für das Neugebäude bestimmten Steinfuhren nicht behindert würden.<ref>Hofkammerarchiv Wien: ''Niederösterreichische Herrschaftsakten 1576'', ''Erstnennung Steinbruch am Leythaberg, Steinlieferungen''.</ref> | * Die [[w:Hofkammer (Habsburgermonarchie)|kaiserliche Hofkammer]] forderte beim Bau von [[w:Schloss Neugebäude|Schloss Neugebäude]] in Wien Simmering am 17. April 1576 die Herrschaft [[Trautmannsdorf an der Leitha|Trautmannsdorf]] auf, eine Brücke über die [[w:Leitha|Leitha]] auszubessern, damit die '''Fuhrleute''' mit ihren für das Neugebäude bestimmten Steinfuhren nicht behindert würden.<ref>Hofkammerarchiv Wien: ''Niederösterreichische Herrschaftsakten 1576'', ''Erstnennung Steinbruch am Leythaberg, Steinlieferungen''.</ref> | ||
Am 13. Juni 1576 erging an die Gemeinden [[Sommerein]], [[Sarasdorf]] und [[Wilfleinsdorf]] die Verordnung, mit ihren Fuhrwerken große Steinblöcke aus dem Steinbruch des Leithagebirges zum neuen ''Fasangartengebäu'' zu transportieren, die Herrschaften sollten die Wagen und die Gemeinden Pferde und Ochsen | Am 13. Juni 1576 erging an die Gemeinden [[Sommerein]], [[Sarasdorf]] und [[Wilfleinsdorf]] die Verordnung, mit ihren Fuhrwerken große Steinblöcke aus dem Steinbruch des Leithagebirges zum neuen ''Fasangartengebäu'' zu transportieren, die Herrschaften sollten die Wagen und die Gemeinden Pferde und Ochsen stellen. Sie sollten die steinernen Säulen alsbald gegen gebührliche Bezahlung anliefern, damit Ihrer Majestät Arbeiter nicht feiern müssten.''<ref>[[Helmuth Furch]]: ''Historisches Lexikon Kaisersteinbruch'' in Mitteilungen des [[w:Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch|Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch]], Band 2, S 325–328, 2004. ISBN 978-3-9504555-8-8.</ref>. | ||
* Am 20. Feber 1618 schickte die niederösterreichische Landesregierung den Finanzbeamten Johann Miller nach Kaisersteinbruch, er berichtete unter anderem<ref>Quelle: NÖ.-Landearchiv Ständ. Akten B. 9/24, Lit. [[w:Harald Prickler|Harald Prickler]], ''Zur Geschichte von Kaisersteinbruch'', 1961</ref> ... Es ist so, dass allda ein ziemliche Anzahl Wein ausgeleutgebt/ausgeschenkt wird, denn des Handwerks Gesinde sind viele und müssen sich die Meister eines guten Trunks befleißigen, ''wöllen sie anderst das Gesind in dieser Wildnis behalten''. So wird auch viel Wein ausgetrunken, durch die '''Fuhrleute''', so die verfertigten Werkstücke abführen. | * Am 20. Feber 1618 schickte die niederösterreichische Landesregierung den Finanzbeamten Johann Miller nach Kaisersteinbruch, er berichtete unter anderem<ref>Quelle: NÖ.-Landearchiv Ständ. Akten B. 9/24, Lit. [[w:Harald Prickler|Harald Prickler]], ''Zur Geschichte von Kaisersteinbruch'', 1961</ref> ... Es ist so, dass allda ein ziemliche Anzahl Wein ausgeleutgebt/ausgeschenkt wird, denn des Handwerks Gesinde sind viele und müssen sich die Meister eines guten Trunks befleißigen, ''wöllen sie anderst das Gesind in dieser Wildnis behalten''. So wird auch viel Wein ausgetrunken, durch die '''Fuhrleute''', so die verfertigten Werkstücke abführen. | ||
== Liste der Fuhrleute und Kutscher in Kaisersteinbruch und Königshof == | == Liste der Fuhrleute und Kutscher in Kaisersteinbruch und Königshof == | ||
Von Robothen und Diensten der Untertanen, so steht es im Urbatium.<ref>Archiv [[Stift Heiligenkreuz]], Gerechtigkeit und Banntaiding des Stiftes Heiligenkreuz zu (Kaiser)-Steinbruch 8. Juni 1634</ref>Beim Robot handelte es sich um nicht entlohnte Arbeit von Untertanen für die Grundherrschaft. Die Inwohner | Von Robothen und Diensten der Untertanen, so steht es im Urbatium.<ref>Archiv [[Stift Heiligenkreuz]], Gerechtigkeit und Banntaiding des Stiftes Heiligenkreuz zu (Kaiser)-Steinbruch 8. Juni 1634</ref>Beim Robot handelte es sich um nicht entlohnte Arbeit von Untertanen für die Grundherrschaft. Die Inwohner waren also schuldig, der Herrschaft Hand-Robot zu leisten. | ||
* Entgegnung: Indem all unsere Lebenswandel und Mittel hauptsächlich in Kunst und Handwerken bestehen. Dann aus Mangel des Zugtieres, Ackerbaues und dazu gehörigen Leuten wären wir genötigt, um hohe Kosten Taglöhner zu mieten, um solche Roboten - zu unserem Untergang - abzustatten. | * Entgegnung: Indem all unsere Lebenswandel und Mittel hauptsächlich in Kunst und Handwerken bestehen. Dann aus Mangel des Zugtieres, Ackerbaues und dazu gehörigen Leuten wären wir genötigt, um hohe Kosten Taglöhner zu mieten, um solche Roboten - zu unserem Untergang - abzustatten. | ||
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