Joseph Koppensteiner: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Sepp Koppensteiner''' (* [[17. März]] [[1898]] in [[Bad Großpertholz|Großpertholz]], Bezirk Gmünd; † [[1981]] ebenda)<ref>[http://data.onb.ac.at/nlv_lex/perslex/K/Koppensteiner_Sepp.htm Nachlassverzeichnis der ÖNB] abgerufen am 9. August 2015</ref> war Bauer, Heimatforscher und Mundartdichter.
'''Joseph (Sepp) Koppensteiner''' (* [[19. März]] [[1898]] in [[Bad Großpertholz|Großpertholz]], Bezirk Gmünd; † [[7. September]] [[1981]] ebenda)<ref name='waldviertel83'>{{Literatur|Titel=Der Waldviertler Heimatdichter Sepp Koppensteiner wäre 85 |Sammelwerk=Das Waldviertel|Band=Heft 1/3|Seiten=50|Datum=1983|Online=[http://archiv.daswaldviertel.at/hefte_digital_81_85/das_waldviertel_1983_01_02_03_ocr.pdf Online]}}</ref> war Bauer, Heimatforscher, Mundartdichter und langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Großpertholz.


== Leben und Wirken ==
== Leben ==
Sepp Koppenstein war in seiner Heimatgemeinde von 1928 mit Unterbrechung durch die [[w:NS-Zeit|NS-Zeit]] bis 1948 Vizebürgermeister, bevor bis 1971 Bürgermeister der Marktgemeinde war.<ref>[https://www.bad-grosspertholz.gv.at/Gemeindeamt/Ortschronik Ortschronik] der Marktgemeinde abgerufen am 23. April 2020</ref>
Sepp Koppensteiner kam am 19. März 1898 in Großpertholz als Sohn des Josef und Klara Koppensteiner<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/grosspertholz/01%252F05/?pg=291 Taufbuch] von Groß Pertholz auf Matricula-online</ref> in einer der ältesten Bauernfamilien des Waldviertels zur Welt.<ref name='waldviertel83'/> Er besuchte in [[Währing|Wien-Währing]] das katholische Lehrerseminar und übernahm später den väterlichen Bauernhof.<ref name='waldviertel83'/> Koppensteiner war in seiner Heimatgemeinde von 1928 mit Unterbrechung durch die [[w:NS-Zeit|NS-Zeit]] bis 1948 Vizebürgermeister und anschließend bis 1971 Bürgermeister der Marktgemeinde.<ref name='waldviertel83'/><ref>[https://www.bad-grosspertholz.gv.at/Gemeindeamt/Ortschronik Ortschronik] der Marktgemeinde abgerufen am 23. April 2020</ref>


Schon in der Jugend beschäftigte er sich mit der heimatlichen Mundart.
Schon in der Jugend beschäftigte er sich mit der heimatlichen Mundart. Weiters war er als Heimatforscher aktiv und legte unter anderem eine Chronik seiner Heimatgemeinde vor.


== Würdigung ==
== Würdigung ==
Im Heimatmuseum in Bad Großpertholz, das auf seine Iniative zurückgeht, ist eine permanente Ausstellung seinem Wirken gewidmet.<ref>[https://datenbank.noemuseen.at/db/museum-detail.asp?menuSuche=museum&musid=0102 Heimatmuseum Bad Großpertholz] beim [[Museumsmanagement Niederösterreich]] abgerufen am 23. April 2020</ref>
Im Heimatmuseum von Bad Großpertholz, das auf seine Iniative zurückgeht, ist eine permanente Ausstellung seinem Wirken gewidmet.<ref>[https://datenbank.noemuseen.at/db/museum-detail.asp?menuSuche=museum&musid=0102 Heimatmuseum Bad Großpertholz] beim [[Museumsmanagement Niederösterreich]] abgerufen am 23. April 2020</ref>
 
== Werke ==
== Werke ==
* ''Land und Leut'', 1958
* ''Land und Leut'', 1958
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* ''Geschichte der Marktgemeinde Großpertholz'', 2 Teile
* ''Geschichte der Marktgemeinde Großpertholz'', 2 Teile
* '''s letzte Steigerl - Gedichte in niederösterreichischer Mundart (Waldviertel)'' ISBN 3853395554
* '''s letzte Steigerl - Gedichte in niederösterreichischer Mundart (Waldviertel)'' ISBN 3853395554
== Weblinks ==
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* {{Nachlässe|K/Koppensteiner_Sepp.htm}}
* [http://artikelsuche.daswaldviertel.at/wvs/search.asp?q=sepp+Koppensteiner Artikel von und über Sepp Koppensteiner] in [[Das Waldviertel. Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde|Das Waldviertel]]
== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 6. Januar 2025, 11:02 Uhr

Joseph (Sepp) Koppensteiner (* 19. März 1898 in Großpertholz, Bezirk Gmünd; † 7. September 1981 ebenda)[1] war Bauer, Heimatforscher, Mundartdichter und langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Großpertholz.

Leben

Sepp Koppensteiner kam am 19. März 1898 in Großpertholz als Sohn des Josef und Klara Koppensteiner[2] in einer der ältesten Bauernfamilien des Waldviertels zur Welt.[1] Er besuchte in Wien-Währing das katholische Lehrerseminar und übernahm später den väterlichen Bauernhof.[1] Koppensteiner war in seiner Heimatgemeinde von 1928 mit Unterbrechung durch die NS-Zeit bis 1948 Vizebürgermeister und anschließend bis 1971 Bürgermeister der Marktgemeinde.[1][3]

Schon in der Jugend beschäftigte er sich mit der heimatlichen Mundart. Weiters war er als Heimatforscher aktiv und legte unter anderem eine Chronik seiner Heimatgemeinde vor.

Würdigung

Im Heimatmuseum von Bad Großpertholz, das auf seine Iniative zurückgeht, ist eine permanente Ausstellung seinem Wirken gewidmet.[4]

Werke

  • Land und Leut, 1958
  • In tausend Brünn... - Gedichte in Waldviertler Mundart, Taschenbuch 1969
  • Dorfgschichten, 1972 (Online)
  • Krankerlblüah Gedichte in niederösterreichischer Mundart (Waldviertel), 1972
  • Geschichte der Marktgemeinde Großpertholz, 2 Teile
  • 's letzte Steigerl - Gedichte in niederösterreichischer Mundart (Waldviertel) ISBN 3853395554

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3  Der Waldviertler Heimatdichter Sepp Koppensteiner wäre 85. In: Das Waldviertel. Heft 1/3, 1983, S. 50 (Online).
  2. Taufbuch von Groß Pertholz auf Matricula-online
  3. Ortschronik der Marktgemeinde abgerufen am 23. April 2020
  4. Heimatmuseum Bad Großpertholz beim Museumsmanagement Niederösterreich abgerufen am 23. April 2020