Barbara Velik-Frank: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Barbara Maria Ursula Velik-Frank''' (* [[1968]] in Wien) ist [[w:Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Theologin und Pädagogin. Als solche übt sie seit 2025 die Funktion einer ''Bischöfliche Vikarin'' in der [[w:Diözese Gurk-Klagenfurt|Diözese Gurk-Klagenfurt]] aus.
'''Barbara Maria Ursula Velik-Frank''' (* [[1968]] in Wien) ist eine [[w:Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[w:Pastoraltheologie|Pastoraltheologin]] und [[w:Pädagoge|Pädagogin]]. Als solche übt sie seit 1. März 2025 die Funktion einer ''Bischöflichen Vikarin'' in der [[w:Diözese Gurk-Klagenfurt|Diözese Gurk-Klagenfurt]] aus.


== Leben ==
== Leben ==
Barbara Velik-Frank studierte in Wien katholische Fachtheologie und Religionspädagogik.
Barbara Velik-Frank studierte in Wien [[w:Katholische Theologie|katholische Fachtheologie]] und [[w:Religionspädagokik|Religionspädagogik]].


Danach war sie mehrere Jahre in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig, davon vier Jahre in einem Sozialprojekt im Nordosten [[w:Brasilien|Brasiliens]] und in mehreren [[w:Nichtregierungsorganisation|NGO's]] in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
Danach war sie mehrere Jahre in der internationalen [[w:Entwicklungszusammenarbeit|Entwicklungszusammenarbeit]] tätig, davon vier Jahre in einem Sozialprojekt im Nordosten [[w:Brasilien|Brasiliens]] und in mehreren [[w:Nichtregierungsorganisation|NGO's]] in der [[w:Entwicklungspolitik#Bildung|entwicklungspolitischen Bildungsarbeit]].


Bis 2014 unterrichtete sie Religion an Berufsbildenden und Allgemeinbildenden Höheren Schulen in [[Klagenfurt]] und [[Villach]]. Danach war die Theologin in verschiedenen pastoralen Bereichen der Kärntner Diözese aktiv, wie beispielsweise als Pastoral- oder Pfarrassistentin in den Pfarren [[Pfarre Arnoldstein|Arnoldstein]], [[Pfarre Vorderberg|Vorderberg]], [[Pfarre Egg|Egg]] und [[Pfarre Thörl-Maglern|Thörl-Maglern]]<ref>[https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/detail/C3248/jahresdbericht-2024 Jahresbericht 2024] der Pfarre Thörl Maglern vom 13. Jänner 2025 abgerufen am 9. März 2025</ref>. Auch in den Regionen Villach und Villach-Land war sie tätig, wie beispielsweise Geistliche Assistentin der Katholischen Frauenbewegung, die sie gemeinsam mit [[w:Vinzenz Wohlwend|Abt Wohlwend]] leitete.<ref>[https://www.katholisch.at/aktuelles/134185/katholische-frauenbewegung-erhaelt-erstmals-geistliche-assistentin Katholische Frauenbewegung erhält erstmals geistliche Assistentin] vom 10. Mai 2021 abgerufen am 9. März 2025</ref> Im Jahr 2016 dissertierte mit dem Thema der ''diskursiven Bedingtheit von Frauen in der Institution Kirche'' zur Doktorin der Theologie an der [[w:Universität Graz|Universität Graz]].
Bis 2014 unterrichtete sie [[w:Religionsunterricht in Österreich|Religion]] an Berufsbildenden und Allgemeinbildenden Höheren Schulen in [[Klagenfurt]] und [[Villach]]. Danach war sie in verschiedenen pastoralen Bereichen der Kärntner Diözese aktiv, wie beispielsweise als [[w:Pastoralassistent|Pastoralassistentin]] in den Pfarren [[Pfarre Arnoldstein|Arnoldstein]], [[Pfarre Vorderberg|Vorderberg]], [[Pfarre Egg|Egg]] und [[Pfarre Thörl-Maglern|Thörl-Maglern]].<ref>[https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/detail/C3248/jahresdbericht-2024 Jahresbericht 2024] der Pfarre Thörl Maglern vom 13. Jänner 2025 abgerufen am 9. März 2025</ref> Auch in den Regionen Villach und Villach-Land war sie tätig, wie beispielsweise als Geistliche Assistentin der [[w:Katholische Frauenbewegung Österreichs|Katholischen Frauenbewegung]], die sie gemeinsam mit [[w:Abt|Abt]] [[w:Vinzenz Wohlwend|Vinzenz Wohlwend]] leitete.<ref>[https://www.katholisch.at/aktuelles/134185/katholische-frauenbewegung-erhaelt-erstmals-geistliche-assistentin Katholische Frauenbewegung erhält erstmals geistliche Assistentin] vom 10. Mai 2021 abgerufen am 9. März 2025</ref> Im Jahr 2016 [[w:Dissertation|dissertierte]] sie mit einer Arbeit über ''Die Donaupriesterinnen "[[w:Danube Seven|Danube Seven]]". Grundlagen, Motive und Relevanz einer heterotopen Provokation'' zur [[w:Doctor theologiae|Doktorin der Theologie]] an der [[w:Universität Graz|Universität Graz]].


Im Jahr 2024 übernahm sie die Ausbildungsleitung für den Lehrgang zum diözesanen Pastoralassistenten oder Pastoralassistentin, sowie die Geschäftsführung der ''ARGE Gemeindeberatung''.
Im Jahr 2024 übernahm sie die Ausbildungsleitung für den Lehrgang zum diözesanen Pastoralassistenten oder Pastoralassistentin, sowie die Geschäftsführung der ''ARGE Gemeindeberatung''.


2025 wurde sie von [[w:Josef Marketz|Bischof Marketz]] zur ersten österreichischen ''Bischöflichen Vikarin'' für den Bereich „Synodalität und Kirchenentwicklung“ ernannt.
2025 wurde sie von [[w:Diözesanbischof|Diözesanbischof]] [[w:Josef Marketz|Josef Marketz]] zur ersten österreichischen ''Bischöflichen Vikarin'' für den Bereich „Synodalität und Kirchenentwicklung“<ref>{{Internetquelle |url=https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_cti_20180302_sinodalita_ge.html |titel=Die Synodalität in Leben und Sendung der Kirche |werk=Internationale Theologische Kommission |hrsg=vatican.va |sprache=de |abruf=2025-03-12}}</ref> ernannt.


Privat ist Velik-Frank verheiratet und hat zwei Töchter.
Privat ist Velik-Frank verheiratet und hat zwei Töchter.


== Punlikationen ==
== Publikationen ==
* ''Die Donaupriesterinnen "[[w:Danube Seven|Danube Seven]]"'', 2016, Dissertation an der Universität Graz, ([https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/download/pdf/1592847 Online])
* ''Die Donaupriesterinnen "Danube Seven". Grundlagen, Motive und Relevanz einer heterotopen Provokation'', 2016, Dissertation an der Universität Graz, ([https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/download/pdf/1592847 Online])


== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Theologe (20. Jahrhundert)]]
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[[Kategorie:Person (Pfarre Arnoldstein)]]
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Aktuelle Version vom 13. März 2025, 07:13 Uhr

Barbara Maria Ursula Velik-Frank (* 1968 in Wien) ist eine römisch-katholische Pastoraltheologin und Pädagogin. Als solche übt sie seit 1. März 2025 die Funktion einer Bischöflichen Vikarin in der Diözese Gurk-Klagenfurt aus.

Leben

Barbara Velik-Frank studierte in Wien katholische Fachtheologie und Religionspädagogik.

Danach war sie mehrere Jahre in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig, davon vier Jahre in einem Sozialprojekt im Nordosten Brasiliens und in mehreren NGO's in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.

Bis 2014 unterrichtete sie Religion an Berufsbildenden und Allgemeinbildenden Höheren Schulen in Klagenfurt und Villach. Danach war sie in verschiedenen pastoralen Bereichen der Kärntner Diözese aktiv, wie beispielsweise als Pastoralassistentin in den Pfarren Arnoldstein, Vorderberg, Egg und Thörl-Maglern.[1] Auch in den Regionen Villach und Villach-Land war sie tätig, wie beispielsweise als Geistliche Assistentin der Katholischen Frauenbewegung, die sie gemeinsam mit Abt Vinzenz Wohlwend leitete.[2] Im Jahr 2016 dissertierte sie mit einer Arbeit über Die Donaupriesterinnen "Danube Seven". Grundlagen, Motive und Relevanz einer heterotopen Provokation zur Doktorin der Theologie an der Universität Graz.

Im Jahr 2024 übernahm sie die Ausbildungsleitung für den Lehrgang zum diözesanen Pastoralassistenten oder Pastoralassistentin, sowie die Geschäftsführung der ARGE Gemeindeberatung.

2025 wurde sie von Diözesanbischof Josef Marketz zur ersten österreichischen Bischöflichen Vikarin für den Bereich „Synodalität und Kirchenentwicklung“[3] ernannt.

Privat ist Velik-Frank verheiratet und hat zwei Töchter.

Publikationen

  • Die Donaupriesterinnen "Danube Seven". Grundlagen, Motive und Relevanz einer heterotopen Provokation, 2016, Dissertation an der Universität Graz, (Online)

Einzelnachweise

  1. Jahresbericht 2024 der Pfarre Thörl Maglern vom 13. Jänner 2025 abgerufen am 9. März 2025
  2. Katholische Frauenbewegung erhält erstmals geistliche Assistentin vom 10. Mai 2021 abgerufen am 9. März 2025
  3. Die Synodalität in Leben und Sendung der Kirche. In: Internationale Theologische Kommission. vatican.va, abgerufen am 12. März 2025 (deutsch).

Weblinks