NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Vorgeschichte ===
Nach der Gründung der ersten Feuerwehren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren kaum Ausbildungsunterlagen vorhanden. So wurde auf die ersten Zeitungen aus Deutschland und auf Erklärungen der Industrie, wie der Firma [[wp-de:Knaust|Knaust]] oder [[Kernreuter]] zurückgegriffen. Im Jahr 1883 wurde vom Landesfeuerwehrband ein erster Leitfaden, das ''Handbuch für die Feuerwehren Nieder-Österreichs'' herausgegeben.
Danach erschien auch vom Wiener Branddirektor [[Eduard Müller]] das ''Exercier-Reglements'' für die [[wp-de:Berufsfeuerwehr Wien|Wiener Berufsfeuerwehr]], die auch von den damaligen Vororten Wiens verwendet wurden.
Ein erster Kurs wurde von [[wpe-de:Karl Schneck]] im [[Bezirksverband St. Pölten|Bezirkskommando St. Pölten]] in den Jahren 1891/1892 für Chargen abgehalten. In der Folge dieser anfänglichen Kursen entstand das ''Übungsbuch für Landfeuerwehren''.
=== Schulleiter ===
=== Schulleiter ===
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Version vom 26. März 2014, 16:46 Uhr

NÖ LFS in Tulln
Gästehaus der Landesfeuerwehrschule

Die Niederösterreichische Landesfeuerwehrschule (NÖ LFS) ist eine Bildungseinrichtung des Bundeslandes Niederösterreich für Feuerwehrmitglieder in Tulln an der Donau.

Lage

Die Schule befindet sich am gemeinsamen Standort mit dem NÖ Landesfeuerwehrverband, der für die Feuerwehr und Katatrophenschutz zuständigen Abteilung der NÖ Landesregierung sowie dem Landesverband des Zivilschutzverbandes und der Landesstelle für Brandverhütung.

Das Kompetenzzentrum übersiedelte aus dem Tullner Stadtzentrum an die Peripherie, wo sie neu errichtet wurde. Auf einer Fläche von 80.000 m² besteht ein Übungsdorf, das mit seinen Übungsflächen 40.000 m² umfasst. Im Schulgebäude befindet sich ein Veranstaltungssaal mit einem Fassungsvermögen von 250 Personen, sowie 20 Leersäle und Seminarräume. Im Gästehaus befindet sich ein Speisesaal mit Küche, sowie Freizeiteinrichtungen und Übernachtungsmöglichkeiten in Ein- und Zweibettzimmern.

Ausbildungsbetrieb

Die Schule ist seit 2008 nach EN ISO 9001 zertifiziert. Seit 2001 sind die Ausbildungen modular aufgebaut, sodass sowohl einzelne Module belegt werden können oder ganze Ausbildungsreihen belegt werden können. Im Jahr 2009 besuchte der 90.000 Kursteilnehmer eine Ausbildungseinheit seit Bestehen im Jahr 1933. Jährlich werden etwa 1.000 mit etwa 20.000 Kursteilnehmer ausgebildet.

Geschichte

Vorgeschichte

Nach der Gründung der ersten Feuerwehren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren kaum Ausbildungsunterlagen vorhanden. So wurde auf die ersten Zeitungen aus Deutschland und auf Erklärungen der Industrie, wie der Firma Knaust oder Kernreuter zurückgegriffen. Im Jahr 1883 wurde vom Landesfeuerwehrband ein erster Leitfaden, das Handbuch für die Feuerwehren Nieder-Österreichs herausgegeben.

Danach erschien auch vom Wiener Branddirektor Eduard Müller das Exercier-Reglements für die Wiener Berufsfeuerwehr, die auch von den damaligen Vororten Wiens verwendet wurden.

Ein erster Kurs wurde von wpe-de:Karl Schneck im Bezirkskommando St. Pölten in den Jahren 1891/1892 für Chargen abgehalten. In der Folge dieser anfänglichen Kursen entstand das Übungsbuch für Landfeuerwehren.


Schulleiter

lfd. Name von bis Bemerkung
1 Erich Lauberer (1896-1950) 1933 1946
2 Josef Strobel (1903-1980) 1946 1947 prov. Leitung
3 Karl Drexler (1894-1981) 1947 1951 prov. Leitung
4 Karl Lurf (1907-1982) 1954 1957
5 Leopold Kappel (1903-1962) 1959 1962
6 Walter Krumhaar (1912-1993) 1961 1965 wegen Krankheit Kappels provisorischer Leiter
7 Johann Schmid (1939-2006) 1965 1971 ab 1969 definitiv
8 Walter Ernst (* 1942) 1971 2000 ab 1972 definitiv
9 Friedrich Eigenschink (* 1958) 2001 2010
10 Bernhard Schlichtinger (* 1962) 2010 2010 provisorische Leitung
11 Franz Schuster (* 1971) 2010

Literatur

  • 80 Jahre Landesfeuerwehrschule 1933-2013, 2013

Weblinks

 NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons