Josef Diltsch: Unterschied zwischen den Versionen

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Diltsch, der Sohn des Kupferschmiedmeisters Josef Diltsch, absolvierte nach der Pflichtschule in Steyr, wohin die Familie zog, eine Lehre für [[w:Lithographie|Lithographie]] bei [[Emil Prietzel]]. Während seiner Militärdienstzeit ab 1881 besuchte er mit Bewilligung der Behörde die [[w:Akademie der Bildenden Künste|Akademie der Bildenden Künste Wien]], konnte aber das Studium nicht abschließen. Er übte den Beruf als Lithograph bei Josef Eberle, Waldheim und [[w:Gustav Freytag|Gustav Freytag]] in Wien aus. Er kehrte 1896 nach Steyr zurück, wo er bei der Buchdruckerei Emil Haas zwei Jahre lang tätig war.  
Diltsch, der Sohn des Kupferschmiedmeisters Josef Diltsch, absolvierte nach der Pflichtschule in Steyr, wohin die Familie zog, eine Lehre für [[w:Lithographie|Lithographie]] bei [[Emil Prietzel]]. Während seiner Militärdienstzeit ab 1881 besuchte er mit Bewilligung der Behörde die [[w:Akademie der Bildenden Künste|Akademie der Bildenden Künste Wien]], konnte aber das Studium nicht abschließen. Er übte den Beruf als Lithograph bei Josef Eberle, Waldheim und [[w:Gustav Freytag|Gustav Freytag]] in Wien aus. Er kehrte 1896 nach Steyr zurück, wo er bei der Buchdruckerei Emil Haas zwei Jahre lang tätig war.  


Um die Jahrhundertwende entschloss er sich, als selbständiger Maler tätig zu werden. Aus seiner Hand stammen zahlreiche Porträts lokaler Persönlichkeiten (mehrere Bürgermeister von Steyr, [[w:Josef Werndl|Josef Werndl]], Graf Lamberg u.a.). In seinen letzten Jahren beschäftigte er sich mit [[w:Radierung|Radierungen]] mit Arbeiten auf Stein (Stadtpfarrkirche Steyr mit Mariensäule, Porträt [[w:Anton Bruckner|Anton Bruckners]] u.a.). Für die Firma [[w:Manner|Manner]] entwickelte er das Logo mit dem [[w:Stephansdom|Stephansdom]].
Um die Jahrhundertwende entschloss er sich, als selbständiger Maler tätig zu werden. Aus seiner Hand stammen zahlreiche Porträts lokaler Persönlichkeiten (mehrere Bürgermeister von Steyr, [[w:Josef Werndl|Josef Werndl]], Graf Lamberg u. a.). In seinen letzten Jahren beschäftigte er sich mit [[w:Radierung|Radierungen]] mit Arbeiten auf Stein (Stadtpfarrkirche Steyr mit Mariensäule, Porträt [[w:Anton Bruckner|Anton Bruckners]] u. a.). Für die Firma [[w:Manner|Manner]] entwickelte er das Logo mit dem [[w:Stephansdom|Stephansdom]].


Verheiratet war Diltsch mit Hermine geborene Pausinger seit 1918.
Verheiratet war Diltsch mit Hermine geborene Pausinger seit 1918.