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Version vom 23. März 2025, 17:45 Uhr
Reambulierung ist ein aus der lateinischen Sprache stammender Begriff aus der Kartografie und bezeichnet eine neuerliche Begehung von Grenzen, z. B. Reambulatio metarum, Grenzbewandelung,-Besichtigung. In Österreich ist der Ausdruck speziell gebräuchlich für Revidierung einer Landkarte auf Grund neuerlicher Begehung des Geländes.
Der Begriff Reambulierung hat sich in der Vermessung etabliert. Bestehende Vermessungsaufnahmen (Naturbestandsdaten) werden mittels Feldvergleich (Abgleichen von Veränderungen in den letzten Jahren) besichtigt. Die Veränderungen werden dann vermessungstechnisch (unterschiedliche Messmethoden sind dafür zulässig) erfasst und in die bestehenden digitalen Daten eingepflegt. Reambulierungen werden vor allem von Kommunen mit GIS (Geoinformationssystem) und von großen Leitungsträgen beauftragt.
Literatur
Reambulierung. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 16, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 651.
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