ÖsterreichWiki:Löschkandidat/Ingeborg Hungerleider
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Ingeborg Hungerleider wurde am 11. Dezember 1926 in Frankfurt am Main als Tochter von Paula und Josef Mannheimer geboren.[1] Die jüdische Familie konnte 1939 vor den Nazis nach Shanghai flüchten. Dort lernte sie den Wiener Fritz Hungerleider kennen und heiratete ihn 1943 mit 16 Jahren.[2] 1947 ging Ingeborg Hungerleider mit ihrem Mann nach Wien zurück.[2]
2014 erhielt Hungerleider den Preis der Menschlichkeit für ihr soziales Engagement, u.a. für ihren jahrzehntelangen Besuchsdienst im Haus der Barmherzigkeit.
Ihr Leben wurde von zahlreichen Medien dokumentiert (unter anderem WDR[3]) und war ein Schwerpunkt der Ausstellung Die Wiener in China. Fluchtpunkt Shanghai im Jüdischen Museum Wien 2021[4], die sie als Zeitzeugin und Leihgeberin[5] unterstützte, sowie des Begleitbandes zur Ausstellung.[6]
Weblinks
- Stephan Löwenstein: Gerade noch habe ich das Schiff erreicht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 17. August 2014 (faz.net) abgerufen am 22. Januar 2026
- Mir kommt sehr nahe, dass ich mich nur bessern kann, wenn ich etwas dafür tue. – Interview mit der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft vom 7. Januar 2022, abgerufen am 22. Januar 2026
- Jüdisches Museum Wien Leihgeberin für die Ausstellung „Die Wiener in China“
- Mit Inge Hungerleider im Haus der Barmherzigkeit - von Doris Appel in Radio Ö1 vom 6. Januar 2015
Einzelnachweise
- ↑ Walter Schwimmer: Das Hungerleiderhaus. Böhlau, Wien 2024, ISBN 978-3-205-21930-9, S. 17.
- ↑ 2,0 2,1 Kerstin von Lingen: Citizenship, Expropriation, and Redress: ‘Migrating Objects’ and the Case of Holocaust Victims from Austria. In: The Historical Journal. 68, Nr. 3, 2025, ISSN 0018-246X, S. 518–539, (https://www.cambridge.org/core/journals/historical-journal/article/citizenship-expropriation-and-redress-migrating-objects-and-the-case-of-holocaust-victims-from-austria/C3D35EDBF2C3489132C6653D1C07D177).
- ↑ WDR: Erlebte Geschichten mit Ingeborg Hungerleider. 1. Jänner 2015, abgerufen am 23. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Ausstellungsflyer. Jüdisches Museum Wien, 2020, abgerufen am 23. Jänner 2026.
- ↑ Blog Detail | Jüdisches Museum Wien. Abgerufen am 23. Jänner 2026 (english).
- ↑ Daniela Pscheiden (Hrsg.): „Die Wiener in China“. Amalthea Signum Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-99050-192-4 S. 194 ff.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hungerleider, Ingeborg |
| KURZBESCHREIBUNG | Tochter von Paula und Josef Mannheimer |
| GEBURTSDATUM | 11. Dezember 1926 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |