ÖsterreichWiki:Löschkandidat/Otti Varga
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Otti Varga (* 16. Jänner 1947 in Schachendorf, Burgenland) ist ein österreichischer Unternehmer, ehemaliger Diskothekenbetreiber und Betreiber eines Jukebox- und Wurlitzermuseums in Rechnitz. Bekannt wurde er insbesondere als Gründer der „Coco‑Bar“, der ersten Diskothek des Burgenlandes.[1]
Leben und Wirken
Coco‑Bar und Musikszene
1966 gründete Varga in Schachendorf die „Coco‑Bar“, die als erste Disco im Burgenland gilt.[2]
Über Jahre traten dort zahlreiche österreichische und internationale Künstler auf, darunter Christian Kolonovits, Lukas Resetarits, Falco, die Bambis, Casey Jones, Boris Bukowski, STS, Ivo Robic und Bands aus dem Südburgenland.[3]
Die Coco‑Bar entwickelte sich zu einem kulturellen Treffpunkt der Region und prägte die lokale Musikszene nachhaltig.[4]
Unternehmerische Tätigkeit
Varga übernahm in jungen Jahren die elterliche Bäckerei und baute diese zu einem regional bedeutenden Betrieb aus.
1986 gründete er die Bäckereikette „Brotstadl“, die schließlich 26 Filialen im Burgenland umfasste.[5]
Nach jahrzehntelanger Tätigkeit im Bäckereiwesen trat er 2007 in den Ruhestand.[6]
Wurlitzer- und Jukeboxmuseum
Seit 2016 betreibt Varga in Rechnitz ein privates Museum für Jukeboxen, Wurlitzer und historische Audiogeräte. Die Sammlung umfasst über hundert Exponate aus 130 Jahren Musikgeschichte und kann von Mai bis Oktober nach Voranmeldung besichtigt werden.[7]
Das Museum wurde unter anderem vom ORF porträtiert.[8]
Soziales Engagement
Im Rahmen seines Museumsbetriebs sammelte Varga Spenden für den Sterntalerhof, darunter eine dokumentierte Spende von 1500 Euro.[9]
Bedeutung
Otti Varga gilt als Pionier der burgenländischen Musik- und Gastroszene.[10]
Mit der Coco‑Bar und seinen Aktivitäten als Kulturveranstalter prägte er das gesellschaftliche Leben der Region über Jahrzehnte hinweg.[11]
Einzelnachweise
- ↑ Rechnitz: Otti Varga richtete sich Jukebox- und Wurlitzermuseum ein. 27. Juli 2021, abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Rechnitz: Otti Varga richtete sich Jukebox- und Wurlitzermuseum ein. 27. Juli 2021, abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Rechnitz: Otti Varga richtete sich Jukebox- und Wurlitzermuseum ein. 27. Juli 2021, abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Otti Varga - hausgeschichten. In: hausgeschichten. (https://www.hausgeschichten.at/project/otti-varga/).
- ↑ Otti Varga. In: hausgeschichten. Abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Otti Varga. In: hausgeschichten. Abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Rechnitz: Otti Varga richtete sich Jukebox- und Wurlitzermuseum ein. 27. Juli 2021, abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ burgenland ORF at red: Otti Varga serviert Käsespätzle. 6. März 2024, abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Otti Varga spendet „Obolus“ an den Sterntalerhof. Abgerufen am 15. Jänner 2026 (de-de).
- ↑ Rechnitz: Otti Varga richtete sich Jukebox- und Wurlitzermuseum ein. 27. Juli 2021, abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
- ↑ Otti Varga. In: hausgeschichten. Abgerufen am 15. Jänner 2026 (deutsch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Varga, Otti |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Unternehmer, Bäckermeister und Kulturförderer |
| GEBURTSDATUM | 16. Januar 1947 |
| GEBURTSORT | Schachendorf, Burgenland |