ÖsterreichWiki:Löschkandidat/René Schimanek

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René Schimanek (* 1969[1]) ist ein FPÖ-Stadtrat in Langenlois[2] sowie ehemaliger Mitarbeiter der hochrangigen FPÖ-Politiker Walter Rosenkranz und Norbert Hofer.

Familie

Rene Schimanek ist ein Sohn von Hans Jörg Schimanek (auch FPÖ), jüngerer Bruder von Hans Jörg Schimanek jun. und Onkel der beiden Sächsischen Separatisten Schimanek. Er ist verheiratet.[3]

Werdegang

Schimanek war bei der neonazistischen Volkstreuen außerparlamentarische Opposition,[4] Schimanek selbst wies das jedoch zurück.[5] Für das rechtsextreme Bündnis Zukunft Österreich trat er bei Nationalratswahl in Österreich 2006 als Kandidat an.[5] Ebenfalls kandidierte er bei der Landtagswahl in Niederösterreich 2018 im Bezirk Krems für die FPÖ,[6] erhielt aber kein Mandat.

Er war als Büroleiter bei Norbert Hofer während dessen Zeit als Nationalratspräsident beschäftigt.[7] Bereits während dieser Zeit wurde Schimaneks Vergangenheit in den 1980er Jahren thematisiert. Auch nach dem Wechsel Hofers ins Verkehrsministerium blieb Schimanek als Kabinettschef für ihn tätig.[8] 2024 wurde an Schimaneks Wohnsitz in Langenlois 30 kg Munition beschlagnahmt[9] sowie NS-Devotionalien gefunden.[10] In der Todesanzeige seines Vaters 2024 verwendete er das Irminsul-Symbol, welches auch von der SS verwendet wurde.[11][12] Bis zu seinem Rücktritt im Februar 2025 war er nach seiner Tätigkeit bei Hofer Büroleiter von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz.[13] Trotz Kritik an seiner Person trat er nicht von seiner Funktion als Stadtrat zurück und wurde im Frühjahr 2025 als Stadtrat wiedergewählt.[3][14]

Im Jänner 2026 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft eine Klage wegen Wiederbetätigung gegen Schimanek eingebracht hat.[12][11][15]

Einzelnachweise

  1. Die Freiheitlichen - Liste Westenthaler - BZÖ (BZÖ). pdf-Dokument. Bundesministerium für Inneres, abgerufen am 11. Jänner 2026 (deutsch).
  2. René Schimanek (Referent für Verkehr). Stadtgemeinde Langenlois, abgerufen am 11. Jänner 2026 (österreichisches deutsch).
  3. 3,0 3,1 Causa Rene Schimanek: In Langenlois lässt man „die Kirche im Dorf“. In: Die Presse. 28. Februar 2025, abgerufen am 11. Jänner 2026 (deutsch).
  4. Bernhard Gaul: Zieht der Schmiss in die Hofburg ein? In: Kurier. 23. November 2016, abgerufen am 12. Jänner 2026 (deutsch).
  5. 5,0 5,1 Teilnahme an Neonazi-Demo: Hofer verteidigt Büroleiter. In: Der Standard. 19. Juli 2016, abgerufen am 11. Jänner 2026 (deutsch).
  6. René Schimanek von der FPÖ sieht „historische Chance auf zweiten Platz in Niederösterreich“. In: Tips. 10. Jänner 2018, abgerufen am 11. Jänner 2026 (deutsch).
  7. Doris Bures: Anfragebeantwortung. pdf-Dokument. 19. August 2026, abgerufen am 11. Jänner 2026.
  8. Wirbel um Norbert Hofers Kabinettschef Schimanek. In: heute.at. 13. September 2021, abgerufen am 11. Jänner 2026.
  9. Margit Ehrenhöfer, Lucia Heisterkamp: Sächsische Neonazis mit österreichischen Wurzeln. In: spiegel.de. 5. April 2025, abgerufen am 11. Jänner 2026 (deutsch).
  10. Fabian Schmid: Wie deutsche Neonazi-Ermittlungen die Wiener Politik aufwirbeln. In: Der Spiegel. 6. März 2025, abgerufen am 12. Jänner 2026 (deutsch).
  11. 11,0 11,1 Colette M. Schmidt: Nach Verbotsgesetz-Anklage gegen René Schimanek nennt ÖVP-Hanger Rosenkranz "politisch untragbar". In: DerStandard. 10. Jänner 2026, abgerufen am 12. Jänner 2026 (deutsch).
  12. 12,0 12,1 Daniela Breščaković: FPÖ-Politiker wegen Wiederbetätigung angeklagt: René Schimanek soll Todesanzeige mit SS-Symbol veröffentlicht haben. In: PROFIL. 10. Jänner 2016, abgerufen am 12. Jänner 2026 (deutsch).
  13. Walter Rosenkranz: Anfragebeantwortung. pdf-Dokument. 11. April 2025, S. 3, abgerufen am 11. Jänner 2026.
  14. Rene Schimanek als Stadtrat angelobt. In: noe.orf.at. 3. März 2025, abgerufen am 11. Jänner 2026 (deutsch).
  15. Schimanek wird wegen Parte angeklagt. In: ORF. 9. Jänner 2026, abgerufen am 12. Jänner 2026 (deutsch).