Andreas Klein
P. Andreas Klein SAC (* 15. Mai 1961 in Wejherowo, Polen) ist ein römisch-katholischer Priester und Ordensmann der Gesellschaft des Katholischen Apostolates (Pallottiner).
Leben
Andreas Klein wurde 1961 im polnischen Wejherowo geboren und wuchs ab 1968 in Gdynia (Gdingen) auf. Nach dem Besuch einer technischen Fachschule war er ab 1980 fünf Jahre lang als Elektronikmonteur tätig. Geprägt durch ein religiöses Elternhaus und das Vorbild eines Onkels, der dem Franziskanerorden angehörte, engagierte er sich früh im kirchlichen Leben.
Ein Schlüsselerlebnis für seinen geistlichen Weg war das Treffen mit Papst Johannes Paul II. beim Jugendtreffen in Częstochowa im Jahr 1983. Nach zweijähriger Mitarbeit in einer Jugendgruppe in Gdynia trat Klein 1985 in das Noviziat der Pallottiner ein.
Während seines Theologiestudiums verbrachte er 1990 die Sommermonate in der Wiener Pfarre Königin des Friedens (10. Bezirk), um die die Sprachkenntnisse zu verbessern und die Seelsorge kennen zu lernen. Am 9. Mai 1992 empfing er in Ołtarzew bei Warschau die Priesterweihe.
Nach einer ersten Kaplansstelle in Otwock bei Warschau übersiedelte Klein im August 1993 dauerhaft nach Wien. Er wirkte zunächst als Kaplan in der Pfarre St. Hubertus und Christophorus in Wien (Hietzing). Im Jahr 1999 wurde er dort zum Pfarrer ernannt und leitete die Gemeinde bis 2011. Mit 1. September 2009 wurde er zum Dechant-Stellvertreter ernannt.[1]
Mit 1. September 2011 wurde Klein zum Pfarrmoderator und mit 1.9.2017 zum Pfarrvikar der Pfarre Oberlaa (umfassend Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl) ernannt.[2]
Am 1. April 2024 wurde Klein, der zuvor der polnischen Provinz der Pallottiner angehörte, offiziell in den Klerus der Erzdiözese Wien inkardiniert.[3][4]
Ehrungen
- In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm am 11. April 2008 der Titel Erzbischöflicher Geistlicher Rat (GR) verliehen.[5]
Weblinks
- GR P. Mag. Andreas Klein SAC. In: https://www.oberlaa.com. Pfarre Oberlaa, abgerufen am 6. Februar 2026.
Einzelnachweise
- ↑ Erzdiözese Wien (Hrsg.): Wiener Diözesanblatt. Wien September 2009, S. 33.
- ↑ Erzdiözese Wien (Hrsg.): Wiener Diözesanblatt. Wien Januar 2017, S. 9.
- ↑ Erzdiözese Wien (Hrsg.): Wiener Diözesanblatt. Wien April 2011, S. 17.
- ↑ Erzdiözese Wien (Hrsg.): Wiener Diözesanblatt. Wien Mai 2016, S. 39.
- ↑ Erzdiözese Wien (Hrsg.): Wiener Diözesanblatt. Wien September 2008, S. 34.