Hartmann Scheuhammer
Hartmann Scheuhammer OSB (* 6. Juni 1936 als Franz Scheuhammer in Wilhelmsburg; † 15. Dezember 2025) war ein römisch-katholischer Ordenspriester und Benediktiner des Stiftes Göttweig.[1]
Leben
Scheuhammer wurde am 6. Juni 1936 in Wilhelmsburg geboren und am 13. Juni desselben Jahres getauft. 1953 beendete er als Geselle seine Ausbildung als Schlosser in der Firma Ofenbinder in Spratzern.
Auch auf Anregung von Zisterzienser Patres des Stiftes Lilienfeld traf Scheuhammer den Entschluss, Benediktiner in Göttweig zu werden. Er trat am 9. September 1956 in Göttweig mit dem Namen Hartmann ins Noviziat ein und legte 1960 die ewige Profess ab. Am 20. August 1963 wurde er in Stift Lilienfeld von Bischof Franz Žak zum Priester geweiht.[2] Nach Kaplansjahren in Hainfeld und in der Stiftskirche war er von 1965 bis 2001 Pfarrer von Unterbergern und zusätzlich ab 1969 gemeinsam mit seinem Freund und Diakon Gabriel Pruckner Pfarrer von Rossatz.[1] Ab 2011 lebte Scheuhammer in der Gemeinschaft des Stiftes.
Von den beiden ehemaligen Gemeinden Unterbergern und Rossatz wurde er zum Ehrenbürger ernannt.
Er verstarb am 15. Dezember 2025 und wurde am 20. Dezember am Konventfriedhof beigesetzt.
Publikationen
- Heimat Pfarre Bergern. 1784 - 1984 ; 200 Jahre Pfarre. Pfarre, Unterbergern 1984 (Bibliographischer Nachweis).
Einzelnachweis
- ↑ 1,0 1,1 Parte Pater Hartmann Scheuhammer. 2025, abgerufen am 20. Februar 2026.
- ↑ Priesterweihe. In: St. Pöltner Diözesanblatt. Nr. 1, 15. Jänner 1964, S. 12 (PDF).
- Benediktiner (Göttweig)
- Pfarrseelsorger (Rossatz)
- Pfarrseelsorger (Unterbergern)
- Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)
- Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert)
- Geboren 1936
- Geboren in Wilhelmsburg
- Gestorben 2025
- Mann
- Ehrenbürger von Rossatz-Arnsdorf
- Ehrenbürger von Bergern im Dunkelsteinerwald