Nördliches Waldviertel: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. September 2017, 09:08 Uhr

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Als Nördliches Waldviertel bezeichnet man ein ca. 1500 bis 2000 km² großes Gebiet im nördlichen Drittel des Waldviertels.

Abgrenzung

Der Begriff wird je nach Verwendungszweck unterschiedlich definiert.

Im allgemeinem Sprachgebrauch wird das nördliches Waldviertel als die österreichische Grenzregion zur tschechiechen Region Südböhmen[1] im nördlichen Teil des Waldviertels verstanden.[2]

Nach dem Naturschutzkonzept Niederösterreich[3] besteht die Region aus einer agrarischen Offenlandschaft mit vielfältigen Zwischenstrukturen wie Feldrainen, Hecken und Alleen und umfasst in West-Ost-Erstreckung ein Gebiet von über 60 km. Das angrenzende Südwestliche Waldviertel ist dagegen von kleinteiligen Nutzungsmustern geprägt. Charakteristisch für das Südöstliche Waldviertel sind Flusstäler und Feuchtgebietskomplexe. Die Region Hochland bei Hardegg und Östliches Thayatal in der benachbarten Hauptregion Weinviertel ist walddominiert.

Im in den 1990er Jahren verfolgten Teilraumkonzept entspricht die Region den Teilräumen Wild, Gmünder Senke, Litschauer Ländchen, dem Mittleren und Westlichen Thayatal, dem Nördlichen Thayahochland, dem Südlichen Thayahochland und jenen 73 Prozent des Weitersfelder Hochlands, die auf dem Gebiet des politischen Bezirks Horn liegen.

Die Grenzregion zu Tschechien im Grünen Band Europa wird vom Naturschutzbund als Nordwestliches Waldviertel definiert.[4]

Beschreibung

Das Nördliche Waldviertel besteht aus mehreren Hochflächen und den darin eingeschnittenen Flussläufen wie jenen der Thaya sowie der Senke von Gmünd, ein verlandetes Seengebiet. Die Niederschlagsmengen nehmen von West nach Ost deutlich ab, weshalb Ackerbau und Grünlandnutzung im Westen häufiger anzutreffen ist, während im Osten die ursprünglich existierenden Laubmischwälder oftmals in Fichtenforste umgewandelt wurden. Intensive Landwirtschaft ist auch längs der Bäche und Flüsse verbreitet, sofern die Talböden zugänglich sind. Auch die Fischzucht prägt mit oft sehr alten Teichanlagen die Landschaft. Die Region nördliches Waldviertel ist seit vielen Jahren geprägt durch die Abwanderung der Bevölkerung.[5] Das nördliches Waldviertel wird zu den Agrarräumen gezählt, die sowohl klimatisch als auch bodenmäßig benachteiligt sind.[6]

Geologie

Neben dem Böhmerwald und dem nördlichen Mühlviertel ist das nördliche Waldviertel das einzige Gebiet in dem Eisgarner Granit vorkomment.[7][8]

Einzelnachweise

Literatur