Rudolf Neck: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach frühen Forschungsarbeiten zur österreichischen Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts widmete er sich ab dem Beginn der 1950er-Jahre der Zeitgeschichte. Gemeinsam mit [[w:Ludwig Jedlicka|Ludwig Jedlicka]] begründete er das Fachgebiet für die österreichische Geschichtswissenschaft im universitären Bereich.  
Nach frühen Forschungsarbeiten zur österreichischen Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts widmete er sich ab dem Beginn der 1950er-Jahre der Zeitgeschichte. Gemeinsam mit [[w:Ludwig Jedlicka|Ludwig Jedlicka]] begründete er das Fachgebiet für die österreichische Geschichtswissenschaft im universitären Bereich.  


Gemeinsam mit Ludwig Jedlicka und nach dessen Tod mit [[w:Adam Wandruszka|Adam Wandruszka]] zeichnete für die Publikation von etwa 30 Bänden an Forschungsergebnissen verantwortlich, die im Rahmen der Wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Geschichte Österreichs im Verlauf von knapp zwanzig Jahren erarbeitet wurden. Auf Betreiben Necks fanden die [[w:International Conference of Labour and Social History|Internationalen Tagungen der Historiker der Arbeiterbewegung]] statt. Im Rahmen der sogenannten ''Linzer Konferenzen'' trafen sich Experten aus Ost- und Westeuropa.
Gemeinsam mit Ludwig Jedlicka und nach dessen Tod mit [[w:Adam Wandruszka|Adam Wandruszka]] zeichnete er für die Publikation von etwa 30 Bänden an Forschungsergebnissen verantwortlich, die im Rahmen der Wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Geschichte Österreichs im Verlauf von knapp zwanzig Jahren erarbeitet wurden. Auf Betreiben Necks fanden die [[w:International Conference of Labour and Social History|Internationalen Tagungen der Historiker der Arbeiterbewegung]] statt. Im Rahmen der sogenannten ''Linzer Konferenzen'' trafen sich Experten aus Ost- und Westeuropa.


Während seiner Amtsführung als Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchiv (1979 bis 1986) fielen der Neubau des zentralen Staatsarchivgebäudes in Wien-Erdberg sowie insgesamt wesentliche Weichenstellungen für die Modernisierung des Archivwesens sowie der Abschluss der Archivverhandlungen mit den jugoslawischen Teilrepubliken fast sechs Jahrzehnte nach dem [[w:Vertrag von Saint-Germain|Staatsvertrag von St. Germain 1919]].
Während seiner Amtsführung als Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchiv (1979 bis 1986) fielen der Neubau des zentralen Staatsarchivgebäudes in Wien-Erdberg sowie insgesamt wesentliche Weichenstellungen für die Modernisierung des Archivwesens sowie der Abschluss der Archivverhandlungen mit den jugoslawischen Teilrepubliken fast sechs Jahrzehnte nach dem [[w:Vertrag von Saint-Germain|Staatsvertrag von St. Germain 1919]].
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