119.734
Bearbeitungen
Cojote (Diskussion | Beiträge) (Infobox korrigiert) |
Cojote (Diskussion | Beiträge) (Internetquelle Parameter abruf statt zugriff) |
||
| Zeile 28: | Zeile 28: | ||
Der ''Christlich Deutsche Turnverein'' wurde 1928 von der ''Jugendhilfe Inzing'' durch Pfarrer Jakob Schreyer gegründet, der gleich die Funktion des Obmanns übernahm. Der Verein trainierte im Theatersaal des Gasthofes Wanner, früher Gasthof Lamm, der Gemeindeschuppen südlich der alten Volksschule und im Turnsaal des in den Jahren 1930 bis 1931 errichtete Jugendheim. Der Christlich Deutsche Turnverein trug Vergleichswettbewerbe mit Turnvereinen aus Innsbruck, Hall, Schwaz oder Telfs aus. Während der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg okkupierte die NSDAP den Turnsaal und benützte ihn für ihre Zwecke. Nach dem Weltkrieg wurde der Saal an den Pfarrer zurückgegeben, der ihn der TSU Inzing zur kostenlosen Benützung überließ. | Der ''Christlich Deutsche Turnverein'' wurde 1928 von der ''Jugendhilfe Inzing'' durch Pfarrer Jakob Schreyer gegründet, der gleich die Funktion des Obmanns übernahm. Der Verein trainierte im Theatersaal des Gasthofes Wanner, früher Gasthof Lamm, der Gemeindeschuppen südlich der alten Volksschule und im Turnsaal des in den Jahren 1930 bis 1931 errichtete Jugendheim. Der Christlich Deutsche Turnverein trug Vergleichswettbewerbe mit Turnvereinen aus Innsbruck, Hall, Schwaz oder Telfs aus. Während der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg okkupierte die NSDAP den Turnsaal und benützte ihn für ihre Zwecke. Nach dem Weltkrieg wurde der Saal an den Pfarrer zurückgegeben, der ihn der TSU Inzing zur kostenlosen Benützung überließ. | ||
Die erste Sitzung der Sportunion war knapp nach dem Krieg, und deswegen waren die Inzinger einer der Gründungsmitglieder des Tiroler Landesverbandes der Österreichischen Turn- und Sport-Union am 2. Feber 1946.<ref>{{Internetquelle |url=https://sportunion.at/ueber-uns/geschichte/ |werk=sportunion.at |titel=Geschichte der SPORTUNION | | Die erste Sitzung der Sportunion war knapp nach dem Krieg, und deswegen waren die Inzinger einer der Gründungsmitglieder des Tiroler Landesverbandes der Österreichischen Turn- und Sport-Union am 2. Feber 1946.<ref>{{Internetquelle |url=https://sportunion.at/ueber-uns/geschichte/ |werk=sportunion.at |titel=Geschichte der SPORTUNION |abruf=2019-11-15}}</ref> Der Inzinger Sportverein wurde erst am 16. August 1947 ins Vereinsregister aufgenommen. Schon bald wurden weitere Sektionen gegründet. Die Leichtathletiksektion veranstaltete in dieser Zeit einen Geländelauf und einen Staffellauf durch Inzing. Mit dem Bau der Hauptschule mit einer Turnhalle konnten weitere zukünftige Sportler ausgebildet werden. In den nachfolgenden Jahren nahm der Unionverband weitere Sportarten auf, Rodeln (1946), Tischtennis (1950), Fußball (1970), Eistockschießen (1966), Gymnastik (1971), Tennis (1975), Hänge- und Paragleiter-Fliegen (1979) und Volleyball (1984).<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/SPORTUNION_Inzing/Der_Verein/Geschichte/ |werk=su-inzing.at |titel=SU Inzing, Die Geschichte des Vereins |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
;Obmänner | ;Obmänner | ||
| Zeile 55: | Zeile 55: | ||
== Sektion Rodeln == | == Sektion Rodeln == | ||
Schon 1946, ein Jahr vor dem offiziellen Eintrag ins Vereinsregister, wurde ein Vergleichskampf im Rodeln ausgetragen. Ein Jahr später wurde das erste ''Christophorus Rennen'' von Ginzes, über Eben, durchs Mühltal, nach Kohlstatt organisiert. Die Rodler von der SU Inzing waren einer von den ersten Mitglieder des [[Tiroler Rodelverband]]es, der 1948 gegründet wurde.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.tiroler-rodelverband.at/index.php/Geschichte.html |werk=tiroler-rodelverband.at |titel=Geschichte des Tiroler Rodelverband | | Schon 1946, ein Jahr vor dem offiziellen Eintrag ins Vereinsregister, wurde ein Vergleichskampf im Rodeln ausgetragen. Ein Jahr später wurde das erste ''Christophorus Rennen'' von Ginzes, über Eben, durchs Mühltal, nach Kohlstatt organisiert. Die Rodler von der SU Inzing waren einer von den ersten Mitglieder des [[Tiroler Rodelverband]]es, der 1948 gegründet wurde.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.tiroler-rodelverband.at/index.php/Geschichte.html |werk=tiroler-rodelverband.at |titel=Geschichte des Tiroler Rodelverband |abruf=2019-11-15}}</ref> Fridolin Hirschberger hatte die Idee des ''Europapokals'', ein Wettbewerb für Naturbahnrodler und der in Inzing neunmal durchgeführt wurde. Weitere Veranstaltungen, die in Inzing organisiert wurden, waren Union-Winterkampfspiele 1975, die Europa-Juniorenmeisterschaften 1976 und die [[w:Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft 1979|Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft 1979]]. Die bekannteste Rodlerin in Inzing ist [[w:Sandra Mariner|Sandra Mariner]], die zweimal bei Weltmeisterschaften auf den dritten Platz fuhr.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Rodeln/ |werk=su-inzing.at |titel=Rodeln in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
Sektionsleiter (Rodeln): | Sektionsleiter (Rodeln): | ||
| Zeile 69: | Zeile 69: | ||
== Sektion Tischtennsis == | == Sektion Tischtennsis == | ||
Die ersten Inzinger Tischtennisversuche fanden an einem selbst gezimmerten Tisch beim Sägewerk Kratzer, später wurde in der Turnhalle gespielt. Unter dem ersten Sektionsleiter, Franz Fraidl, wurden in den 1950er Jahren zwei Herren- und eine Jugendmannschaft gemeldet, die an den Tiroler Tischtennismeisterschaften teilnahmen. Die Mannschaft aus Inzing schaffte den Aufstieg 1958, 1991 und 2005 in die höchste österreichische Spielklasse. Gabriele Kirchmair gewann die Silbermedaille bei den [[w:Sommer-Paralympics 1988/Tischtennis|Sommer-Paralympics 1988 in Seoul]] und die Silbermedaille bei den [[w:Sommer-Paralympics 1992/Tischtennis|Sommer-Paralympics 1992 in Barcelona]].<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Tischtennis/ |werk=su-inzing.at |titel=Tischtennis in Inzing | | Die ersten Inzinger Tischtennisversuche fanden an einem selbst gezimmerten Tisch beim Sägewerk Kratzer, später wurde in der Turnhalle gespielt. Unter dem ersten Sektionsleiter, Franz Fraidl, wurden in den 1950er Jahren zwei Herren- und eine Jugendmannschaft gemeldet, die an den Tiroler Tischtennismeisterschaften teilnahmen. Die Mannschaft aus Inzing schaffte den Aufstieg 1958, 1991 und 2005 in die höchste österreichische Spielklasse. Gabriele Kirchmair gewann die Silbermedaille bei den [[w:Sommer-Paralympics 1988/Tischtennis|Sommer-Paralympics 1988 in Seoul]] und die Silbermedaille bei den [[w:Sommer-Paralympics 1992/Tischtennis|Sommer-Paralympics 1992 in Barcelona]].<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Tischtennis/ |werk=su-inzing.at |titel=Tischtennis in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
{{Absatz}} | {{Absatz}} | ||
| Zeile 116: | Zeile 116: | ||
| socks2 = | | socks2 = | ||
}} | }} | ||
Die Fußballabteilung der SU Inzing wurde 1970 gegründet. Die Kampfmannschaft spielt in der Bezirksliga West.<ref>{{Internetquelle |url=https://vereine.oefb.at/SuInzing/Mannschaften/Saison-2019-20/KM/Kader/ |werk=oefb.at |titel=SU Inzing, Mannschaften, Saison 2019/20, Tabellen | | Die Fußballabteilung der SU Inzing wurde 1970 gegründet. Die Kampfmannschaft spielt in der Bezirksliga West.<ref>{{Internetquelle |url=https://vereine.oefb.at/SuInzing/Mannschaften/Saison-2019-20/KM/Kader/ |werk=oefb.at |titel=SU Inzing, Mannschaften, Saison 2019/20, Tabellen |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
;Vorgeschichte | ;Vorgeschichte | ||
Der [[Allgemeine Sportverein Inzing]] (ASVI) gründete 1951 eine Fußballsektion, die ab der Saison 1955/56 an der Tiroler Meisterschaft als TV Inzing in der 1. Klasse Innsbruck teilnahm.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.asvi.at/chronik.htm |werk=asvi.at |titel=ASVI, Vereinsdaten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20020109032707/http://www.asvi.at/chronik.htm |archiv-datum=2002-01-09 | | Der [[Allgemeine Sportverein Inzing]] (ASVI) gründete 1951 eine Fußballsektion, die ab der Saison 1955/56 an der Tiroler Meisterschaft als TV Inzing in der 1. Klasse Innsbruck teilnahm.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.asvi.at/chronik.htm |werk=asvi.at |titel=ASVI, Vereinsdaten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20020109032707/http://www.asvi.at/chronik.htm |archiv-datum=2002-01-09 |abruf=2019-11-15}}</ref> Zwei Saisonen später spielte die Sektion als TC Innsbruck und sich in den 1960er Jahren sich auflöste und einige Spieler gingen zum [[ESV Hatting-Pettnau|ESV Hatting]], die anderen trafen sich am unteren Dorfplatz und wanderten nach Moos um dort zu spielen. In Moos war eine aufgelassene Fabrik, die vor dem Zweiten Weltkrieg saures Heu für die Pferde produzierte. Das verlassene Areal wurde von den Jugendlichen aus Inzing genutzt, um sich zu treffen. | ||
;FC Wintergarten | ;FC Wintergarten | ||
| Zeile 125: | Zeile 125: | ||
;Gründung | ;Gründung | ||
Fast zehn Jahre später nach der Auflösung der ASVI-Fußballsektion, am November 1970, fand die Gründungsversammlung der Sektion Fußball im Gasthaus Lamm statt. Der Vorstand bestand aus Adolf Vent, Rudolf Klapeer, Ewald Sailer und Karl Mair, wollten die Sektion am Tiroler Fußballverband anmelden. Sie legten einen provisorischen Fußballplatz in Moos an. Die Umkleidekabinen war das ehemalige Fabriksgebäude. Sieben Monate später, am 11. Juni 1971, kam die Spielberechtigung für die Sektion und im Herbst wurde unter Trainer Pepi Prantl eine Mannschaft für die Tiroler Meisterschaft aufgestellt.<ref>{{Internetquelle |url=https://vereine.oefb.at/SuInzing/Wie-alles-begann.html |werk=oefb.at |titel=Wie alles begann | | Fast zehn Jahre später nach der Auflösung der ASVI-Fußballsektion, am November 1970, fand die Gründungsversammlung der Sektion Fußball im Gasthaus Lamm statt. Der Vorstand bestand aus Adolf Vent, Rudolf Klapeer, Ewald Sailer und Karl Mair, wollten die Sektion am Tiroler Fußballverband anmelden. Sie legten einen provisorischen Fußballplatz in Moos an. Die Umkleidekabinen war das ehemalige Fabriksgebäude. Sieben Monate später, am 11. Juni 1971, kam die Spielberechtigung für die Sektion und im Herbst wurde unter Trainer Pepi Prantl eine Mannschaft für die Tiroler Meisterschaft aufgestellt.<ref>{{Internetquelle |url=https://vereine.oefb.at/SuInzing/Wie-alles-begann.html |werk=oefb.at |titel=Wie alles begann |abruf=2019-11-15}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Fussball/ |werk=su-inzing.at |titel=Fussball in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
=== Männerfußball === | === Männerfußball === | ||
| Zeile 146: | Zeile 146: | ||
== Sektion Eis- und Stocksport == | == Sektion Eis- und Stocksport == | ||
Die Abteilung wurde auf im November 1966 auf Initiative von Karl Lanzmaier, Hans Lanzmaier, Sepp Manzl und Franz Neubauer gegründet. Drei Jahre später, im Oktober 1969, wurde mit Hilfe der Gemeinde Inzing, zwei Asphaltbahnen bei der Volksschule eröffnet, die für das Training des Vereins genutzt werden konnte. Das Interesse an Eisschießen in Inzing wuchs. Die zwei Asphaltbahnen mussten der Hauptschule weichen, als diese ab 1974 gebaut wurde. Nach langem Suchen, wurde 1975 ein Grundstück südlich der Ziegelstaße gefunden und mit dem Bau der Eistockanlage begonnen, die bis zum Jahresende eröffnet wurde und im Dezember 1975 fand das 9. Internationale Eisschießturnier statt. 1976 wurde das Clubheim gebaut und die Eisstockbahn auf fünf Stockschießbahnen, in den Jahren 1979 und 1980 auf zehn Bahnen erweitert.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Eis-_und_Stocksport/ |werk=su-inzing.at |titel=Eis- und Stocksport in Inzing | | Die Abteilung wurde auf im November 1966 auf Initiative von Karl Lanzmaier, Hans Lanzmaier, Sepp Manzl und Franz Neubauer gegründet. Drei Jahre später, im Oktober 1969, wurde mit Hilfe der Gemeinde Inzing, zwei Asphaltbahnen bei der Volksschule eröffnet, die für das Training des Vereins genutzt werden konnte. Das Interesse an Eisschießen in Inzing wuchs. Die zwei Asphaltbahnen mussten der Hauptschule weichen, als diese ab 1974 gebaut wurde. Nach langem Suchen, wurde 1975 ein Grundstück südlich der Ziegelstaße gefunden und mit dem Bau der Eistockanlage begonnen, die bis zum Jahresende eröffnet wurde und im Dezember 1975 fand das 9. Internationale Eisschießturnier statt. 1976 wurde das Clubheim gebaut und die Eisstockbahn auf fünf Stockschießbahnen, in den Jahren 1979 und 1980 auf zehn Bahnen erweitert.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Eis-_und_Stocksport/ |werk=su-inzing.at |titel=Eis- und Stocksport in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
{{Absatz}} | {{Absatz}} | ||
== Sektion Damengymnastik == | == Sektion Damengymnastik == | ||
Im Jahre 1966 hielt Frieda Hirschberger, Initiatorin einer neuen Frauensportbewegung, einen Vortrag über Frauengymnastik, bei dem viele Inzingerinnen erschienen. Im Turnsaal wurde eine wöchentliche Gymnastikstunde für Frauen organisiert, die unter der Leitung einer geprüften Vorturnerin aus Innsbruck turnten. Julie Melauner kümmerte sich um die wachsende Zahl der Teilnehmerinnen und 1971 wurde unter Berta Mayer die Sektion der TSU gegründet. Mit dem Bau der Hauptschule 1974 hatte die Sektion noch weitere Turnsäle zur Verfügung und erweiterte das Angebot auf Seniorenturnen und stimmte es auf Alter Fitnessgrad und Bewegungsgrad der Teilnehmerinnen ab. Die Sportunion investierte Lehrwartkurse für die Inzinger Frauen, die sich für das Vorturnerin interessierten Diese Vorturnerinnen, wie Hanna Haslwanter, Brigitte Mayer, Evelyn Liussi, Lydia Melauner, Birgit Thaler, Julie Melauner und Christl Wanner,, hatten Vorbildwirkung für die Frauen aus Inzing. | Im Jahre 1966 hielt Frieda Hirschberger, Initiatorin einer neuen Frauensportbewegung, einen Vortrag über Frauengymnastik, bei dem viele Inzingerinnen erschienen. Im Turnsaal wurde eine wöchentliche Gymnastikstunde für Frauen organisiert, die unter der Leitung einer geprüften Vorturnerin aus Innsbruck turnten. Julie Melauner kümmerte sich um die wachsende Zahl der Teilnehmerinnen und 1971 wurde unter Berta Mayer die Sektion der TSU gegründet. Mit dem Bau der Hauptschule 1974 hatte die Sektion noch weitere Turnsäle zur Verfügung und erweiterte das Angebot auf Seniorenturnen und stimmte es auf Alter Fitnessgrad und Bewegungsgrad der Teilnehmerinnen ab. Die Sportunion investierte Lehrwartkurse für die Inzinger Frauen, die sich für das Vorturnerin interessierten Diese Vorturnerinnen, wie Hanna Haslwanter, Brigitte Mayer, Evelyn Liussi, Lydia Melauner, Birgit Thaler, Julie Melauner und Christl Wanner,, hatten Vorbildwirkung für die Frauen aus Inzing. | ||
Damengymnastik in Inzing.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Damengymastik/ |werk=su-inzing.at |titel=Damengymnastik in Inzing | | Damengymnastik in Inzing.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Damengymastik/ |werk=su-inzing.at |titel=Damengymnastik in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
{{Absatz}} | {{Absatz}} | ||
== Sektion Tennis == | == Sektion Tennis == | ||
Anfang der 1970er Jahre wurde auch in Inzing der Boom für den Tennissport bemerkt und über eine Tennisanlage überlegt und lud zu einer Versammlung am 11. November 1975 für Interessierte ein, unter ihnen waren Martin Brandstätter, Josef Gruber, Peter Hafele, Franz Kichrmair und Ewald Puelacher. Die war zugleich die Gründungsversammlung und der Verein suchte nach einem Grundstück für die Tennisplätze. Unter der Leitung von Sepp Lechner wurden verschiedene Grundstücke überprüft, unter anderem auch ein Grundstück in der Nähe der Eisschießanlage. Doch der Verein entschied sich für ein Grundstück im angrenzenden Sport- und Erholungszentrum in der Nähe des Enterbaches, direkt beim Fußballplatz. Das Areal, das die Gemeinde Inzing zur Verfügung stellt, wurden vorerst zwei Green-Set-Plätze angelegt, die man am 17. August 1978 fertig gestellt hatte und ein erstes Turnier organisiert. Als erster Sektionsleiter wurde Franz Kirchmair gewählt. 1979 weihte der Verein die Tennisplätzte ein. 1980 wurde, nach dem Beitritt der SU Inzing in den Tiroler Tennisverbandes, Tiroler Meisterschaften gespielt. Anfang der 1980er Jahren, 1982 und 1983, kamen noch zwei Tennisplätze hinzu, eine Fluglichtanlage montiert und ein Clublokal gebaut. In den 1980er Jahren spielte der Verein in den Westtiroler Meisterschaften und beim Bouvier-Cup. In den 1990er Jahren wich das Clublokal für ein moderneres Mehrzweckgebäude, in dem eine Kantine, Umkleidekabinen mit Duschbereich, ein Kraftraum und vieles mehr, eingerichtet werden konnte und die Räume auch die Fußballer nutzen konnten. <ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Tennis/ |werk=su-inzing.at |titel=Tennis in Inzing | | Anfang der 1970er Jahre wurde auch in Inzing der Boom für den Tennissport bemerkt und über eine Tennisanlage überlegt und lud zu einer Versammlung am 11. November 1975 für Interessierte ein, unter ihnen waren Martin Brandstätter, Josef Gruber, Peter Hafele, Franz Kichrmair und Ewald Puelacher. Die war zugleich die Gründungsversammlung und der Verein suchte nach einem Grundstück für die Tennisplätze. Unter der Leitung von Sepp Lechner wurden verschiedene Grundstücke überprüft, unter anderem auch ein Grundstück in der Nähe der Eisschießanlage. Doch der Verein entschied sich für ein Grundstück im angrenzenden Sport- und Erholungszentrum in der Nähe des Enterbaches, direkt beim Fußballplatz. Das Areal, das die Gemeinde Inzing zur Verfügung stellt, wurden vorerst zwei Green-Set-Plätze angelegt, die man am 17. August 1978 fertig gestellt hatte und ein erstes Turnier organisiert. Als erster Sektionsleiter wurde Franz Kirchmair gewählt. 1979 weihte der Verein die Tennisplätzte ein. 1980 wurde, nach dem Beitritt der SU Inzing in den Tiroler Tennisverbandes, Tiroler Meisterschaften gespielt. Anfang der 1980er Jahren, 1982 und 1983, kamen noch zwei Tennisplätze hinzu, eine Fluglichtanlage montiert und ein Clublokal gebaut. In den 1980er Jahren spielte der Verein in den Westtiroler Meisterschaften und beim Bouvier-Cup. In den 1990er Jahren wich das Clublokal für ein moderneres Mehrzweckgebäude, in dem eine Kantine, Umkleidekabinen mit Duschbereich, ein Kraftraum und vieles mehr, eingerichtet werden konnte und die Räume auch die Fußballer nutzen konnten. <ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Tennis/ |werk=su-inzing.at |titel=Tennis in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.tennis-inzing.at/verein-geschichte |werk=tennis-inzing.at |titel=Geschichte |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
{{Absatz}} | {{Absatz}} | ||
| Zeile 161: | Zeile 161: | ||
Die Begeisterung für das Drachenfliegen, entdeckt vom Amerikaner [[w:Francis Rogallo|Francis Rogallo]] und vom Australier John W. Dickenson, wurde erfasse auch Mitte der 1970er Jahre ganz Europa. Auch in Inzing stürzte die Bevölkerung mit selbstgebauten Fluggeräten ins Tal. 1979 wurde von 25 Piloten der Hängegleiterclub ''Albatros Inzing'' unter dem Sektionsleiter Bernhard Hurmann gegründet und zahlreiche Wettbewerbe, wie der wurden zahlreiche Wettbewerbe, wie der Wintergarten-Pokalfliegen mit internationaler Beteiligung organisiert. Aufgrund vieler schwerer Unfälle musste der Sektion ihre Arbeit einstellen. 1986 begann Ewald Mayer als erster Inzinger mit dem Fliegen mit Paragleitern. Die Sektion nahm die neue Flugsportart auf, benannte sich in ''Hänge- und Paragleitersektion Albatros Inzing'' um wählte Kurt Kreuzer als Sektionsleiter. In den 1990er Jahre wechselten viele Piloten auf das Drachenfliegen um. | Die Begeisterung für das Drachenfliegen, entdeckt vom Amerikaner [[w:Francis Rogallo|Francis Rogallo]] und vom Australier John W. Dickenson, wurde erfasse auch Mitte der 1970er Jahre ganz Europa. Auch in Inzing stürzte die Bevölkerung mit selbstgebauten Fluggeräten ins Tal. 1979 wurde von 25 Piloten der Hängegleiterclub ''Albatros Inzing'' unter dem Sektionsleiter Bernhard Hurmann gegründet und zahlreiche Wettbewerbe, wie der wurden zahlreiche Wettbewerbe, wie der Wintergarten-Pokalfliegen mit internationaler Beteiligung organisiert. Aufgrund vieler schwerer Unfälle musste der Sektion ihre Arbeit einstellen. 1986 begann Ewald Mayer als erster Inzinger mit dem Fliegen mit Paragleitern. Die Sektion nahm die neue Flugsportart auf, benannte sich in ''Hänge- und Paragleitersektion Albatros Inzing'' um wählte Kurt Kreuzer als Sektionsleiter. In den 1990er Jahre wechselten viele Piloten auf das Drachenfliegen um. | ||
Durch die ständige Weiterentwicklung der Fluggeräte vor allem was die Stabilität und Sicherheit betrifft, wechselten bald einige der neuen Piloten vom Paragleiter zum Drachenfliegen. 1999 übernahm Bernhard Hurmann zum zweiten Mal die Führung der Sektion, die er bis zu seinem Tod im Feber 2004 innehatte. Sein Nachfolger wurde Markus Mayer.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Haenge-_und_Paragleiter/ |werk=su-inzing.at |titel=Die Albatros in Inzing | | Durch die ständige Weiterentwicklung der Fluggeräte vor allem was die Stabilität und Sicherheit betrifft, wechselten bald einige der neuen Piloten vom Paragleiter zum Drachenfliegen. 1999 übernahm Bernhard Hurmann zum zweiten Mal die Führung der Sektion, die er bis zu seinem Tod im Feber 2004 innehatte. Sein Nachfolger wurde Markus Mayer.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Haenge-_und_Paragleiter/ |werk=su-inzing.at |titel=Die Albatros in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
{{Absatz}} | {{Absatz}} | ||
== Sektion Volleyball == | == Sektion Volleyball == | ||
Die Volleyballsektion entstand aus einer Gruppe von Lehrern in der Hauptschule Inzing, die sich nach der Arbeit im Turnsaal trafen und Volleyball spielten. Ihnen gesellten immer mehr Inzinger an, aus allen Berufssparten. Die Sportunion Inzing entschloss sich 1984 unter der Sektionsleiterin Karin Logar eine eigene Sektion zu gründen, die Inzing Volley. Zu Beginn wurde der Nachwuchs gefördert und so nahmen 1985 25 Jugendliche am Training teil. 1986 meldete die Sportunion seine Volleyballsektion an und nehmen an der Meisterschaft teil und wurden 1989 im Mixed-Bewerb Tiroler Vizemeister, in den Saisonen 2001/02 und 2002/03 Tiroler Meister und Cupsieger 2004 im Herrenvolleyball.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Volleyball/ |werk=su-inzing.at |titel=Volleyball in Inzing | | Die Volleyballsektion entstand aus einer Gruppe von Lehrern in der Hauptschule Inzing, die sich nach der Arbeit im Turnsaal trafen und Volleyball spielten. Ihnen gesellten immer mehr Inzinger an, aus allen Berufssparten. Die Sportunion Inzing entschloss sich 1984 unter der Sektionsleiterin Karin Logar eine eigene Sektion zu gründen, die Inzing Volley. Zu Beginn wurde der Nachwuchs gefördert und so nahmen 1985 25 Jugendliche am Training teil. 1986 meldete die Sportunion seine Volleyballsektion an und nehmen an der Meisterschaft teil und wurden 1989 im Mixed-Bewerb Tiroler Vizemeister, in den Saisonen 2001/02 und 2002/03 Tiroler Meister und Cupsieger 2004 im Herrenvolleyball.<ref>{{Internetquelle |url=https://su-inzing.at/content/Volleyball/ |werk=su-inzing.at |titel=Volleyball in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.inzingvolley.com/ |werk=su-inzing.at |titel=Volleyball in Inzing |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
;Herrenmannschaft | ;Herrenmannschaft | ||
| Zeile 187: | Zeile 187: | ||
* 2000–2012: Benedikt Scheiber | * 2000–2012: Benedikt Scheiber | ||
| valign="top" width="400px" | | | valign="top" width="400px" | | ||
* 2012–2014: Monika Höpperger<ref>{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/telfs/c-sport/inzinger-volleyballsektion-hat-neue-sektionsleiterin_a393125 |werk=meinbezirk.at |titel=Inzinger Volleyballsektion hat neue Sektionsleiterin |datum=2012-11-07 | | * 2012–2014: Monika Höpperger<ref>{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/telfs/c-sport/inzinger-volleyballsektion-hat-neue-sektionsleiterin_a393125 |werk=meinbezirk.at |titel=Inzinger Volleyballsektion hat neue Sektionsleiterin |datum=2012-11-07 |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
* seit 2014: Christiane Ladner<ref>{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/telfs/c-sport/frischer-wind-durch-christiane-ladner_a1154528 |werk=meinbezirk.at |titel=Frischer Wind durch Christiane Ladner |datum=2014-11-16 | | * seit 2014: Christiane Ladner<ref>{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/telfs/c-sport/frischer-wind-durch-christiane-ladner_a1154528 |werk=meinbezirk.at |titel=Frischer Wind durch Christiane Ladner |datum=2014-11-16 |abruf=2019-11-15}}</ref> | ||
|} | |} | ||
{{Absatz}} | {{Absatz}} | ||