Klagenfurter Athletiksport Club: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Spiel 21. Jänner 1935  KAC - Leoben    PM-Spiel'''
'''Spiel 21. Jänner 1935  KAC - Leoben    PM-Spiel'''
*Schiedsrichter: Tolar, Aigner, beide Wien
*Schiedsrichter: Tolar, Aigner, beide Wien
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Willi Scheriau, Heinrich Rascher, Max Schneider,
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Willi Scheriau, Heinrich Rascher, Ing. Max Schneider,
*Team Leoben: Tor: Dr. Franz Withoff, F. Zahlbruckner, Willi Seidler, 1. Sturm: Dr. Schneider, Richler, Emil Seidler, 2. Sturm: Pitschnik, H. Zahlbruckner, Erwin Mitis.
*Team Leoben: Tor: Dr. Franz Withoff, F. Zahlbruckner, Willi Seidler, 1. Sturm: Dr. Schneider, Richler, Emil Seidler, 2. Sturm: Pitschnik, H. Zahlbruckner, Erwin Mitis.
*Im ersten Drittel sind die Leobener überlegen. Die KAC-Hintermannschaft hat einige brenzlige Situationen zu bestehen. Der KAC versucht es mit Weitschüssen. Hans Stertin und Hans Zahlbruckner erhalten beide eine Zeitstrafe von einer Minute. Der kanadische Trainer der Leobener dirigiert von außen die Aktionen seiner Mannschaft. Auch im zweiten Drittel setzen die Gastgeber auf die Verteidigung ihres Tores. Der KAC kommt langsam besser ins Spiel. Das Tempo wird schärfer. Im letzten Drittel wird der KAC schneller und energischer. Willi Scherlau steht in der Mitte des Platzes und gibt unerwartet einen Schuss auf das Leobener Tor ab. Der Torwart sieht die Scheibe zu spät und es steht 1:0 für den KAC. Zwei Minuten später gelingt esReinhold Egger mit einem scharfen Schuss nochmals, den gegnerischen Torwart zu überrumpeln und das 2:0 einzuschießen. Beide Team versuchen mit allen Mitteln, noch einen Torerfolg zu erzielen, was aber nicht mehr gelingt. Der KAC kann zwei wichtige Punkte für die Provinzmeisterschaft mit nach Hause nehmen.  Bei den Klagenfurtern waren Karl Eisinger, Hans Stertin und Reinhold Egger die besten Spieler, bei Leoben Ing. Schneider und die Gebrüder Willi und Emil Seidler.
*Im ersten Drittel sind die Leobener überlegen. Die KAC-Hintermannschaft hat einige brenzlige Situationen zu bestehen. Der KAC versucht es mit Weitschüssen. Hans Stertin und Hans Zahlbruckner erhalten beide eine Zeitstrafe von einer Minute. Der kanadische Trainer der Leobener dirigiert von außen die Aktionen seiner Mannschaft. Auch im zweiten Drittel setzen die Gastgeber auf die Verteidigung ihres Tores. Der KAC kommt langsam besser ins Spiel. Das Tempo wird schärfer. Im letzten Drittel wird der KAC schneller und energischer. Willi Scherlau steht in der Mitte des Platzes und gibt unerwartet einen Schuss auf das Leobener Tor ab. Der Torwart sieht die Scheibe zu spät und es steht 1:0 für den KAC. Zwei Minuten später gelingt esReinhold Egger mit einem scharfen Schuss nochmals, den gegnerischen Torwart zu überrumpeln und das 2:0 einzuschießen. Beide Team versuchen mit allen Mitteln, noch einen Torerfolg zu erzielen, was aber nicht mehr gelingt. Der KAC kann zwei wichtige Punkte für die Provinzmeisterschaft mit nach Hause nehmen.  Bei den Klagenfurtern waren Karl Eisinger, Hans Stertin und Reinhold Egger die besten Spieler, bei Leoben Ing. Schneider und die Gebrüder Willi und Emil Seidler.
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'''Spiel 22. Jänner 1935 KAC - Leoben Alpen-Pokal'''
'''Spiel 22. Jänner 1935 KAC - Leoben Alpen-Pokal'''
*Schiedsrichter: Tolar, Aigner, beide Wien
*Schiedsrichter: Tolar, Aigner, beide Wien
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Rudolf Ebner, Heinrich Rascher, Max Schneider,
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Rudolf Ebner, Heinrich Rascher, Ing. Max Schneider,
*Team Leoben: Tor: Dr. Franz Withoff, Ernst Zahlbruckner, Willi Seidler, 1. Sturm: Ing. Dr. Schneider, Richler, Emil Seidler, 2. Sturm: Pitschnik, Hans Zahlbruckner, Erwin Mitis.
*Team Leoben: Tor: Dr. Franz Withoff, Ernst Zahlbruckner, Willi Seidler, 1. Sturm: Ing. Dr. Schneider, Richler, Emil Seidler, 2. Sturm: Pitschnik, Hans Zahlbruckner, Erwin Mitis.
*Das Alpenpokalspiel in Leoben zwischen dem KAC und Leoben endete 1:4 (0-0, 1-2, 0-2). 500 Zuschauer waren in Leoben zum Spiel um den Alpenpokal gekommen. Die Leobener wollten Revanche für das verlorene Spiel am Vortag nehmen. Sie spielten überlegen und technisch gut. Im ersten Drittel wurde der Torwart des KAC Karl Eichinger im Gesicht verletzt, spielte aber weiter. Beide Mannschaften greifen offensiv an, es kommt aber zu keinem Torerfolg. Walter Eggenberger erhält eine Zeitstrafe. Im zweiten Drittel setzt sich Reinhold Egger durch und schießt, aber Dr. Franz Withoff fängt die Scheibe ab. Dann kann Richler nach einem Gedränge vor dem KAC Tor das 0:1 einschießen. Walter Eggenberger erhält eine Zeitstrafe von fünf Minuten. dann erhält auch Emmerich Nusser eine Zeitstrafe. Dieses nutzt Willi Seidler zu einem Solospiel, um das 0:2 ins Tor zu bringen. Später gibt Reinhold Egger die Scheibe bei einem Angriff an Johann Raunegger und dieser kann den Anschlusstreffer zum 1:2 machen. In der letzten Spielzeit bekommt Emmerich Nusser die Scheibe ins Gesicht und kann nicht mehr mitspielen. Die Stürmer müssen nun auch in Verteidigung mit aushelfen. Dann können Willi Seidler und Hans Zahlbruckner noch zwei Tore erzielen und es steht 1:4.
*Das Alpenpokalspiel in Leoben zwischen dem KAC und Leoben endete 1:4 (0-0, 1-2, 0-2). 500 Zuschauer waren in Leoben zum Spiel um den Alpenpokal gekommen. Die Leobener wollten Revanche für das verlorene Spiel am Vortag nehmen. Sie spielten überlegen und technisch gut. Im ersten Drittel wurde der Torwart des KAC Karl Eichinger im Gesicht verletzt, spielte aber weiter. Beide Mannschaften greifen offensiv an, es kommt aber zu keinem Torerfolg. Walter Eggenberger erhält eine Zeitstrafe. Im zweiten Drittel setzt sich Reinhold Egger durch und schießt, aber Dr. Franz Withoff fängt die Scheibe ab. Dann kann Richler nach einem Gedränge vor dem KAC Tor das 0:1 einschießen. Walter Eggenberger erhält eine Zeitstrafe von fünf Minuten. dann erhält auch Emmerich Nusser eine Zeitstrafe. Dieses nutzt Willi Seidler zu einem Solospiel, um das 0:2 ins Tor zu bringen. Später gibt Reinhold Egger die Scheibe bei einem Angriff an Johann Raunegger und dieser kann den Anschlusstreffer zum 1:2 machen. In der letzten Spielzeit bekommt Emmerich Nusser die Scheibe ins Gesicht und kann nicht mehr mitspielen. Die Stürmer müssen nun auch in Verteidigung mit aushelfen. Dann können Willi Seidler und Hans Zahlbruckner noch zwei Tore erzielen und es steht 1:4.
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*Schiedsrichter: Revy, Aigner
*Schiedsrichter: Revy, Aigner
*Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Forda, Dietrichstein, 1. Sturm: Friedrich Demmer, Karl Kirchberger, Josef Göbl, 2. Sturm: Rammer, Tschamler, Jakobi.
*Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Forda, Dietrichstein, 1. Sturm: Friedrich Demmer, Karl Kirchberger, Josef Göbl, 2. Sturm: Rammer, Tschamler, Jakobi.
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Willi Scherlau, Heinrich Rascher, Max Schneider, Reiseführer: Sektionsleier Novak
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Willi Scherlau, Heinrich Rascher, Ing. Max Schneider, Reiseführer: Sektionsleier Novak
*Als Ehrengast wurde der Vertreter des obersten Sportführer Fürst Starhemberg Feldpilot Hauptmann Winkler begrüßt. 2000 Zuschauer waren gekommen. Sie sahen den Sieg des Wiener Eishockey-Meisters WEV über den KAC mit 3:0 (1-0, 1-0, 1-0). Am Ende des Spiels waren alle der Meinung, dass der neue Österreichische Eishockey-Meister 1935 nur Wiener Eislauf Verein heißen könnte. Daher wurde der Meister-Pokal der Obersten Sportbehörde dem WEV überreicht, ohne auf die Bestimmungen des Verbandes zu achten.
*Als Ehrengast wurde der Vertreter des obersten Sportführer Fürst Starhemberg Feldpilot Hauptmann Winkler begrüßt. 2000 Zuschauer waren gekommen. Sie sahen den Sieg des Wiener Eishockey-Meisters WEV über den KAC mit 3:0 (1-0, 1-0, 1-0). Am Ende des Spiels waren alle der Meinung, dass der neue Österreichische Eishockey-Meister 1935 nur Wiener Eislauf Verein heißen könnte. Daher wurde der Meister-Pokal der Obersten Sportbehörde dem WEV überreicht, ohne auf die Bestimmungen des Verbandes zu achten.
:Im ersten Drittel sieht man einen starken WEV. Hier macht sich bemerkbar, dass der WEV laufend Spiele abwickelt, während der KAC auf Natureis angewiesen ist und über wenig Spielpraxis verfügt. Nach zwei guten Chancen des WEV kann Hans Stertin einen Torschuss loslassen. Hermann Weiss hält die Scheibe. In der 10 Minute kann Rammler nach einem Zuspiel von Tschamler das 1:0 für den WEV einschießen. Die weiteren Angriffe beider Mannschaften bringen keinen weiteren Torerfolg. Bei einem Strafbully vor dem KAC-Tor kann die Abwehr diese Gefahr gerade noch einmal abwehren. Das zweite Drittel beginnt mit je einem Strafbully vor beiden Toren. Das Tempo der Mannschaften steigert sich. Emmerich Nusser und Hans Raunegger vom KAC erhalten Zeitstrafen. Der KAC hat jetzt nur drei Spieler auf dem Eis als Josef Göbl die Scheibe quer über das Feld zu Karl Kirchberger abgibt und dieser schaffte es, den Puck aus einem eigentlich unmöglichen Winkel zum 2:0 ins Netz des KAC zu bringen. Etwas später muss auch Rascher einmal auf die Strafbank. Der KAC greift nach der Vollständigkeit der Spieler wieder voll an. Es fehlt ihm aber das Schussglück. Im letzten Drittel ließ man es beim WEV langsamer angehen und verlegte sich aufs verteidigen. Die Klagenfurter verschärfen die Angriffe und die Spielart. Daraufhin werden Emmerich Nusser, Heinrich Rascher und Johann Raunegger mit Zeitstrafen belegt. Auch Karl Demmer tbekommt einen Ausschluß. Die Wiener verstärken die Angriffe wieder. Der WEV schießt das 3:0. Dieses ist auch der Endstand des Spiels. Der Vertreter des obersten Sportführers Feldpilot Hauptmann Winkler übergibt den Siegespokal an die Spieler des WEV. Es herrscht großer Jubel über den Sieg der Wiener Mannschaft.
:Im ersten Drittel sieht man einen starken WEV. Hier macht sich bemerkbar, dass der WEV laufend Spiele abwickelt, während der KAC auf Natureis angewiesen ist und über wenig Spielpraxis verfügt. Nach zwei guten Chancen des WEV kann Hans Stertin einen Torschuss loslassen. Hermann Weiss hält die Scheibe. In der 10 Minute kann Rammler nach einem Zuspiel von Tschamler das 1:0 für den WEV einschießen. Die weiteren Angriffe beider Mannschaften bringen keinen weiteren Torerfolg. Bei einem Strafbully vor dem KAC-Tor kann die Abwehr diese Gefahr gerade noch einmal abwehren. Das zweite Drittel beginnt mit je einem Strafbully vor beiden Toren. Das Tempo der Mannschaften steigert sich. Emmerich Nusser und Hans Raunegger vom KAC erhalten Zeitstrafen. Der KAC hat jetzt nur drei Spieler auf dem Eis als Josef Göbl die Scheibe quer über das Feld zu Karl Kirchberger abgibt und dieser schaffte es, den Puck aus einem eigentlich unmöglichen Winkel zum 2:0 ins Netz des KAC zu bringen. Etwas später muss auch Rascher einmal auf die Strafbank. Der KAC greift nach der Vollständigkeit der Spieler wieder voll an. Es fehlt ihm aber das Schussglück. Im letzten Drittel ließ man es beim WEV langsamer angehen und verlegte sich aufs verteidigen. Die Klagenfurter verschärfen die Angriffe und die Spielart. Daraufhin werden Emmerich Nusser, Heinrich Rascher und Johann Raunegger mit Zeitstrafen belegt. Auch Karl Demmer tbekommt einen Ausschluß. Die Wiener verstärken die Angriffe wieder. Der WEV schießt das 3:0. Dieses ist auch der Endstand des Spiels. Der Vertreter des obersten Sportführers Feldpilot Hauptmann Winkler übergibt den Siegespokal an die Spieler des WEV. Es herrscht großer Jubel über den Sieg der Wiener Mannschaft.
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*Schiedsrichter: Loria, Ing. Langfelder
*Schiedsrichter: Loria, Ing. Langfelder
*Team HCW: Tor: Benesch, Verteideiger: Trappl, Vojta, 1. Sturm: Brandl, Stanek, Neumayer, 2. Sturm: Meißner, Horwarth, Gludavac.
*Team HCW: Tor: Benesch, Verteideiger: Trappl, Vojta, 1. Sturm: Brandl, Stanek, Neumayer, 2. Sturm: Meißner, Horwarth, Gludavac.
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Willi Scheriau, Heinrich Rascher, Max Schneider, Reiseführer: Sektionsleier Novak
*Team KAC: Tor: Karl Eichinger, Verteidiger: Emmerich Nusser, Walter Eggenberger, 1. Angriff: Johann Raunegger, Hans Stertin, Reinhold Egger, 2. Angriff: Willi Scheriau, Heinrich Rascher, Ing. Max Schneider, Reiseführer: Sektionsleier Novak
*Der Klagenfurter Athletiksport Club gewann das Spiel um den dritten und vierten Platz des des [[Josef Albrecht-Verbandspreis]]es mit 1:0 (0-0, 0-0, 1-0). Die Währinger waren heute mit der Stammmannschaft angetreten. Im ersten Drittel spielten beide Teams gleichwertig. Auch im zweiten Drittel fiel kein Treffer. In der letzten Spielzeit sah man eine schöne Kombination von Willi Scherlau/Hans Stertin/Reinhold Egger. Vor dem Tor konnte dann Reinhold Egger das 1:0 für den KAC ins Tor der Währinger einschießen. In den letzten 10 Spielminuten wurde das Match dann sehr hart. Willi Scherlau wurde an der Stirn verletzt und musste in die Unfallstation gebracht werden. Emmerich Nusser, Reinhold Egger und Walter Eggenberger erhielten Ausschlüsse.
*Der Klagenfurter Athletiksport Club gewann das Spiel um den dritten und vierten Platz des des [[Josef Albrecht-Verbandspreis]]es mit 1:0 (0-0, 0-0, 1-0). Die Währinger waren heute mit der Stammmannschaft angetreten. Im ersten Drittel spielten beide Teams gleichwertig. Auch im zweiten Drittel fiel kein Treffer. In der letzten Spielzeit sah man eine schöne Kombination von Willi Scherlau/Hans Stertin/Reinhold Egger. Vor dem Tor konnte dann Reinhold Egger das 1:0 für den KAC ins Tor der Währinger einschießen. In den letzten 10 Spielminuten wurde das Match dann sehr hart. Willi Scherlau wurde an der Stirn verletzt und musste in die Unfallstation gebracht werden. Emmerich Nusser, Reinhold Egger und Walter Eggenberger erhielten Ausschlüsse.
:Der Verletzte Willi Scherlau konnte am nächsten Tag mit nach Klagenfurt zurückfahren.
:Der Verletzte Willi Scherlau konnte am nächsten Tag mit nach Klagenfurt zurückfahren.
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*02. April 1935: Der Beauftragte der obersten Sportführerung Rolf Kinzel und der vom OeEHV eingesetzte Senat tagten heute in Sachen Staatsmeisterschaft 1934/35. Die Untersuchungen haben eine umfangreiche Akte ergeben und sind mit peinlicher Genauigkeit geführt worden. Das Ergebnis ist, dass der Senat dem Klagenfurter Athletiksport Club einstimmig die Eishockey-Staatsmeisterschaft 1934/35 zugesprochen hat. Die Angaben des damaligen WEV-Sektionsleiters Brück, dass alle Spieler der Kampfmannschaft ausgetreten waren und nicht spielen konnten, ist nachweislich falsch. Zwei Spieler hatten ihm eine schriftliche Kündigung übergeben und zwei Spieler hatten diese mündlich ausgesprochen. Daraufhin hatte Brück beschlossen, die restlichen Mitglieder ebenfalls abzumelden. Im übrigen hatten die Spieler auch angeboten, in Klagenfurt zu spielen. Außerdem lag dem Verband bis zum Spieltag keine Abmeldung eines Spielers vor. Es konnte weiterhin festgestellt werden, dass zwischen den Sektionsleitern nicht über ein Freundschaftsspiel sondern das Rückspiel gesprochen wurde. Hierfür gab es auch Zeugen. Unabhängig hiervon ist das Spielergebnis beider Spiele mit 8:4 für den KAC auch eindeutig. Bei der Bestrafung von Walter Brück (siehe 19. März 1935) ist auch zu berücksichtigen, das er bereits einmal vom Verband auf zwei Jahre aller Ämter enthoben war.<ref>SportTagblatt 4. April 1935</ref>
*02. April 1935: Der Beauftragte der obersten Sportführerung Rolf Kinzel und der vom OeEHV eingesetzte Senat tagten heute in Sachen Staatsmeisterschaft 1934/35. Die Untersuchungen haben eine umfangreiche Akte ergeben und sind mit peinlicher Genauigkeit geführt worden. Das Ergebnis ist, dass der Senat dem Klagenfurter Athletiksport Club einstimmig die Eishockey-Staatsmeisterschaft 1934/35 zugesprochen hat. Die Angaben des damaligen WEV-Sektionsleiters Brück, dass alle Spieler der Kampfmannschaft ausgetreten waren und nicht spielen konnten, ist nachweislich falsch. Zwei Spieler hatten ihm eine schriftliche Kündigung übergeben und zwei Spieler hatten diese mündlich ausgesprochen. Daraufhin hatte Brück beschlossen, die restlichen Mitglieder ebenfalls abzumelden. Im übrigen hatten die Spieler auch angeboten, in Klagenfurt zu spielen. Außerdem lag dem Verband bis zum Spieltag keine Abmeldung eines Spielers vor. Es konnte weiterhin festgestellt werden, dass zwischen den Sektionsleitern nicht über ein Freundschaftsspiel sondern das Rückspiel gesprochen wurde. Hierfür gab es auch Zeugen. Unabhängig hiervon ist das Spielergebnis beider Spiele mit 8:4 für den KAC auch eindeutig. Bei der Bestrafung von Walter Brück (siehe 19. März 1935) ist auch zu berücksichtigen, das er bereits einmal vom Verband auf zwei Jahre aller Ämter enthoben war.<ref>SportTagblatt 4. April 1935</ref>


=Internationale Spiele=
=Internationale Spiele=
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