Wunderkreuz
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Das Wunderkreuz ist eine Wiener Sage um einen sakralen Gegenstand, der heute nicht mehr erhalten oder verschollen sein dürfte.
Beschreibung
Der Sage nach war das Wunderkreuz ein riesengroßes Kreuz mit wunderschönen Goldverzierungen und Edelsteinen. Es soll ein Kreuz gewesen sein, wie es die Menschen im 15. Jahrhundert nur aus orientalischen Kirchen gekannt hatten.[1]
Die Sage
- Die Sage spielt im 15. Jahrhundert. An der Rossauerlände (heute: 9. Wiener Gemeindebezirk) taucht plötzlich im Donauwasser ein Kreuz auf. Der Versuch, es aus der Donau zu bergen, misslingt zunächst. Erst einem frommen Minoritenmönch gelingt die Bergung. Daraufhin wird das Kreuz in einer feierlichen Prozession in den Stephansdom gebracht und dort zur Andacht aufgestellt. Doch in der folgenden Nacht verschwindet das Kreuz aus dem Stephansdom und findet sich am Folgetag an einer Wand über der Buchheimischen Kapelle in der Minoritenkirche wieder, ohne das klar ist, wie es dorthin gekommen ist. Daraufhin verbringt das Kreuz viele Jahre auf dem Hochaltar in der Minoritenkirche[2]
Textversionen
- Das Wunderkreuz. In: Eva Bauer (Hrsg.): Wien in seinen Sagen. Die Menschen schlafen in diesem Steinmeere. Verlag publication PN°1 Bibliothek der Provinz, Weitra,, Weitra, ohne Jahr (2003). ISBN 978-3-85252-324-8. S. 212-214. S. 212-214
- Das Wunderkreuz, Sagen.AT
Links
- Wunderkreuz, GeschichteWIKI
Einzelnachweise
Normdaten (Sachbegriff): Wikidata: Q139119652