Benutzer:Lucaconi2000/Franz Sotola
Franz Sotola (* 20. August 1911 in Wien Währing;[1] † 8. August 1988 in Wien) war ein römisch-katholischer Priester der Erzdiözese Wien, Päpstlicher Ehrenprälat und Domkapitular.
Leben
Franz Sotola empfing am 18. Februar 1934 durch Kardinal Innitzer die Diakonweihe[2], 22. Juli 1937 in Wien die Priesterweihe.[3] Mit September 1934 wurde er als Kooperator nach Hollabrunn versetzt.[3][4] 1937 wurde er zum Kooperator in Bruck an der Leitha bestellt und mit 1.9. 1937 zum Studienpräfekten des Erzbischöflichen Priesterseminars in Wien.[5] Er promovierte am 16. März 1940 zum Doktor der Theologie[6] und schloss sich der von Friedrich Wessely Priestergemeinschaft „Oratorium Sanctissimae Trinitatis“ an, der auch Johann Kurz, Hans Groër, Karl Hörmann und Franz Kamprath angehörten.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde er Religionslehrer im Bundesgymnasium Hollabrunn. [7] Im Oktober 1950 wurde Franz Sotola von Innitzer zum Spiritual des Knabenseminar Hollabrunn ernannt. Diese hatte er bis 1984 inne. Darüber hinaus engagierte er sich als Präsident des Canisiuswerkes für die Förderung geistlicher Berufe.
Im Jahr 198x wurde er zum wirklichen Domkapitular an das Metropolitankapitel zu St. Stephan berufen, nachdem er bereits zuvor als Kapitelnotar an der Reform der Statuten des Doms mitgewirkt hatte. Franz Sotola ist in der Domherrengruft in St. Stefan bestattet.
Ehrungen
- Ernennung zum Päpstlichen Ehrenkämmer am 7. November 1953.[8]
- Päpstlicher Ehrenprälat: Verliehen für seine Verdienste um die Priesterausbildung und die Diözese.
- Bischöflicher Geistlicher Rat: Anerkennung seiner seelsorgerischen Tätigkeit.
- Oberstudienrat: Titel in Anerkennung seiner langjährigen Tätigkeit im Schuldienst.
- Domkapitular emeritus: Ehrentitel nach seinem Eintritt in den Ruhestand.
Literatur
- Dr. Hans Groër: Hundert Jahre Knabenseminar der Erzdiözese Wien. Im Selbstverlag des e.b. Knabenseminars Hollabrunn, Hollabrunn 1956.
Einzelnachweise
- ↑ Taufbuch der Pfarre Währing auf matricula online
- ↑ Subdiakonatsweihe in St. Stephan. In: Reichspost, 10. Februar 1934, S. 7 (online bei ANNO).
- ↑ 3,0 3,1 Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit der Erzdiözese Wien nach dem Stande vom 1. Jänner 1935. Verlag der erzbischöflichen Ordinariats-Kanzlei, Wien Januar 1935, 1, S. 65, 290, 464.
- ↑ Klerusveränderungen in der Erzdiözese Wien. In: Reichspost, 8. September 1934, S. 10 (online bei ANNO).
- ↑ Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit der Erzdiözese Wien nach dem Stande vom 1. Jänner 1938. Verlag der erzbischöflichen Ordinariats-Kanzlei, Wien Januar 1935, 1, S. 45.
- ↑ Wiener Diözesanblatt. Erzbischöfliche Ordinariats-Kanzlei, 1940.
- ↑ Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit der Erzdiözese Wien. Verlag der erzbischöflichen Ordinariats-Kanzlei, Wien 1. Mai 1946, S. 146.
- ↑ Personalnachrichten. In: Wiener Diöcesanblatt / Wiener Diözesanblatt, Heft 1/1953, S. 8 (online bei ANNO).