Benutzer:Lucaconi2000/Herbert Samm
Herbert Samm (* 9. Juni 1935 in Grimmenstein) ist ein römisch-katholischer Geistlicher der Erzdiözese Wien, der insbesondere durch sein langjähriges Wirken in der Region Bucklige Welt und im Steinfeld (Niederösterreich) bekannt wurde.
Leben
Herbert Samm wurde 1935 in Grimmenstein geboren und besuchte das Erzbischöfliche Seminar Hollabrunn. Er maturierte 1954. Herbert Samm empfing am 29. Juni 1959 die Priesterweihe. Seine ersten Kaplansjahre verbrachte er von 1959 bis 1961 in der Pfarre Bruck an der Leitha.[1] Mit September 1961 begann er sein Tätigkeit als Präfekt und Religionslehrer im Erzbischöflichen Seminar.
Mit september 1968 wurde er zum Pfarrer von Krumbach und Dekanatsjugendseelsorger ernannt.
Einen wesentlichen Teil seiner aktiven Laufbahn verbrachte Samm als Pfarrer in Seebenstein. In fast einem Jahrzehnt pfarrlicher Leitung prägte er das Gemeindeleben nachhaltig. Unter seiner Initiative wurde die Pfarrkirche Seebenstein (St. Andreas) umfassend renoviert. Für die gelungene architektonische und ästhetische Gestaltung dieses Projekts erhielt er die „Goldene Kelle“, die höchste Auszeichnung des Landes Niederösterreich für herausragende Baugestaltung.
Nach seinem aktiven Dienst in der Pfarre trat Samm offiziell in den Ruhestand (Pfarrer i. R.), blieb jedoch weiterhin seelsorgerisch hochaktiv:
Er wirkte über längere Zeit in der Kapelle des Thermenklinikums Neunkirchen. Dort feierte er am 27. Juni 2009 in einem festlichen Rahmen sein 50-jähriges Priesterjubiläum (Goldenes Priesterjubiläum).Mit 1. Februar 2010 wurde er zum Seelsorger im Alten- und Pflegeheim „Mater Salvatoris“ in Pitten ernannt. Dort feierte er im Kreise der Bewohner und Weggefährten auch seinen 90. Geburtstag.
Ehrungen
- Geistlicher Rat (KR): Ernennung zum Konsistorialrat in Anerkennung seiner Verdienste um die Erzdiözese.
- Monsignore (Msgr.): Verleihung des päpstlichen Ehrentitels durch den Heiligen Vater.
- Goldene Kelle: Auszeichnung des Landes Niederösterreich für besondere Verdienste um die Baugestaltung (Renovierung der Pfarrkirche Seebenstein).
Einzelnachweise
- ↑ Personalstand der Welt- und Ordensgeistlichkeit der Erzdiözese Wien - Stand vom 1. März 1961. Erzbischöfliches Ordinariat, Wien 1. März 1961, S. 66.