Franz Bradler
Franz Bradler (* 7. September 1893 in Spannberg; † 14. Mai 1971 in Auersthal) war ein österreichischer römisch-katholischer Geistlicher, langjähriger Pfarrer von Auersthal und Dechant des Dekanats Bockfließ.
Leben
Franz Bradler wurde 1893 im niederösterreichischen Spannberg geboren. Er besuchte das Seminar in Hollabrunn und maturierte 1912. Nach seinem Theologiestudium empfing er am 16. Juli 1916 im Wiener Stephansdom die Priesterweihe. Er feierte mit Ambros Glück eine Doppelprimiz am 23. Juli in Spannberg.[1][2]
Seine ersten Dienstjahre verbrachte er als Kaplan in Lichtenegg, sowie in Wien (Pfarre Matzleinsdorf).[3] Im Anschluss wirkte er 18 Jahre lang als Pfarrer in Schönkirchen-Reyersdorf. Im Jahr 1949 übernahm er die Pfarre Auersthal, die er bis 1967 leitete. Über den lokalen Kirchendienst hinaus bekleidete er von 1948 bis 1965 das Amt des Dechants für das Dekanat Bockfließ (seit 1977 Dekanat Gänserndorf).
Zuletzt trug er den Titel eines Konsistorialrates und war Pfarrer sowie Dechant im Ruhestand.
Bradler verstarb am Freitag, den 14. Mai 1971, im Alter von 77 Jahren in Auersthal. Er wurde am 19. Mai 1971 nach einem Requiem in der Pfarrkirche Auersthal auf dem dortigen Ortsfriedhof beigesetzt.[4][5]
Ehrungen
Aufgrund seiner langjährigen Verdienste um die Gemeinden wurden ihm folgende Ehrungen zuteil:
- Ehrenbürger der Marktgemeinde Auersthal
- Ehrenbürger der Gemeinde Schönkirchen-Reyersdorf
- Mit 17. Dezember 1954 wurde er zum Erzbischöflichen Konsitorialrat ernannt.[6]
Weblinks
Fotos zum Schlagwort Bradler Franz (Dechant) *7.9.1893 +24.5.1971 in der Topothek der Gemeinde/Region Auersthal (Urheberrechte beachten)
Fotos zum Schlagwort Bradler Franz (Dechant) *7.9.1893 +24.5.1971 in der Topothek der Gemeinde/Region Spannberg (Urheberrechte beachten)
Literatur
- Dr. Hans Groër: Hundert Jahre Knabenseminar der Erzdiözese Wien. Im Selbstverlag des e.b. Knabenseminars Hollabrunn, Hollabrunn 1956, S. 161.
Einzelnachweise
- ↑ Primizen in der Wiener Erzdiözese. In: Reichspost, 2. Juli 1916, S. 9 (online bei ANNO).
- ↑ Doppelprimizfeier. In: Niederösterreichische Volks- und Vereinszeitung, 5. August 1916, S. 5 (online bei ANNO).
- ↑ Zur Chronik der Erzdiözese. In: Wiener Diöcesanblatt / Wiener Diözesanblatt, Heft 17/1916, S. 8 (online bei ANNO).
- ↑ Parte Franz Bradler. In: https://auersthal.topothek.at/. Abgerufen am 3. März 2026.
- ↑ Bradler; Lhotta. In: https://tng.adler-wien.eu/. Abgerufen am 3. März 2026.
- ↑ Personalnachrichten. In: Wiener Diöcesanblatt / Wiener Diözesanblatt, Heft 1/1954, S. 7 (online bei ANNO).
- Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)
- Pfarrseelsorger (Auersthal)
- Pfarrseelsorger (Schönkirchen-Reyersdorf)
- Pfarrseelsorger (Lichtenegg, Niederösterreich)
- Pfarrseelsorger (St. Florian, Wien Margareten)
- Dechant
- Seminarist des Erzbischöflichen Seminar Hollabrunn
- Geboren 1893
- Geboren in Spannberg
- Gestorben 1971
- Gestorben in Auersthal
- Begraben in Auersthal
- Mann