Franz Lukas
Franz Lukas (* 26. November 1836 in Zinolten bei Neubistritz, Böhmen[1]; † 10. Juni 1883 in Bozen, Südtirol) war ein römisch-katholischer Priester und Erzieher.
Leben
Lukas Franz wurde im 26. November 1836 in Zinolten bei Neubistritz in Böhmen geboren und einen Tag später getauft. Nach dem Abschluss seiner theologischen Studien wurde er als Diakon an das fürstbischöfliche Knabenseminar berufen. Dort war er zunächst aushilfsweise als Studienpräfekt tätig.
Am 27. März 1859 empfing er in Wien die Priesterweihe. Seine Primiz feierte er am 3. April desselben Jahres in der Institutskapelle des Seminars.
Am 1. Oktober 1867 trat Franz eine Stelle als Erzieher im Haus des Grafen Hartig an. Diese Tätigkeit übte er 24 Jahre bis zu seinem Lebensende aus. Er verstarb am 10. Juni 1883 in Bozen.[2][3]
Literatur
- Johann Grippel: Geschichte des f.e. Knabenseminars der Erzdiözese Wien zu Oberhollabrunn. Verlag des f.e. Knabenseminar, Oberhollabrunn 1906, S. 146.
- Dr. Hans Groër: Hundert Jahre Knabenseminar der Erzdiözese Wien. Im Selbstverlag des e.b. Knabenseminars Hollabrunn, Hollabrunn 1956, S. 150.
Einzelnachweise
- ↑ Taufbuch der Pfarre Zinolten auf https://digi.ceskearchivy.cz/
- ↑ Personalnachrichten. In: Das Vaterland, 17. Juni 1883, S. 5 (online bei ANNO).
- ↑ Zur Chronik der Erzdiöcese. In: Wiener Diöcesanblatt / Wiener Diözesanblatt, Heft 12/1883, S. 12 (online bei ANNO).