Franz Schmutz-Höbarthen

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Schmutz-Höbarthen 1917

Franz Schmutz-Höbarthen (* 28. März 1888 in Groß-Höbarten als Franz Schmutz, Niederösterreich; † 16. Juni 1972 in Wien) war Dichter, Sprachforscher, Volkskundler und Komponist.

Leben

Franz Schmutz besuchte die Volksschule in Waldenstein, das Gymnasium in Linz, Seitenstetten und Melk. Er erhielt schon in seiner Jugend Musikunterricht von seinem Vater Peter Schmutz (1861-1902). An der Universität Wien dissertierte er 1913 nach einem Studium von Germanistik, Tschechisch und Musikwissenschaften, sowie Komposition unter anderem bei J. Scholz. Sein Studium schloss er 1914 mit der Auszeichnung "sub auspiciis imperatoris", also im Beisein von Kaiser Franz Joseph ab.

Ab 1914 unterrichtete er an einem Gymnasium in Wien. Franz Schmutz war verheiratet mit der Lehrerin Maria geborene Weigelsperger (1895-1974), Nichte des Anton Schiesser, und hatte mit ihr drei Kinder, unter anderem den Kieferorthopäden Gottfried Schmuth verheiratet mit Ursula Schmuth.

Schmutz starb 1972 und wurde am Sieveringer Friedhof (Grabnr. 25/4/8)[1] begraben.

Sein Nachlass befindet sich in der Wienbibliothek im Rathaus.[2][3]

Werke

Musikalia

Schriftwerke

  •  Grünbüsche und Graugestein. Geschichten aus dem Waldland. Österr. Agrarverl., Wien 1950 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Hoamgaong. Gedichte in der Waldviertler Mundart. Europäischer Verl., Wien 1952 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Türen und Tore. Dichtungen aus dem Waldviertel in Mundart und Schriftsprache. Europäischer Verl., Wien 1955 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Der Stieglitz. bunte Verse. Faber, Krems 1956 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Die nordischen Felsbilder. Denkmäler des Sonnenkults ; Enträtselungen und ihre Ergebnisse. Europ. Verl., Wien 1959 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Wo die Krähen schrein. [Dichtungen aus dem Waldviertel in Mundart und Schriftsprache]. Faber, Krems an d. Donau 1961 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Die Sonnenkulttradition in einem Volkslied und einem Märchen. Sankt Pölten 1962 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Ringelblumen. Geschichten und Gedichte aus dem Waldviertel. Österr. Agrarverl., Wien 1965 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Der gemeinsame Ursprung der Sprachen. Waldviertler Heimatbund, Krems/D. 1966 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Die Doppelnatur der Erdmutter in der altsteinzeitlichen Darstellung und in späterer Schau. Sonnenkulttradition vom Aurignacien bis zur Gegenwart. Waldviertler Heimatbund, Wien, Krems 1971 (Bibliographischer Nachweis).
  •  Die Jahreswendezeichen in den nordischen Felsbildern. o.O. ohne Jahresangabe (Bibliographischer Nachweis).

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Franz Schmutz in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at
  2.  Musikalischer Nachlass Franz Schmutz. (Bibliographischer Nachweis).
  3.  Teilnachlass Franz Schmutz. (Bibliographischer Nachweis).
  4.  Ehrungen für Dr. Franz Schmutz-Höbarthen. In: Das Waldviertel. Nr. 4-5-6, 1968, S. 126 (Digitalisat).