Ursula Schmuth

Ursula Schmuth (* 8. Februar 1925 in Hamburg, Deutschland als Ursula Mühlenbruch) ist eine Kieferorthopädin und Künstlerin.
Leben
Ursula Schmuth wurde am 8. Februar 1925 als Tochter der Lehrerin Meta Mühlenbruch (geb. Lähndorff) und des Kaufmanns Heinrich Mühlenbruch in Hamburg geboren. Zu ihrer Verwandtschaft gehören der Geiger und Dirigent Heinrich Caspar Alexander Mühlenbruch, der Maler Franz Krüger, der Jurist Christian Friedrich Mühlenbruch, der Gouverneur von Santo Domingo Alexandre de Vincent de Mazade, der Erfinder der architektonischen Fassadenelemente Cobogo, Amadeu Oliveira Coimbra, und der NASA-Ingenieur Georg von Tiesenhausen.
Ursula Schmuth wuchs in Hamburg auf. Als der Exporthandel ihres Vaters während des zweiten Weltkrieges erschwert war und die Mithilfe der Mutter im Kontor des Vaters notwendig wurde, begann Schmuth, die unbeaufsichtigten Nachmittage mit der Anfertigung von Zeichnungen und Malereien zu füllen.
Nach dem Abitur studierte sie Zahnmedizin an der Universität Hamburg[1] und absolvierte die Ausbildung zur Fachzahnärztin für Kieferorthopädie in Hamburg und Wien. Sie führte eine Doppelexistenz als Ärztin und Künstlerin. Neben ihrer selbstständigen Tätigkeit als Kassenzahnärztin, Standesvertreterin und Inner Wheel Präsidentin im District 81 erweiterte sie ihr künstlerisches Schaffen und arbeitet mit Kohle, Bleistift, Öl-, Aquarellfarben, aber auch Porzellan und Ton und begann ihre Werke in Ausstellungen zugänglich zu machen.
Schmuth heiratete 1952 den Kieferorthopäden Gottfried Peter Franz Schmuth (1926-2018), Sohn des Dichters, Sprachforschers und Komponisten Franz Schmutz-Höbarthen. Das Paar hatte vier Kinder (geboren zwischen 1954 und 1968). Ihre Familie lebt in Bonn-Röttgen, Wien und Innsbruck.
Auszeichnungen
- Life Member der European Orthodontic Society[2]
Literatur
- Du und die Welt. In: Das Deutsche Gesundheitsmagazin. 22. Jahrgang, Köln 1971, S. 26-29.
- The 58th Congress of the European Orthodontic Society. In: European Journal of Orthodontics. Volume 5, Nr. 1, February 1983, S. 85–87 (doi:10.1093/ejo/5.1.85).
Weblinks
- 100 Years of the European Orthodontic Society. 1907-2007
- Park Residenz Döbling: Wie man sich mit Kunst bis ins hohe Alter rege und fit hält
Einzelnachweise
- ↑ Zur Pharmakologie und Klinik einiger Polyalkylphosphate und des Mintacols. Dissertation Univ. Hamburg. 1950 (Bibliographischer Nachweis).
- ↑ Honorary & Life Members. In: Webseite der European Orthodontic Society. Abgerufen am 24. März 2026.