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[[File:Apetlon 1291.JPG|thumb|Denkmal zu Ehren von Johann Pilles in Apetlon]] | [[File:Apetlon 1291.JPG|thumb|Denkmal zu Ehren von Johann Pilles in Apetlon]] | ||
Pilles erhielt die ersten | Pilles erhielt die ersten Musikausbildung vom Dirigenten des ''Blasorchester Ludwig Mayer''. | ||
Im Jahr rückte er freiwillig beim [[w:k.u.k.|K.u.k.]] Infanterie-Regiments Nr.48 als Eleve ein. Er spielte [[w:Geige|Geige]] und | Im Jahr rückte er freiwillig beim [[w:k.u.k.|K.u.k.]] Infanterie-Regiments Nr.48 als Eleve ein. Er spielte [[w:Geige|Geige]] und | ||
[[w:Flügelhorn|Flügelhorn]]. Im Jahr 1905 wurde er | [[w:Flügelhorn|Flügelhorn]]. Im Jahr 1905 wurde er in die Militärmusikkapelle des Infanterie-Regiments Nr.76 versetzt. Ab 1914, dem Beginn des [[w:Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], war er Dirigent des Musikkorps. Im Jahr 1922 bekam er den Auftrag eine neue Musikkapelle im [[Burgenland]] aufzustellen. 1923 erhält er an der Musikakademie sein Diplom und war als Militärkapellmeister der Militärmusik Burgenland bis 1938 in Eisenstadt. | ||
Nach der [[w:Anschluss Österreichs|Besetzung]] im Jahr 1938 studierte er in [[Wien]] und erhielt sein Diplom als ''Musikmeister''. Er wurde Dirigent des motorisierten Kavallerie-Regiments Nr. 10 in [[St. Pölten]]. | Nach der [[w:Anschluss Österreichs|Besetzung]] im Jahr 1938 studierte er in [[Wien]] und erhielt sein Diplom als ''Musikmeister''. Er wurde Dirigent des motorisierten Kavallerie-Regiments Nr. 10 in [[St. Pölten]]. 1939 wurde er zum ''Obermusikmeister'' und 1941 zum ''Stabsmusikmeister'' befördert. | ||
Während des [[w:Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er mit seiner Musikkapelle in [[w:Polen|Polen]] und von November 1941 an der [[w:Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]]. Aber noch am 15. November kam er in ein Krankenhaus nach Wien. Im Oktober 1942 wurde er in Ruhestand versetzt. | Während des [[w:Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er mit seiner Musikkapelle in [[w:Polen|Polen]] und von November 1941 an der [[w:Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]]. Aber noch am 15. November kam er in ein Krankenhaus nach Wien. Im Oktober 1942 wurde er in den Ruhestand versetzt. | ||
Nach dem Zweiten Weltkrieg war am Aufbau des Musiklebens im Burgenland maßgebend beteiligt. Von 1946 bis 1962 war er Dirigent des Orchesters des [[Burgenländisches Volksbildungswerk|Burgenländischen Volksbildungswerkes]]. Von 1953 bis 1961 war er Lehrer an der [[Musikschule Eisenstadt]]. In den Jahren 1950 bis 1958 war er auch Landeskapellmeister des [[Burgenländischer Blasmusikverband|Burgenländischen Blasmusikverbandes]] | Nach dem Zweiten Weltkrieg war er am Aufbau des Musiklebens im Burgenland maßgebend beteiligt. Von 1946 bis 1962 war er Dirigent des Orchesters des [[Burgenländisches Volksbildungswerk|Burgenländischen Volksbildungswerkes]]. Von 1953 bis 1961 war er Lehrer an der [[Musikschule Eisenstadt]]. In den Jahren 1950 bis 1958 war er auch Landeskapellmeister des [[Burgenländischer Blasmusikverband|Burgenländischen Blasmusikverbandes]] | ||
Als Komponist schrieb er Märsche für [[w:Harmonie (Orchesterform)|Sinfonische Blasorchester]]. | Als Komponist schrieb er Märsche für [[w:Harmonie (Orchesterform)|Sinfonische Blasorchester]]. | ||
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