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== Leben == | == Leben == | ||
Jakob Zeggl, | Jakob Zeggl, der Sohn eines Landwirts, besucht das [[w:Knabenseminar Hollabrunn|Knabenseminar Hollabrunn]] und das [[w:Wiener Priesterseminar|Wiener Priesterseminar]]. Von [[w:Friedrich Gustav Piffl|Kardinal Piffl]] erhielt er am 25. Juli 1914 die Priesterweihe. Seine ersten Tätigkeiten waren noch im selben Jahr in der [[Pfarre Payerbach|Pfarre]] in [[Payerbach]] als Kooperator und 1917 als Spiritualprovisor in der [[Pfarre Reichenau an der Rax|Pfarre]] in [[Reichenau an der Rax]]. | ||
Ab 1. April 1918 war er Pfarre in der [[Pfarre Falkenstein|Pfarre]] [[Falkenstein (Niederösterreich)|Falkenstein]] im Weinviertel, wo er bis 1932 blieb, bevor er in der [[Pfarre Poysdorf|Pfarre]] [[Poysdorf]] die Pfarre übernahm. Aufgrund seiner Verdienste in der Gemeinde bekam er 1935 bereits die Ehrenbürgerwürde verliehen. Nach dem [[w:Anschluss Österreichs|Anschluss]] bekam er jedoch Schwierigkeiten mit der Ortsleitung der [[w:Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde verhaftet. Er war fünf Wochen in Untersuchungshaft bekam | Ab 1. April 1918 war er Pfarre in der [[Pfarre Falkenstein|Pfarre]] [[Falkenstein (Niederösterreich)|Falkenstein]] im Weinviertel, wo er bis 1932 blieb, bevor er in der [[Pfarre Poysdorf|Pfarre]] [[Poysdorf]] die Pfarre übernahm. Aufgrund seiner Verdienste in der Gemeinde bekam er 1935 bereits die Ehrenbürgerwürde verliehen. Nach dem [[w:Anschluss Österreichs|Anschluss]] bekam er jedoch Schwierigkeiten mit der Ortsleitung der [[w:Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde verhaftet. Er war fünf Wochen in Untersuchungshaft und bekam danach Kreisverbot. Trotz aufrechten Verfahren kam er auf Initiative von [[w:Theodor Innitzer|Kardinal Innitzer]] zuerst als Lokalprovisor dann als Pfarrverweser in die [[Pfarre Breitensee (Wien)|Pfarre Breitensee]] in [[Wien]]. | ||
Aufgrund der politischen Situation | Aufgrund der politischen Situation wurde er erst nach dem [[w:Zweiter Weltkrieg|Krieg]] im Jahr 1946 zum Pfarrer in Breitensee ernannt. Im Jahr 1954 wurde er Dechant für das Stadtdekanat für den 13. und 14. Bezirk. | ||
13. und 14. Bezirk. | |||
Unter Pfarrer Zeggl begann die Pfarre den Wandel in die Zeit nach dem [[w:Zweites Vatikanisches Konzil|Konzil]], den sein Nachfolger Hans Schinner, der schon bei ihm Kaplan war weiterführte. | Unter Pfarrer Zeggl begann die Pfarre den Wandel in die Zeit nach dem [[w:Zweites Vatikanisches Konzil|Konzil]], den sein Nachfolger Hans Schinner, der schon bei ihm Kaplan war, weiterführte. | ||
Nur kurz bevor Zeggl seinen Ruhestand antreten sollte, starb er bei einem Kuraufenthalt in Oberösterreich. Begraben wurde er im Familiengrab in [[St. Egyden am Steinfeld]]. | Nur kurz bevor Zeggl seinen Ruhestand antreten sollte, starb er bei einem Kuraufenthalt in Oberösterreich. Begraben wurde er im Familiengrab in [[St. Egyden am Steinfeld]]. | ||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
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[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]] | [[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]] | ||
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