183.834
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Adametz ehelichte am 24. November 1835 die Stubenmagd Maria Anna Kraft, die Tochter eines [[w:Advokat|Advokaten]] und gebürtig von [[Ried im Oberinntal|Ried]] in [[Tirol]] im Wiener [[Stephansdom (Wien)|Stephansdom]]<ref name=":0" />, die ihm acht Kinder gebar: Johann (*1837 in Pest<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/brunn-am-gebirge/03-05/?pg=115 Pfarre Brunn am Gebirge – Sterbebuch 1868-1893 (fol.113)] Sohn Johann Adametz jun. </ref>, † 1883 in [[Brunn am Gebirge]]), Ziegelfabrikant; Anton (*um 1838-1883), Architekt und Stadtbaumeister - Magdalena (*1841), verehelichte Grojer - Josef (*1844) - Emilie (*um 1845-1867) - Heinrich (*1847) und Wenzel (*1853). Zum Zeitpunkt seiner Hochzeit wohnte Adametz in niederösterreichischen [[Vösendorf]]. Da sein erster Sohn um Jahre 1837 in der ungarischen Stadt [[w:Pest (Stadt)|Pest]] zur Welt kam, ist anzunehmen, dass Adametz dort beruflich tätig war. Über seinen dortigen Aufenthalt und eventueller Tätigkeiten ist nichts bekannt. | Adametz ehelichte am 24. November 1835 die Stubenmagd Maria Anna Kraft, die Tochter eines [[w:Advokat|Advokaten]] und gebürtig von [[Ried im Oberinntal|Ried]] in [[Tirol]] im Wiener [[Stephansdom (Wien)|Stephansdom]]<ref name=":0" />, die ihm acht Kinder gebar: Johann (*1837 in Pest<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/brunn-am-gebirge/03-05/?pg=115 Pfarre Brunn am Gebirge – Sterbebuch 1868-1893 (fol.113)] Sohn Johann Adametz jun. </ref>, † 1883 in [[Brunn am Gebirge]]), Ziegelfabrikant; Anton (*um 1838-1883), Architekt und Stadtbaumeister - Magdalena (*1841), verehelichte Grojer - Josef (*1844) - Emilie (*um 1845-1867) - Heinrich (*1847) und Wenzel (*1853). Zum Zeitpunkt seiner Hochzeit wohnte Adametz in niederösterreichischen [[Vösendorf]]. Da sein erster Sohn um Jahre 1837 in der ungarischen Stadt [[w:Pest (Stadt)|Pest]] zur Welt kam, ist anzunehmen, dass Adametz dort beruflich tätig war. Über seinen dortigen Aufenthalt und eventueller Tätigkeiten ist nichts bekannt. | ||
Im [[w:Revolutionsjahr 1848|Revolutionsjahr 1848]] erhielt Adametz die Baumeisterkonzession sowie das [[w:Bürgerrecht|Bürgerrecht]] von Wien und trat im selben Jahr in die Standesvertretung, die ''Bau- und Steinmetzmeister-Genossenschaft'' ein. Die Baumeistertätigkeit Adametz’ fiel in eine Zeit, als die Wiener Bevölkerung stark zunahm und aus diesem Grund vermehrt Wohnraum benötigt wurde. Bei den von Adametz erbauten Mietwohnbauten, von denen nur wenig erhalten geblieben sind, ist eine, für die damalige Zeit übliche, sparsame und schlichte Bauweise erkennbar. Um neuen Wohnraum zu schaffen, wurden viele Bauwerke schon nach kurzer Zeit ihrer Errichtung wieder umgebaut und aufgestockt. Bei seinen Bauwerken tritt eine Dominanz der [[w:Baukörper|Baukörper]], die durch schlichte [[w:Fassade|Fassaden]], die durch [[w:Gesims|Gesimse]] die | Im [[w:Revolutionsjahr 1848|Revolutionsjahr 1848]] erhielt Adametz die Baumeisterkonzession sowie das [[w:Bürgerrecht|Bürgerrecht]] von Wien und trat im selben Jahr in die Standesvertretung, die ''Bau- und Steinmetzmeister-Genossenschaft'' ein. Die Baumeistertätigkeit Adametz’ fiel in eine Zeit, als die Wiener Bevölkerung stark zunahm und aus diesem Grund vermehrt Wohnraum benötigt wurde. Bei den von Adametz erbauten Mietwohnbauten, von denen nur wenig erhalten geblieben sind, ist eine, für die damalige Zeit übliche, sparsame und schlichte Bauweise erkennbar. Um neuen Wohnraum zu schaffen, wurden viele Bauwerke schon nach kurzer Zeit ihrer Errichtung wieder umgebaut und aufgestockt. Bei seinen Bauwerken tritt eine Dominanz der [[w:Baukörper|Baukörper]], die durch schlichte [[w:Fassade|Fassaden]], die durch [[w:Gesims|Gesimse]] die Geschoße trennen, auf. Die additiven Fensterreihungen, welche die Fassaden unterteilen, ermöglichten eine problemlose Aufstockung und Erweiterung der Gebäude. | ||
Johann Adametz verstarb<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/05-st-josef-zu-margareten/03-16/?pg=154 Wien V., Pfarre Sankt Josef zu Margareten – Sterbebuch 1869-1873] </ref> vermögenslos im 74. Lebensjahr am 26. Juni 1872 im Haushalt seiner Tochter Magdalena Grojer in [[Wien-Margareten]], Grohgasse Nr. 9 an einer Hirnblutung und wurde am heute nicht mehr existenten [[w:Hundsturmer Friedhof|Hundsturmer Friedhof]] zur letzten Ruhe bestattet. Nach seinem Tod kam zutage, dass er im Besitz eines Ziegelofens in Brunn am Gebirge war, den er samt dazugehörigem Hausbesitz an seinen Sohn Johann Adametz junior verpachtet hatte. | Johann Adametz verstarb<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/05-st-josef-zu-margareten/03-16/?pg=154 Wien V., Pfarre Sankt Josef zu Margareten – Sterbebuch 1869-1873] </ref> vermögenslos im 74. Lebensjahr am 26. Juni 1872 im Haushalt seiner Tochter Magdalena Grojer in [[Wien-Margareten]], Grohgasse Nr. 9 an einer Hirnblutung und wurde am heute nicht mehr existenten [[w:Hundsturmer Friedhof|Hundsturmer Friedhof]] zur letzten Ruhe bestattet. Nach seinem Tod kam zutage, dass er im Besitz eines Ziegelofens in Brunn am Gebirge war, den er samt dazugehörigem Hausbesitz an seinen Sohn Johann Adametz junior verpachtet hatte. | ||