Pfarre Gaaden: Unterschied zwischen den Versionen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
 
Zeile 26: Zeile 26:
Im Jahr 1924 konnten wieder drei Glocken in der Stimmung a-eis-e, die bei der [[w:Berndorfer Metallwarenfabrik|Berndorfer Metallwarenfabrik]] gegossen wurden, aufgezogen werden. Allerding mussten diese im [[w:Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ebenfalls abgeliefert werden. So läuteten sie am 4. Februar 1942 das letzte Mal.<ref name = GeschGaaden2/> Nach dem Krieg, als die Sowjets Gaaden eroberten, diente der Pfarrhof als Schutz. Die Familie [[w:Mautner Markhof (Familie)|Mautner-Markhof]], die von ihrem Gut von Sowjets vertrieben wurden und dieses besetzten, konnten ebenfalls wie andere für zahlreiche Gaadner hier kurzzeitig Unterkunft finden.
Im Jahr 1924 konnten wieder drei Glocken in der Stimmung a-eis-e, die bei der [[w:Berndorfer Metallwarenfabrik|Berndorfer Metallwarenfabrik]] gegossen wurden, aufgezogen werden. Allerding mussten diese im [[w:Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ebenfalls abgeliefert werden. So läuteten sie am 4. Februar 1942 das letzte Mal.<ref name = GeschGaaden2/> Nach dem Krieg, als die Sowjets Gaaden eroberten, diente der Pfarrhof als Schutz. Die Familie [[w:Mautner Markhof (Familie)|Mautner-Markhof]], die von ihrem Gut von Sowjets vertrieben wurden und dieses besetzten, konnten ebenfalls wie andere für zahlreiche Gaadner hier kurzzeitig Unterkunft finden.


Nach früheren Bemühen von P. [[w:Alois Wiesinger|Alois Wiesinger]] einen Kindergarten zu errichten, konnte dieser im Jahr 1953 realisiert werden und am 4. Juni eröffnet werden. Er wurde später durch das Land [[Niederösterreich]] als Landeskindergarten übernommen und besteht am selben Ort nach wie vor.
Nach früheren Bemühen von P. [[w:Alois Wiesinger|Alois Wiesinger]] nach dem [[w:Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einen Kindergarten zu errichten, konnte dieser im Jahr 1953 unter [[Adolf Niemetz|Adolf Norbert Niemetz]] realisiert und am 4. Juni eröffnet werden. Er wurde später durch das Land [[Niederösterreich]] als Landeskindergarten übernommen und besteht am selben Ort nach wie vor.<ref>[https://www.yumpu.com/de/document/read/8774825/die-geschichte-von-gaaden-teil-2-gemeinde-gaaden Die Geschichte von Gaaden Teil 2] auf Yumpu abgerufen am 29. Juli 2025</ref>


Nach einer Ortssammlung und einer Spende durch die Familie Mautner Markhof konnten durch die [[w:Glockengießerei Pfundner|Glockengießerei Pfundner]] wieder drei gleichlautende Glocken angeschafft werden, durch die [[Freiwillige Feuerwehr Gaaden|Feuerwehr]] aufgezogen<ref>Festschrift zum 140-Jahr Gründungsfest der FF Gaaden, 2011, S.56</ref>  und am 30. Mai 1954 durch [[w:Karl Braunstorfer|Abt Braunstorfer]] geweiht werden.<ref name = GeschGaaden2/> Im Jahr 1970 wurden die Kirchtürme restauriert und zwei neue Turmkreuze aufgesetzt. Die Holzschindeln der Kuppeln wurden durch Kupferblech ersetzt.<ref name="GeschGaaden2" /> Unter P. [[Adolf Niemetz|Adolf Norbert Niemetz]] wurde 1983 in Untergaaden die ''Otto von Freising-Kapelle'' (auch ''Babenberger-Kapelle'') nach dem Sohn von Leopold III., [[w:Otto von Freising|Otto von Freising]], benannt, errichtet.<ref name="rww" />
Nach einer Ortssammlung und einer Spende durch die Familie Mautner Markhof konnten durch die [[w:Glockengießerei Pfundner|Glockengießerei Pfundner]] wieder drei gleichlautende Glocken angeschafft werden, durch die [[Freiwillige Feuerwehr Gaaden|Feuerwehr]] aufgezogen<ref>Festschrift zum 140-Jahr Gründungsfest der FF Gaaden, 2011, S.56</ref>  und am 30. Mai 1954 durch [[w:Karl Braunstorfer|Abt Braunstorfer]] geweiht werden.<ref name = GeschGaaden2/> Im Jahr 1970 wurden die Kirchtürme restauriert und zwei neue Turmkreuze aufgesetzt. Die Holzschindeln der Kuppeln wurden durch Kupferblech ersetzt.<ref name="GeschGaaden2" /> Unter P. Adolf Norbert Niemetz wurde 1983 in Untergaaden die ''Otto von Freising-Kapelle'' (auch ''Babenberger-Kapelle'') nach dem Sohn von Leopold III., [[w:Otto von Freising|Otto von Freising]], benannt, errichtet.<ref name="rww" />
=== Sparbach ===
=== Sparbach ===
Sparbach hatte lange Zeit eine von Gaaden unabhängige Entwicklung. So gehörte es ursprünglich ebenso zur [[Pfarre Alland]]. Die ältesten Teile des [[w:Ostung|geosteten]] Kirchengebäudes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die erste Erwähnung erfolgte 1196. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Sparbach von [[w:Wolfger von Erla|Bischof Wolfger von Passau]] zur eigenen Pfarre erhoben, für deren Unterhalt die Herren der ''Burg Schnepfenstein'' (später ''Johannstein'') verantwortlich waren. Auch der ursprüngliche Friedhof war um die Kirche gelagert. Wann dieser außerhalb des Ortes verlegt wurde ist nicht bekannt. Vermutet wird allerdings die Zeit um [[w:Joseph II.|Joseph II.]], wo es bei vielen Ort stattfand. Dieser wurde 1859 erweitert.<ref name="dorfblatt">[http://www.sparbach.at/Dorfblatt/Dorfblatt-04-Ausgabe.pdf Die Kirche zum hl. Nikolaus in Sparbach] von Pater Walter im Dorfblatt der Sparbacher Dorfgemeinschaft, S.6f von 2010 abgerufen am 3. November 2016</ref>
Sparbach hatte lange Zeit eine von Gaaden unabhängige Entwicklung. So gehörte es ursprünglich ebenso zur [[Pfarre Alland]]. Die ältesten Teile des [[w:Ostung|geosteten]] Kirchengebäudes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die erste Erwähnung erfolgte 1196. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Sparbach von [[w:Wolfger von Erla|Bischof Wolfger von Passau]] zur eigenen Pfarre erhoben, für deren Unterhalt die Herren der ''Burg Schnepfenstein'' (später ''Johannstein'') verantwortlich waren. Auch der ursprüngliche Friedhof war um die Kirche gelagert. Wann dieser außerhalb des Ortes verlegt wurde ist nicht bekannt. Vermutet wird allerdings die Zeit um [[w:Joseph II.|Joseph II.]], wo es bei vielen Ort stattfand. Dieser wurde 1859 erweitert.<ref name="dorfblatt">[http://www.sparbach.at/Dorfblatt/Dorfblatt-04-Ausgabe.pdf Die Kirche zum hl. Nikolaus in Sparbach] von Pater Walter im Dorfblatt der Sparbacher Dorfgemeinschaft, S.6f von 2010 abgerufen am 3. November 2016</ref>

Navigationsmenü