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1849 wurde Wiesner-Hager von Josef Wiesner als Zimmereibetrieb gegründet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.wiesner-hager.com/de/ueber-uns/geschichte |titel=Geschichte von Wiesner-Hager |abruf=2025-02-05}}</ref> Im Jahr 1921 übernahmen Rudolf Wiesner und Sebastian Hager den väterlichen Betrieb, der sich zu dem Zeitpunkt als reiner Zimmerei- und Baubetrieb darstellte. Mit der Umgestaltung eines Teils der Bau- in eine Möbeltischlerei legten die beiden den Grundstein für einen zweiten Unternehmenszweig. Zu Beginn konzentrierte man sich auf einfache Sessel und klappbare Gartenmöbel. Die Sonderanfertigungen, wie komplette Schlaf- oder Wohnzimmer, wurden in der Möbeltischlerei gefertigt. Ein erster großer Erfolg in der Geschichte von Wiesner-Hager ist der Export von Gartenmöbeln nach England in den 1920er Jahren. Die Möbel fanden sich auch als „deck-chairs“ auf Passagierschiffen und in den englischen Kolonien, vor allem in Indien, wieder. | 1849 wurde Wiesner-Hager von Josef Wiesner als Zimmereibetrieb gegründet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.wiesner-hager.com/de/ueber-uns/geschichte |titel=Geschichte von Wiesner-Hager |abruf=2025-02-05}}</ref> Im Jahr 1921 übernahmen Rudolf Wiesner und Sebastian Hager den väterlichen Betrieb, der sich zu dem Zeitpunkt als reiner Zimmerei- und Baubetrieb darstellte. Mit der Umgestaltung eines Teils der Bau- in eine Möbeltischlerei legten die beiden den Grundstein für einen zweiten Unternehmenszweig. Zu Beginn konzentrierte man sich auf einfache Sessel und klappbare Gartenmöbel. Die Sonderanfertigungen, wie komplette Schlaf- oder Wohnzimmer, wurden in der Möbeltischlerei gefertigt. Ein erster großer Erfolg in der Geschichte von Wiesner-Hager ist der Export von Gartenmöbeln nach England in den 1920er Jahren. Die Möbel fanden sich auch als „deck-chairs“ auf Passagierschiffen und in den englischen Kolonien, vor allem in Indien, wieder. | ||
Zu Beginn des Krieges profitierte Wiesner-Hager als Heereszulieferer. Das Unternehmen wurde Mitglied des europäischen Bugholzkartells, das von Berlin Aufträge für die Wehrmacht erteilte. Es wurden sogar größere Investitionen getätigt. Neben Stühlen und Hockern mussten Liegestühle für Feldlazarette, sowie Schlittenboote als Transportmittel für Kriegsmaterial und Verwundete produziert werden. | Zu Beginn des Krieges profitierte Wiesner-Hager als Heereszulieferer. Das Unternehmen wurde Mitglied des europäischen Bugholzkartells, das von Berlin Aufträge für die Wehrmacht erteilte. Es wurden sogar größere Investitionen getätigt. Neben Stühlen und Hockern mussten Liegestühle für Feldlazarette, sowie Schlittenboote als Transportmittel für Kriegsmaterial und Verwundete produziert werden. | ||